Region: Rostock

Ab jetzt NUR Gemeinsam: B-Plan am Groten Pohl nur mit kooperativer Bürger:innenbeteiligung!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und / oder Rostocker Bürgerschaft

654 Unterschriften

27 %
519 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

654 Unterschriften

27 %
519 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock
  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch 3 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und / oder Rostocker Bürgerschaft

Der „Grote Pohl“ ist eine rund 22 ha große baubedrohte Grün- und Gartenfläche zwischen der Innen- und Südstadt von Rostock. Der Lebensraum für Menschen, Tiere und Natur in dem Gebiet soll zerstört werden. Aber es gibt dafür keine zwingenden Gründe aus öffentlichem Interesse. Die geplante Umwandlung von grüner Freifläche in klimaschädlichen Neubau ist nur unglaublich teuer und schafft keinen bezahlbaren Wohnraum.

Unsere Forderung an die Oberbürgermeisterin und die Bürgerschaft:

Starten Sie ENDLICH eine kooperative Bürger:innenbeteiligung, um die Zukunft dieser riesigen, kommunalen Fläche gemeinsam und gemeinwohlorientiert zu gestalten.

Der 2. Entwurf des Bebauungsplanes ist gerade fertig - trotzdem starten wir diese Petition JETZT! Denn:

  • Ein Bebauungsplan ist nur ein Papier.
  • Bevor sich wirklich ein Kran dreht, kann und wird sich noch vieles ändern.

Am 17.9.2025 sagte Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger vor der Bürgerschaft:

  • Bezahlbares Wohnen wird am Groten Pohl unmöglich sein. Andere Städte stoppen solche Projekte gerade, weil es zu teuer ist.
  • Es braucht 10-15 Jahre, um ein neues Quartier so zu entwickeln, dass es in 100 Jahren noch gut ist.
  • Wir brauchen noch „viel Kreativität und Geduld“ und wir werden noch sehr oft umplanen, weil viele neue Ideen und Ansprüche aus der Wohnungswirtschaft und der Bürgerschaft kommen werden. (Nachzuhören auf Youtube 1)

Daher finden wir: Jetzt erst Recht! Die weitere Planung für eine Nutzung des Gebietes am Groten Pohl muss ab jetzt mit kooperativer Bürger:innenbeteiligung durchgeführt werden. Kooperativ bedeutet: Bei jedem Schritt der Planung muss es eine Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit geben, um sicher zu stellen, dass öffentliche Anliegen und Erwartungen verstanden und berücksichtigt werden (Leitfaden für Bürgerbeteiligung Pkt. 2).

1 Nachzuhören auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=yKtTzHP0HVM&t=7841s ganze Debatte von 1h:47min bis 2h:25min

2 Leitfaden für Bürgerbeteiligung: https://www.buergerbeteiligung-rostock.de/bibliothek

Begründung

Seit 2016 wird am Groten Pohl ein neues „Wohn- und Arbeitsquartier“ geplant. Damals sollte schnell und viel gebaut werden, weil eine viel zu optimistische Bevölkerungsprognose galt 1. Den Kleingärten wurde gekündigt, die Räumungsarbeiten begannen. 2018 wurde der 1. Entwurf für den B-Plan am Groten Pohl öffentlich ausgelegt. Er entpuppte sich als nicht umsetzbar und Investoren fehlten. Die meisten der ehemals gut gepflegten Gärten lagen nun brach. Einzig die 100 Parzellen der KGA „Pütterweg e.V.“ blieben erhalten. Der Verein hatte gegen seine Kündigung geklagt und Recht bekommen. Seitdem engagiert sich die Initiative „Pütterweg bleibt!“ (https://puetterweg.blogspot.com/)

Schon damals waren Anwohner:innen, verbliebene Nutzer:innen und auch Organisationen wie der „NABU“, die „NAJU“ oder „Fridays for Future“ sich einig: Der Grote Pohl braucht eine Perspektive unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bürger:innen! In formellen Stellungnahmen 3 plädierten sie für den Erhalt von mehr Grünflächen, mehr Gemeinwohlorientierung und weniger teure Gewerbefläche im Gebiet. In formellen Stellungnahmen kann man aber leider den Bedarf gar nicht mehr hinterfragen. Es war klar, dass die Wünsche der Menschen nicht berücksichtigt werden würden.

