Region: Leinburg
Erfolg
Bild der Petition Öffentliche Demütigung von Frauen in Leinburg - Stoppt „Matschgerla“ - Wagen

Öffentliche Demütigung von Frauen in Leinburg - Stoppt „Matschgerla“ - Wagen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
an den künftig gewählten Bürgermeister*in der Gemeinde Leinburg, Gemeinderat

1.920 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

1.920 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet März 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 01.04.2026
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Petition richtet sich an: an den künftig gewählten Bürgermeister*in der Gemeinde Leinburg, Gemeinderat

Wir fordern die Gemeinde Leinburg auf,
• den „Matschgerla“-Umzugswagen in seiner jetzigen Form zu verbieten
• jede Form der öffentlichen Bloßstellung von Frauen im Rahmen von Faschingsveranstaltungen konsequent zu unterbinden
• klare Schutzmaßnahmen für Betroffene zu schaffen und durchzusetzen

Begründung

Beim Fasching in Leinburg wird jährlich der sogenannte „Matschgerla" Wagen aufgestellt, an dem Plakate angebracht sind. Auf und neben dem Wagen befinden sich verkleidete Personen mit Hexenmasken, deren Identität nicht erkennbar ist. Die Inhalte der Plakate beziehen sich auf Frauen aus dem Ort und thematisieren deren Privatleben, darunter ihr Sexualleben, Affären sowie ihre Rolle als Mütter. Auch Familienangehörige wie Kinder und Partner werden erwähnt. Namen werden nicht genannt. Aufgrund der konkreten Beschreibungen ist jedoch für viele innerhalb der Gemeinde nachvollziehbar, auf wen sich die Inhalte beziehen.
Die Plakate werden fotografiert und über soziale Medien verbreitet, auch über die Ortsgrenzen hinaus. Betroffene berichten von Angst vor sozialer Bloßstellung. In einigen Fällen wurde daher auf eine Anzeige verzichtet. Die Urheber der Plakate treten anonym auf; eine klare Zuordnung von Verantwortlichkeiten ist nicht gegeben.
Eine Gemeinde trägt Verantwortung dafür, ihre Bürgerinnen zu schützen.
Diese Petition setzt ein klares Zeichen: Öffentliche Bloßstellung von Frauen ist keine Unterhaltung – sie ist ein Übergriff
‼️Mir ist außerdem wichtig zu betonen, dass ich keine Kommentare dulde, die erneut auf persönliche Angriffe abzielen oder sensible Informationen verbreiten, die Betroffene weiter schädigen könnten.
Die Petition soll dazu beitragen, solche Dynamiken zu beenden, nicht sie fortzuführen!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.03.2026
Sammlung endet: 01.06.2026
Region: Leinburg
Kategorie: Bürgerrechte

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    unsere Petition wurde inzwischen offiziell an den Gemeinderat übergeben.
    Wir möchten euch kurz darüber informieren, dass das Thema im Gemeinderat behandelt wurde und dort viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
    Unsere konkreten Forderungen wurden zwar nicht direkt umgesetzt, trotzdem wurde deutlich, dass das Anliegen ernst genommen wird und die Kritik am bisherigen Umgang mit dem Matschgerla-Wagen angekommen ist.
    Es ist ein wichtiger Schritt, dass darüber gesprochen wird und die Erfahrungen von Betroffenen nicht länger einfach übergangen werden.
    Wie es nun weitergeht und welche Maßnahmen angekündigt wurden, könnt ihr in den aktuellen Berichten zur Gemeinderatssitzung nachlesen.

    Vor allem möchten wir aber Danke sagen!

    Danke an alle, die unterschrieben haben. Danke an alle, die kommentiert, diskutiert und die Petition geteilt haben. Und danke an diejenigen, die sich vielleicht bis heute nicht trauen, selbst öffentlich etwas zu sagen. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass dieses Thema sichtbar geworden ist.
    Mit eurer Unterstützung haben fast 2.000 Menschen dieser Petition ihre Stimme gegeben. Das bedeutet uns unglaublich viel und zeigt, dass wir mit diesem Anliegen nicht allein sind.

    Vielen Dank für euren Mut, eure Unterstützung und euer Vertrauen.
    Theresa Ullmann & Jana Brückner

  • Durch die ganze mediale Aufmerksamkeit melden sich gerade viele Menschen, die die Petition noch unterschreiben möchten. Das möchte ich natürlich möglich machen.
    Deshalb bleibt die Petition jetzt bis zum 1. Juni offen und wird im Anschluss dem Gemeinderat übergeben.

    Danke an alle, die sich bereits beteiligt haben und an alle, die es noch tun werden. Jede Stimme zählt.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, "Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun." Sie haben in Ihrer Amtszeit einen skandalösen Vorgang mitgetragen, der sich in Ihrer Gemeinde seit Jahren wiederholt. Lässt sich das mit Ihrem Amtseid vereinbaren? Die dadurch entstandene Angst hat offenbar erfolgreich verhindert, dass der Skandal schon früher außerhalb der Gemeindegrenzen bekannt geworden ist. Werden Sie aktiv! Es gibt dazu keine Alternative.

Ich bin gegen diese Petition: Die Ausrede, nur wegen eines Verbots aufzuhören, gönnen wir diesen Kerlen nicht. Entweder sie ziehen feige selbst den Schwanz ein oder wir stellen sie nächstes Jahr und entreißen sie der Anonymität!

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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