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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Gesundheitsminister Jens Spahn & Krankenkassen
AB DEM 1.JULI 2019 ist es offiziell. Keine jährliche Krebsvorsorge mehr für Frauen zw. 35 und 65.
Lasst die jährliche Krebsvorsorge bestehen, um auch Brustkrebs zu entdecken und die Zervixkarzinimraten weiterhin niedrig zu halten. Der HPV Test sollte zusätzlich zum PAP Test und der Brustkrebsvorsorge erfolgen - nicht anstelle der jährlichen Krebsvorsorge! Brustkrebsraten (Inzidenz,Prävalenz und Mortalität) und Zervixkarzinomraten steigen mit dem Alter, es ist nicht sinnvoll nur alle 3 Jahre zu untersuchen.
Gesundheitsminister Jens Spahn, setzen Sie sich für Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ein!
Ich bin sehr dafür, dass (auch aus ökonomischer Sicht) keine unnötige Diagnostik betrieben wird, allerdings ist KrebsVORSORGE keine unnötige Diagnostik. Gerade bei Krebs sei es Zervixkrebs, Hautkrebs, Blutkrebs, Magenkrebs oder Brustkrebs ist es wichtig, dass es eine Vorsorge bzw. Früherkennung gibt - wenn nicht, ist die Heilungsrate gleich null, von der Überlebensrate mal ganz zu schweigen. Denn bei fortgeschrittenen Krebsformen, egal um welchen es sich handelt, ist nicht mehr die Frage "ob jemand daran stirbt", sondern nur noch "wann diese Person sterben wird".
Unabhängige Studien mit wertvollen Ergenissen bezüglich der Vorteile der Vorsorge alle 3 Jahre gibt es nicht. Langzeitstudien schon gar nicht. Ich möchte nicht teil dieses Experiments sein. Du auch nicht? Dann unterschreibe bitte diese Petition und erzähl anderen davon.
Begründung
Besonders zu bedenken ist, dass nicht alle Dysplasien nur durch bestimmte HPV bedingt sind .Es gibt eine klare Korrelation, aber HPV ist keine ausschließliche bzw. alleinige Ursache für Zervixkarzinome, das zu glauben wäre töricht. Zellen in unserem Körper erneuern sich ständig und bei diesen Mechanismen schleichen sich Fehler ein, das lässt sich nicht vermeiden. Und so kommt es vor, dass Krebs trotz negativem HPV Befund entsteht, das einzig wertvolle Werkzeug, dass der Mensch dann noch hat, ist die Früherkennung mittels Pap Test. Einen jährlichen Pap Test mit einem zu ersetzen, der nur noch alle 3 Jahre erfolgt, ist absoluter Unsinn. Außerdem ist das Abtasten der Brust, was demnach auch nur noch alle 3 Jahre erfolgen würde, viel zu selten.
Einige Brustkrebsformen sind so rasant, dass sie binnen Monaten zum Tod führen, wenn sie unerkannt bleiben. Auf der anderen Seite aber sehr gut bis hin zur vollständigen Heilung behandelt werden können. Vorteil auch wieder hier je früher erkannt, desto besser. Brustkrebsraten sind vom Alter abhängig. Es ist einfach nur dumm den „älteren“ Frauen diese Vorsorgemaßnahme zu nehmen!
Die Sensitivität (also grob gesagt wie gut der Test geeignet ist und Erkrankungen erkennt ) erhöht sich nur bei regelmäßig und häufiger Anwendung. Einfach gesagt 1 mal jährlich untersuchen bedeutet eine größere Wahrscheinlichkeit, dass Krebs früher erkannt wird. Der HPV Test sollte ergänzen, aber nicht ersetzen. Das Wissen über den HPV Test der angeboten werden soll ist rar. Außerdem gibt es über 120 verschiedene HPV Typen. Wie soll da eine Kontrolle und entsprechende Therapie sicher von statten laufen? Eigentlich weiß keiner wirklich Bescheid. Was wir befürchten: -Noch mehr Todesfälle auf Grund der Tatsache, dass Erkrankungen (die vermeidbar gewesen wären) zu spät entdeckt wurden -Sinkende Compliance/Mitarbeit bei den Patientinnen -Steigende Zahlen der Brustkrebsfälle -Vorschnelles Handeln seitens der Politik, der HPV Test ist allem Anschein nach noch nicht ausgereift. Es finden sich keinerlei vertrauenswürdigen Informationen hierzu.
Wir fordern: -Beibehaltung der jährlichen Krebsvorsorge bei ALLEN Frauen unabhängig vom Alter -HPV Tests ergänzend ein zu führen und nicht als Ersatz -Mehr Informationen über die Vorgehensweise der Tests -Finanzierung unabhängiger wissenschaftlichen Studien zur Bestätigung, dass HPV Tests ausgereift sind und Anwendung Signifikant besserer Sicherheit vor Dyplasien bietet als der bereits gut entwickelte PAP Test -Zukünftig mejhr Transparenz zu jeglichen Beschlüssen rund um das Thema Krebsvorsorge in der Gynäkologie, Keine Entscheidungen mehr hinter verschlossenen Türen.
[1] https://www.doccheck.com/de/detail/articles/21559-pap-abstrich-beschluss-loest-skepsis-aus
[2] https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/frueherkennung.php
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
08.05.2019
Sammlung endet:
25.06.2019
Region:
Deutschland
Kategorie:
Gesundheit