Nicht am Menschen sparen – Bürokratie im Sozialbereich abbauen!

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Die neue Landesregierung Baden-Württemberg

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1,928 from 22,000 for quorum in Baden-Württemberg Baden-Württemberg

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Petition addressed to: Die neue Landesregierung Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg werden soziale Leistungen in enger Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und sozialen Trägern organisiert.

Gleichzeitig führen unterschiedliche Verwaltungsverfahren in den 44 Stadt- und Landkreisen häufig zu zusätzlichem Aufwand für Einrichtungen und Verwaltungen.

Eine stärkere landesweite Abstimmung und gemeinsame digitale Lösungen können dazu beitragen, Verfahren zu vereinfachen und Ressourcen effizienter einzusetzen.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, Bürokratie abzubauen und Verwaltung effizienter zu gestalten. Gerade im Sozialbereich besteht hier großes Potenzial.

Wenn Verwaltungsverfahren vereinfacht und digitalisiert werden, können sowohl öffentliche Haushalte als auch soziale Einrichtungen entlastet werden – ohne Leistungen für Menschen zu kürzen.

Wir sehen darin eine große Chance, die finanziellen Herausforderungen der Kommunen zu bewältigen und gleichzeitig soziale Unterstützung für die Menschen im Land zu sichern.

Deshalb fordern wir den Landtag und die Landesregierung von Baden-Württemberg auf, gemeinsam mit Kommunen, Sozialverwaltungen und Trägern eine landesweite Initiative zum Bürokratieabbau im Sozialbereich zu starten.

Unsere Forderungen
1.Bürokratie im Sozialbereich systematisch reduzieren
2.Verwaltungsprozesse zwischen Einrichtungen und Kostenträgern digitalisieren
3.landesweit einheitliche Verfahren in den 44 Stadt- und Landkreisen entwickeln
4.erfolgreiche Pilotprojekte zur Entbürokratisierung landesweit ausweiten
5.soziale Einrichtungen und Kommunen aktiv in Reformprozesse einbeziehen

Baden-Württemberg steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Gerade deshalb ist es wichtig, die vorhandenen Ressourcen möglichst sinnvoll einzusetzen.

Wenn Bürokratie reduziert und Verwaltungsprozesse verbessert werden, kann Geld dort eingesetzt werden, wo es wirklich gebraucht wird – bei den Menschen.

Unterstützen Sie diese Petition für mehr Hilfe für Menschen und weniger Bürokratie im Sozialbereich!

Reason

Viele von uns erleben es jeden Tag: Immer mehr Zeit im Sozialbereich geht nicht für Menschen drauf – sondern für Bürokratie.

Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen dokumentieren, prüfen und übertragen Daten oft mehrfach. Statt Unterstützung zu leisten, sitzen sie vor Formularen.

Gleichzeitig stehen Städte und Landkreise unter massivem finanziellen Druck – und diskutieren zunehmend darüber, soziale Leistungen zu kürzen.

Das hätte direkte Folgen für die Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind:
Menschen mit Behinderung, ältere Menschen mit Pflegebedarf, Familien und junge Menschen mit Förderbedarf.

Wir sind als soziale Einrichtungen unmittelbar betroffen. Wir erleben, dass wertvolle Zeit und Ressourcen verloren gehen – nicht, weil zu viel für Menschen getan wird, sondern weil Prozesse zu kompliziert, uneinheitlich und oft noch analog sind.

Ein Beispiel aus dem Alltag:
Die gleichen Informationen müssen mehrfach erfasst werden – für die Einrichtung, für den Kostenträger und für die Abrechnung. Zeit, die eigentlich für Menschen da sein sollte.
Gleichzeitig fehlt es an:

  • einheitlichen digitalen Lösungen
  • abgestimmten Verfahren zwischen den 44 Stadt- und Landkreisen
  • einfachen und praxisnahen Prozessen

Dabei zeigen erste Projekte:
Es geht auch anders. Wenn Bürokratie reduziert und Prozesse vereinfacht werden, können Ressourcen frei werden – ohne Leistungen zu kürzen.

Deshalb fordern wir: Nicht bei den Menschen sparen – sondern bei der Bürokratie.

Gerade jetzt ist der richtige Zeitpunkt: Die neue Landesregierung steht vor wichtigen Entscheidungen darüber, wie mit knappen öffentlichen Mitteln umgegangen wird.

Diese Petition soll ein klares Signal senden: Soziale Leistungen müssen erhalten bleiben.
Und die Politik muss die notwendigen Schritte einleiten, um Bürokratie im Sozialbereich wirksam abzubauen.

Petition details

Petition started: 04/27/2026
Collection ends: 10/26/2026
Region: Baden-Württemberg
Topic: Welfare

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News

  • Mit einer eindrucksvollen Protestaktion am 5. Mai in Stuttgart hat unser Bündnis die landesweite Kampagne „Nicht am Menschen sparen“ gestartet. Rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung setzen soziale Einrichtungen, Betroffene und Angehörige damit ein deutliches Zeichen gegen drohende Kürzungen im Sozialbereich – und machen gleichzeitig konkrete Vorschläge, wie Einsparungen auch ohne Leistungskürzungen möglich sind.
     
    Vor der Geschäftsstelle der Offenen Hilfen Stuttgart der Diakonie Stetten wurde das Kampagnenmotiv „Nicht am Menschen sparen“ mit einem roten Kreuz im XXL-Format inszeniert. Menschen mit Unterstützungsbedarf, Angehörige und Mitarbeitende machten deutlich: „Ich bin kein Sparpotenzial“ und warben dafür, unsere Petition zu unterstützen. Begleitet wurde die Aktion von einer symbolischen Protesthandlung: 44 Aktenordner wurden entsorgt – einer für jeden Stadt- und Landkreis in Baden-Württemberg, in denen unterschiedliche Verfahren und Standards unnötig Bürokratie erzeugen.

    Weitere Infos zur Kampagne sind unter www.nichtammenschensparen.de zu finden.

Why people sign

Es ist nicht OK, wenn man an den Menschen spart. Es gibt viele Sachen wo man sparen Sachen. Aber wenn man an den Mensch spart wie soll es dann weiter gehen?

Ich bin absolut dafür, dass an der richtigen Stelle gespart wird und das ist eben nicht an den Menschen. Die Bürokratie nimmt in allen Bereichen überhand und ist in keinster Weise mehr logisch zu erklären oder irgendwie nachvollziehbar warum es so ausartet. Hier soll wieder genau an der falschen Stelle angesetzt werden und dagegen muss etwas getan werden.

Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich.
Wie dürfen nicht an den Schwächsten sparen.

Eine reiche Nation wie wir, muss nicht an den Schwächsten sparen.

Weil Menschenwürde für jeden gilt, darunter verstehe ich nicht "satt und sauber"! Bin selbst in der Pflege tätig, chronisch Krank und mein Vater lebt im Pflegeheim, habe die Knappheit dadurch unter alle Facetten beobachten können. Genug ist GENUG!!!

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