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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Bundesregierung
Wegen der existenziellen Wichtigkeit von Strom müssen die Regelsätze jedes Jahr den steigenden Stromkosten angepasst werden und zwar so kräftig, wie auch die Preise steigen.
Begründung
Man sollte sich einmal vorstellen, was alles nicht funktioniert, wenn der Strom abgestellt wird. Kein Licht abends, kein Kühlschrank, die Lebensmittel verderben, kein Staubsauger, der Teppich verdreckt, keine Kaffeemaschine, kein heißer Kaffee, keine Waschmaschine, keine sauberen Kleider, kein Strom für den Warmwasserboiler, kein warmes Wasser. Undenkbar, auf all das verzichten zu müssen. Meiner Ansicht nach kratzt es bereits an der Frage nach einem menschenwürdigen Leben in Deutschland ohne all dies. Der Strom wird von Menschen, die Hartz IV oder Grundsicherung beziehen, aus ihrem Regelsatz bezahlt. Die Energiewende ist gut und schön, allerdings kenne ich als Berufsbetreuerin Menschen, die 90 Euro monatlich oder mehr berappen müssen, um mit Strom versorgt zu sein. Vom Regelsatz bleibt immer weniger übrig, so dass Menschen fürchten müssen, dass ihnen im schlimmsten Fall der Strom abgestellt wird. Ich fordere daher die Bundesregierung auf, die Regelsätze an die stetig steigenden Strompreise anzupassen, damit Strom bezahlbar bleibt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass immer mehr Menschen ohne Strom leben werden. Mehr als 331.000 Menschen in ganz Deutschland wurden zuletzt innerhalb eines Jahres der Strom gesperrt, laut Focus online. Denkbar ist auch, den Strom aus dem Regelsatz herauszunehmen und wegen seiner Wichtigkeit separat zu bewilligen, wie z.B. die Miete.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
06.05.2017
Sammlung endet:
05.07.2017
Region:
Deutschland
Kategorie:
Soziales