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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz
Verbraucherschutz geht am besten über Verbraucherbildung. Große Bevölkerungsschichten sind schlichtweg überfordert Angebote von Unternehmen oder wirtschaftliche Entscheidungen der Politik zu Finanz- und Wirtschaftsthemen zu verstehen und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Verbraucherschutz fängt also in den Schulen und der betrieblichen Ausbildung an. Ein Fach Ökonomische Bildung ist seit langem überfällig. Die Kompetenzen rund um Finanzen werden leider häufig nur von Produktanbietern geschult. Es bedarf unabhängiger und produkt- und unternehmensunabhängige Informationen. Dazu sollten auch Externe Trainer und Berater hinzugezogen werden dürfen. Leider ist die ökonomische Kompetenz der aktuell Lehrenden in der Vergangenheit auch nicht besonders ausgeprägt, sondern eher von Verbraucherschutz im Sinne von Angst schüren und reiner Preisbetrachtung gesteuert. Verbraucherbildung kommt vor Verbraucherschutz und sollte streng getrennt werden. Verbraucherbildung als eigenes Schulfach ist bundesweit notwendig. Erste Ansätze gibt es in Bayern im Rahmen des Projektes "Verbraucherbildung" des STMUV ! Es wird Zeit solche Projekte in die Breite zu bringen und Profis zu den Themen an unsere Kinder und Jugend zu lassen.
Begründung
Nur wer selbst Informationen richtig deuten kann, ist auch in der Lage entsprechende Entscheidungen zu treffen. Ohne ökonomische Grundbildung sind Verbraucher immer angewiesen auf eher zweifelhafte Quellen und Anbieter. Das mündet dann häufig in sogenannten "Anlegerskandalen" oder "Geldvernichtung". Verbraucherschutz im heutigen Sinne kommt in der Regel zu spät. Aufklärung und Wissen schon von Klein an tut Not. Ökonomische Bildung kann nicht die Aufgabe von z.B. Banken, Versicherungen und sonstigen Verkaufsorganisationen sein.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
09.12.2021
Sammlung endet:
08.03.2022
Region:
Deutschland
Kategorie:
Bildung