Als 2021 dann der Beirat für Bürgerbeteiligung in Rostock seine Arbeit aufnahm, beantragten NABU und „Pütterweg bleibt!“ dort sofort ein informelles Bürgerbeiligungsverfahren. Der Beirat sprach sich tatsächlich für eine kooperative Bürgerbeteiligung für den B-Plan am Groten Pohl aus 4. Diese Entscheidung beruht auf dem Leitfaden für Bürgerbeteiligung 5. Dort steht, dass auch von der Bürgerschaft bereits beschlossene Projekte und Vorhaben einem Beteiligungsverfahren unterzogen werden können. 2022 wurde diese Empfehlung wurde jedoch gar nicht in die Bürgerschaft getragen, sondern von der Stadtverwaltung direkt abgelehnt - mit der Begründung, dass die Planungen schon zu weit fortgeschritten seien… Und dann war Ruhe bis ...Heute:

Erst jetzt – im November 2025 - liegt der 2. Entwurf für den B-Plan öffentlich aus6 und er ist ungeachtet der damaligen Stellungnahmen fast unverändert!
Noch immer sind genau so viele Gartennutzer:innen, Tiere und Natur von unnötiger Räumung und teurer Bebauung bedroht. Weder eine aktuelle Begründung für den Bedarf noch eine echte Prüfung von Alternativen sind im Plan zu finden.

Aber wir sagen: die Bebauungsplanung muss sich am realen Bedarf der Menschen in Rostock orientieren! Inzwischen übersteigt der Neubau von Wohnungen das Wachstum der Bevölkerung in Rostock (seit 2014 + 6.000 neue EinwohnerInnen ABER + 8.000 neue fertige Wohnungen und Hunterte weitere bereits genehmigte!). Zudem wird die Bevölkerungszahl laut der aktuellen Prognose wieder sinken 7. Darum hinterfragen wir den Bedarf für so viele weitere teure Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Wir wollen gemeinsam abwägen, was an dieser Stelle wichtiger ist: Natur- und Freiflächen und gemeinwohlorientierte Nutzung oder teure neue (leer stehende?) Immobilien? 8 Wir fordern dafür eine informelle, kooperative Bürger:innenbeteiligung, in der alle ihre Wünsche und Ideen einbringen können.

Eine Sammlung von Ideen unter dem Titel „Wem gehört die Stadt? Für wen ist die Stadt? Wer ist die Stadt?“ gibt es schon seit 2020 auf https://puetterweg.blogspot.com/p/uber-uns.html

Habt ihr auch Kritik und Ideen, die die Stadtplanung berücksichtigen soll? Dann unterzeichnet diese Petition und schreibt alles in die Kommentare!

1 überzogene Bevölkerungsprognose von 2016: https://rathaus.rostock.de/sixcms/media.php/10965/__Pr%C3%A4sentation_Bev%C3%B6lkerungsprognose_Fl%C3%A4chennutzungsplan.pdf
3 Link zu den beiden Stellungnahmen von NAJU und NABU: https://stadtgestalten.org/naju/abwaegung-der-1-naju-stellungnahme-zum-b-plan-am-g/ Und: NABU Mittleres Mecklenburg „Aktuelle Infos Groter Pohl“: https://www.nabu-mittleres-mecklenburg.de/rostocker-naturschutztag/stadtgrün-groter-pohl/
4 Antrag auf Bürgerbeteiligung: https://puetterweg.blogspot.com/2021/10/antrag-auf-burgerbeteiligung.html & Empfehlung des Beirates für Bürgerbeteiligung von 2021: https://puetterweg.blogspot.com/2021/12/
5 Leitfaden für Bürgerbeteiligung: https://www.buergerbeteiligung-rostock.de/bibliothek
6 Online-Portal mit allen Unterlagen vom 2. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 12.W.192 „Wohn- und Sondergebiet am Südring“
https://mv.bauleitplanung-online.de/verfahren/de64796a-337b-4ee4-8cfa-628b04669708/public/detail#procedureDetailsDocumentlist
7 Alle offiziellen Zahlen zu Bevölkerungszahl und Wohnungsneubau sind hier: https://rathaus.rostock.de/Statistik/Stadtbereichskatalog/atlas.html
https://rathaus.rostock.de/media/rostock_01.a.4984.de/datei/2024%20Statistisches%20Jahrbuch.472335.pdf
Aktuelle Bevölkerungsprognose: https://rathaus.rostock.de/de/rathaus/rostock_in_zahlen/veroeffentlichungen/bevoelkerungsprognose_der_hanse_und_universitaetsstadt_rostock/276436
8 eigene Abwägungstabelle von 2021: https://puetterweg.blogspot.com/2021/12/abwagungstabelle.html

