Petition richtet sich an:
Lufthansa
Lufthansa soll auch Verspätungsmeldungen für Eurowings-Flüge in der Launch ansagen und ihre restriktive Informationspolitik für Kunden ihres Tochterunternehmens unterlassen.
Das Problem entsteht, wenn gezielt Informationen nicht weitergegeben werden, die offensichtlich zu einem Schaden für Kunden von Eurowings führen. So geschehen am 28.8.2019 in der Lufthansa Launch im Terminal C in Köln Bonn. Der Flug EW6 war verspätet und am Gate wurde durchgesagt, dass erst in 75 Minuten weitere Informationen über den Flug verfügbar seien. Einige Gäste sind dann in die Lufthansa-Launch gegangen, um zu Warten. Dort war auf dem Display angezeigt, dass der Flug um 75 Minuten später fliegen soll.
Allerdings änderte sich die Anzeige dann auf 90 Minuten, dann auf 105 Minuten Verspätung. In der Zwischenzeit war das Flugzeug aber einsteigebereit. Die Eurowings-Mitarbeiterin am Gate stellte fest, dass die Anzeige wohl nicht korrekt funktionierte und ging in die Launch, weil noch 15 Fluggäste fehlten. Sie bat um eine Durchsage, damit die wartenden Eurowings-Gäste zum Boarding kommen würden. Lufthansa verweigerte dies mit der Begründung, dass es sich um eine „Silent Launch“ handle und man keine Durchsagen für die Tochter-Eurowings-Flüge machen dürfe (Durchsagen für Lufthansa wurden nämlich gemacht).
Die Dame vom Gate bat nochmal eindringlich, weil die Anzeige ja nicht richtig funktionierte, aber die Durchsage wurde verweigert. So musste die Maschine mit 15 gebuchten Menschen weniger losfliegen. In der Zwischenzeit zeigte die Anzeige in der Launch treu einen weitere Verschiebung der Startzeit nach der anderen an. Erst als die Maschine bereits in Berlin gelandet war, wurde der Flug in der Launch als annulliert angegeben, so dass die Gäste aus der Launch zu Eurowings gingen.
Zum Glück hatte die freundliche Dame am Gate von Eurowings danach alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass die wartenden Kunden von der Launch noch nach Berlin fliegen können (Danke Eurowings), aber das hätte alles nicht sein müssen, wenn Lufthansa eine Boarding-Durchsage bei verspäteten Flügen von Eurowings machen würde. Diese Information nicht zu geben, ist offensichtlich Strategie. So geht man aber weder mit Kunden von Kooperationspartnern und erst recht nicht mit Töchtern um.
Begründung
Lufthansa hat selbst die Tochter Eurowings gegründet und Flüge z.B. von Köln nach Berlin auf ausschließlich Eurowingsflüge umgestellt. Da geht es um verantwortungsvollen Umgang mit Kunden überhaupt und insbesondere auch mit Kunden der Tochter Eurowings. Ziel ist eine Lufthansa-Informationspolitik, die auch die Bedürfnisse der Kunden der eigenen Tochter Eurowings im Blick hat.