69 Unterschriften
Petition richtet sich an: Stadtrat
Wir setzen uns dafür ein, einen Abschnitt der Münchner Maistraße (zwischen Waltherstraße und Tumblingerstraße) vom motorisierten Durchgangsverkehr zu befreien und zu begrünen. Statt Asphalt und parkender Autos soll die Straßenfläche teilweise entsiegelt und mit Bäumen, Sträuchern und insektenfreundlichen Pflanzen bepflanzt werden. Ergänzend schlagen wir Aufenthaltsangebote sowie einen Weg für den Radverkehr vor.
Auf der Website unserer Bürgerinitiative (https://maipark.rocks) stellen wir zwei konkrete Vorschläge für die Umgestaltung vor. Diese möchten wir am 28. Oktober 2026 bei der Bürgerversammlung des Stadtbezirks 2 (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) vorstellen und einen entsprechenden Antrag einreichen.
Wir fordern die Landeshauptstadt München auf, die Umgestaltung der Maistraße gemeinsam mit der Nachbarschaft aktiv voranzutreiben und die notwendigen Schritte zur Umsetzung einzuleiten.
Begründung
Sichere Schulwege und weniger Durchgangsverkehr
Die Kreuzung Maistraße/Tumblingerstraße ist unübersichtlich und erschwert Kindern den sicheren Schulweg. Als Durchfahrtsstraße ist die Maistraße nicht notwendig. Mit der Thalkirchnerstraße, Kapuzinerstraße und Lindwurmstraße stehen alternative Verkehrswege zur Verfügung.
Besseres Stadtklima
Die Stadtklimaanalyse der Stadt München zeigt, dass insbesondere die dicht bebaute Innenstadt stark von sommerlicher Hitze betroffen ist. Zusätzliche Bäume spenden Schatten und können die Umgebungstemperatur senken.
Mehr Lebensqualität
Weniger Verkehr schafft eine ruhigere Umgebung und Raum zum Ausruhen und Verweilen.
Mehr Artenvielfalt
Heimische Pflanzen und insektenfreundliche Bepflanzung schaffen mitten in der Stadt neue Lebensräume für Bienen und Schmetterlinge.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
15.10.2026
Sammlung endet:
14.04.2027
Region:
München
Kategorie:
Verkehr
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Die Ecke Mai-und Waltherstraße/Tumblinger Straße ist eine unübersichtliche, für Kinder risikoreiche Straßenecke, an der aus fünf Richtungen Verkehrsströme aufeinandertreffen. Hier wäre eine Begrünung nicht nur im Sinne der Natur und der Verlängerung des alten Südfriedhofs Richtung Goetheplatz sinnvoll, sondern auch eine Beruhigung des Straßenverkehrs, der an dieser Stelle und in unmittelbarer Nähe zur Tumblinger Grundschule immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Gleichzeitig würde ein Mai-Park das stark verdichtete Viertel zwischen Goetheplatz, Kapuzinerstraße und Thalkirchner Straße beleben und zu einem nachbarschaftlichen Treffpunkt werden können. Was gerade in der Innenstadt mit ihrer starken Vereinzelung dringend nötig wäre. In unserem Viertel gibt es keine „dritten Orte“, Rasten und Entspannen ist nur kostenpflichtig möglich, in einzelnen Restaurants. Ein Mai Park würde auch bedeuten, dass sich die Anwohner den öffentlichen Raum zurückerobern. Am verkehrsumtosten Goetheplatz ist das nicht möglich.
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Mehr Platz für Bürger:innen und Natur und weniger Autos