Mietrecht - Regelungen zur Bereitstellung von bezahlbaren Mietwohnungen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

127 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

127 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

  1. Gestartet 2018
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Teilerfolg

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

Mit der Petition wird gefordert, dass deutlich mehr bezahlbare Mietwohnungen vorhanden sind (gerade in Ballungszentren), sozialer Wohnungsbau schnellstmöglich vorangetrieben wird, Neubauten nicht in erster Linie leer stehen, zum Verkauf oder als Büro- und Geschäftsräume dienen, Luxusrenovationen, -sanierung und -neubauten auf ein Minimum zu reduzieren sind, eine Ghettoisierung aufgrund dessen zu verhindern und die Lohngrenze deutlich zu erhöhen, um einen WBS-Schein beantragen zu können.

Begründung

  1. bezahlbarer Wohnraum ist gerade in Ballungszentren nicht mehr oder nur sehr schwer zu bekommen (besonders für Alleinstehende)2. Neue Wohnungen die momentan entstehen oder entstanden sind (z.bsp. in Berlin), sind nicht mit einem schwachen Einkommen zu finanzieren (mit ca. 1200€ Netto, da eine neue 2 Zi-Wohnhng mind. 800€ warm kostet)3. Viele verfügbare Räume oder Neubauten solldn als Büro oder Geschäftsräume dienen, stehen dann aber lange Zeit leer oder werden immer nur kurzzeitig vermietet, da ein rentables Geschäft bei drn Mieten nur schwer möglich ist4. Private Investoren sanieren oder renovieren auf Luxus, vertreiben somit Bewohner mit kleineren Einkommen aus Ihren Quartieren und diese Wohnungen stehen dann nur zu oft leer, weil es kein Käufer gibt, sie werden von Menschen bewohnt, die nicht stetig dort wohnhaft sind oder werden einfach nur von hohen Menschen bewohnt, die über ein sehr hohes Einkommen verfügen. Für diese Gruppe gibt es jedoch schon genügend Wohnraum.5. Dadurch, dass Menschen mit geringem Einkommen vertrieben werden in Randgebiete z.bsp., erreicht man nur eine Ghettoisierung, die Gebiete von Luxus Renovationen und -Sanierungen werden nur Menschen mit sehr hohem Einkommen bewohnt, hingegen die Gebiete der so genannten Gettos meist Menschen mit sehr geringem oder geringem Einkommen wohnen. Als Vorbild sollte dort die Stadt Wien gelten, indem private oder geschäftliche Wohneigentümer verpflichtet sind Bereits bestehende wie auch neue Bauten zu einem gewissen Prozentsatz für Sozialwohnungen verfügbar sein müssen, damit wohnen in den Gebieten immer Menschen mit geringem wie auch mit mittleren oder hohem Einkommen und ein besserer Austausch zwischen der Bevölkerung wie auch Integration ist perfekt gegeben und dadurch ist und eine Ghettoisierung fast nicht mehr möglich6. In dem die Grenze des Einkommens höher gestuft wird um einen WBS Schein zu beantragen gelingt es auch Leuten mit niedrigem Einkommen schnellstmöglich eine soziale Wohnung zu bekommen und sie werden nicht Randgebiete getrieben werden. Da die anderen Möglichkeiten von Neubau und Ähnliches doch langwieriger sind, wäre diese Gesetzesänderung die schnellste Möglichkeit für Menschen mit geringem Einkommen bezahlbaren Wohnungraum zu bekommen. In Ballungszentren ist es faktisch nicht mehr möglich als Alleinstehender eine 2-Zi Wohnung zu bekommen, und das selbst webn man 5 Tage in der Woche, 8,5h am Tag arbeitet. Wohnungen sollte nicht nur privatisiert werden sondern es sollten deutlich mehr staatliche Wohnungen vorhanden sein, um auf die Preise Einfluss zu haben. (siehe wie in Wien)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.06.2018
Sammlung endet: 24.07.2018
Region: Deutschland
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Petitionsausschuss

    Pet 1-19-06-2311-006973
    13156 Berlin
    Baurecht

    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 17.10.2019 abschließend beraten und
    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen teilweise entsprochen worden
    ist.

