Maklerprovision nach Leistung und nur noch über Stundensatz abrechnen

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Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss Bärbel Bas

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  1. Gestartet 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss Bärbel Bas

Das verabschiedete Gesetz zur Maklerprovision §656 BGB ist mangelhaft und ungerecht.
Die verlangte Provision steht in keinem Verhältnis zum Arbeitseinsatz.
Jeder meint er könnte in dieser Branche sich mal eben die Taschen voll machen.

Dies bedeutet, dass die Makler zum Teil mittlerweile Provisionen von über 8% in Summe von Käufer und Verkäufer erhalten (im Vergleich zu den Werten von vorher mit ca. 4,76%) sind dies bei einer Kaufpreissumme von bspw. 800.000 EUR nicht mehr "nur" 38.000 EUR, sondern mittlerweile sogar bis zu 64.000 EUR (Beispielhaft!).
Wer profitiert also von dem neuen Gesetz? Die Makler, die nun fast die doppelte Provision erhalten können, von dem die Hälfte ca. auf den Immobilienverkaufspreis aufgeschlagen wird. Das einzige Resultat des gut gemeinten Gesetzes ist also der weitere Anstieg der Immobilienpreise in sowieso schon angespannten Regionen sowie der daraus entstandene monetäre Nachteil für den Käufer.
Es sollte daher bitte über eine Anpassung des Gesetzes nachgedacht werden. Eine mögliche Lösung wäre die Deckelung der Maklerprovision auf ein gesundes Verhältnis zum Arbeitseinsatz.
Eine Deckelung der Provision ist mehr als überfällig.
Maklerprovision sollte nach erbrachter Leistung und nur noch mit einem Stundensatz von max. 100 Euro die Stunde abzurechnen sein. Dann wären die eklatanten Auswüchse in der Branche schnell erledigt.

Die Vorgabe das Käufer und Verkäufer sich die Gebühren teilen sollen führt in der Praxis dazu, dass
die Makler den Verkäufern die Gebühren oft erlassen und nur der Käufer der Zahler ist.


Begründung

Wer schon mal eine Immobilie selbst verkaufen wollte der kennt die, schon kurz nach online Stellung der Anzeige zahlreichen massiven Anschreiben und aufdringlichen Angebote der Makler die den Auftrag haben möchten.

Argumente dafür, dass Makler überflüssig und überteuert sind:

1. Hohe Kosten: Makler verlangen oft eine Provision, die auf einem Prozentsatz des Verkaufspreises basiert. Dies kann zu erheblichen Kosten für den Verkäufer oder Käufer führen und steht meist in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Arbeitsaufwand.

2. Leicht zugängliche Informationen: Durch das Internet und verschiedene Immobilienportale haben potenzielle Käufer und Verkäufer direkten Zugang zu einer breiten Palette von Immobilieninformationen und Angeboten. Dadurch können sie ihre Suche selbst durchführen, ohne die Dienste eines Maklers in Anspruch nehmen zu müssen.

3. Verantwortlichkeit: Einige Makler werden kritisiert, weil sie möglicherweise nicht immer im besten Interesse des Kunden handeln. Es gibt Fälle, in denen Makler möglicherweise versuchen, ihre eigenen
Provisionen zu maximieren, anstatt die besten Bedingungen für den Kunden zu sichern.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.04.2024
Sammlung endet: 20.07.2024
Region: Deutschland
Kategorie: Verbraucherschutz

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