    Begründung

    Der Petent erstrebt mit seiner eingebrachten Petition, dass gerade in Ballungszentren mehr
    bezahlbare Mietwohnungen geschaffen werden und der soziale Wohnungsbau
    vorangetrieben wird.
    Des Weiteren soll die Lohngrenze für die Beantragung eines Wohnberechtigungsscheins
    (WBS) deutlich erhöht werden. Außerdem soll einem Leerstand von Neubauten
    entgegengewirkt werden und Luxusrenovierungen, -sanierungen und -neubauten sollen
    reduziert werden.
    Zu der auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlichten Eingabe liegen
    dem Petitionsausschuss 127 Mitzeichnungen und 15 Diskussionsbeiträge vor. Es wird um
    Verständnis gebeten, dass nicht auf alle der vorgetragenen Aspekte im Einzelnen
    eingegangen werden kann.
    Zur Begründung des Anliegens wird im Wesentlichen vorgetragen, dass bezahlbarer
    Wohnraum gerade in Ballungszentren nicht mehr bzw. nur noch sehr schwer zu
    bekommen sei. Insbesondere durch Luxusrenovierungen und -sanierungen würden
    Bewohner mit kleineren Einkommen aus ihren Bezirken vertrieben und in Randgebiete
    gedrängt. Um dem entgegenzuwirken sollten Eigentümer bereits bestehender bzw. neuer
    Gebäude verpflichtet werden, einen gewissen Prozentsatz für Sozialwohnungen zur
    Verfügung zu stellen. Dies fördere die Integration und verhindere eine Ghettoisierung.
    Petitionsausschuss

    Darüber hinaus gelinge es durch die Erhöhung der Lohngrenze für die Beantragung eines
    WBS, auch Geringverdienern schnell eine Wohnung zu finden.
    Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten zu dem Vorbringen wird auf die eingereichten
    Unterlagen verwiesen.
    Der Petitionsausschuss hat der Bundesregierung Gelegenheit gegeben, ihre Ansicht zu der
    Eingabe darzulegen. Das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung lässt sich unter
    Einbeziehung der seitens der Bundesregierung angeführten Aspekte wie folgt
    zusammenfassen:
    Die Wohnungsmärkte in den deutschen Ballungszentren, in den Groß- und
    Universitätsstädten sind angespannt. Wie der Petent ausführt, ist dort insbesondere
    bezahlbarer Wohnraum knapp. Die anhaltende Dynamik ist dabei vor allem auf die
    gestiegene Nachfrage nach Wohnimmobilien zurückzuführen. Das zentrale Ziel der
    Wohnungspolitik der Bundesregierung ist deshalb die deutliche Ausweitung des
    Wohnungsangebotes sowie die Sicherung des Bestandes an bezahlbarem Wohnraum.
    Um dies zu erreichen, haben die Regierungsfraktionen im Koalitionsvertrag ein
    umfassendes Maßnahmenpaket vorgesehen (vgl. Koalitionsvertrag, Kapitel IX:
    „Lebenswerte Städte, attraktive Regionen und bezahlbares Wohnen“). Das reicht von der
    steuerlichen Förderung des bezahlbaren Wohnungsneubaus und zusätzlichen
    Bundesmitteln für den sozialen Wohnungsbau bis hin zur Stärkung der
    Wohneigentumsbildung und mietrechtlichen Anpassung. Die vom Petenten
    vorgeschlagenen Maßnahmen sind der Bundesregierung bekannt. Der überwiegende Teil
    der Anregungen wird durch das vorgesehene Maßnahmenpaket berücksichtigt.
    Aus diesen Gründen sieht der Petitionsausschuss im Ergebnis keinen parlamentarischen
    Handlungsbedarf. Der Ausschuss empfiehlt daher, das Petitionsverfahren abzuschließen,
    weil dem Anliegen teilweise entsprochen worden ist.

    Begründung (PDF)

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