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.11.2025
Sammlung endet: 24.05.2026
Region: Rostock
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende!
    Heute kommen eine schlechte und 3 gute Nachrichten von unserer Petitionsinitiative:

    1.Wir müssen die am 24.4. geplante Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bürgerschaft und Verwaltung leider absagen, aufgrund der negativen Rückmeldungen (Verwaltung, FDP, Grüne) bzw. der gar nicht erfolgten Rückmeldungen. Offensichtlich ist eine Podiumsdiskussion entgegen dem Vorschlag der Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung nicht das richtige Format, um mit unserer Kommunalpolitik und Verwaltung über dieses Anliegen ins Gespräch zu kommen.

    2.Unsere Petition für kooperative Bürger:innenbeteiligung am Groten Pohl hat Stand heute (27.4.) 646 Unterschriften, davon 511 aus Rostock und davon die meisten aus der KTV und der Stadtmitte - den am meisten mit öffentlichem Grün unversorgten Stadtteilen Rostocks (siehe Umwelt- und Freiraumkonzept Rostock - Umweltgerechtigkeit: https://rathaus.rostock.de/media/4984/UFK%20Karten%201%20bis%204.pdf), die auch direkt an den "Groten Pohl" angrenzen und von wo aus zahlreiche Einwohner:innen regelmäßig dort hin kommen und die Fläche vielfältig nutzen.

    Wir haben die Verwaltung und Fraktionen nun gefragt, welche Ideen sie nun anstelle der geplanten Podiumsdiskussion haben? Wie Sie diesem Wunsch Ihrer Einwohner:innen nach Beteiligung an der Gestaltung ihres Lebensraumes und nach Erhalt von Grün- und Erholungsflächen dort begegnen wolllen? Vielleicht sollten wir doch lieber einzelne, nicht-öffentliche Gesprächstermine vereinbaren?

    Vielleicht gleich kombiniert mit einem Spaziergang über die jetzt (noch) öffentlich begehbare Fläche
    der ehem. KGA Ernst-Heidemann nach dem inzwischen erfolgtem Abschluss der Hütten-Abrissarbeiten dort?
    Dann könnten wir zugleich über die Frage sprechen, ob diese 4,5 ha kommunale Fläche wieder abgesperrt werden soll (Plan des Liegenschaftsamtes) oder ob sie lieber bis zu einem potentiellen Baubeginn in ... Jahren noch legal und ggf. über geförderte Projekte für Naturerlebnis, Sport, Spiel und Erholung öffentlich genutzt werden darf - insbesondere für die BewohnerInnen der mit öffentlichem Grün unversorgten Bereiche der KTV und Stadtmitte?

    Wenn Ihr und Sie - liebe Unterzeichnende noch Ideen haben, wie wir unser Anliegen noch in eine ernsthafte Diskussion mit Bürgerschaft und Verwaltung bringen können, dann schreibt gern zurück an: gruenerpohl@posteo.de

    Jetzt noch zu den erfolgreichen Aktionen:
    3.-> Der Infostand am 18.4. bei der Eröffnung der Naturschutzwoche sah dank der vielen Helfer:innen ganz toll aus (-: (Siehe Foto)
    4.-> Die Baumzählaktion ist gut angelaufen.
    Seit dem 19.4. haben wir schon knapp 150 Bäume erfasst - also eingetragen bei openstreetmap mit Stammunfang (ab 50 cm), Kronenhöhe und Baumart. Bisherige Statistik: zu zweit schafft man ca. 20 Bäume pro Stunde. Also je mehr Leute mitmachen, desto eher haben wir alle ca. 1.000 geschützten Bäume erfasst (-:
    Meldet euch auch dafür unter gruenerpohl@posteo.de und schaut hier die Anleitung dazu an:
    https://stadtgestalten.org/naju/

    Hier nochmal 3 informative Links:
    https://www.nabu-mittleres-mecklenburg.de/rostocker-naturschutztag/stadtgr%C3%BCn-groter-pohl/
    https://www.instagram.com/gruenerpohl/
    https://puetterweg.blogspot.com/

    Und nun: frühlingshafte Grüße
    von der Initiative "Mehr Grüner Pohl wagen - Bürger:innenbeteiligung jetzt!"
    Genießen Sie die Obstblüten und macht tolle Fotos von diesem Natur-Schatz mitten in Rostock =)

  • Liebe Unterzeichnende der Petition für Bürger:innenbeteiligung am B-Plan für den Groten Pohl

    Vielen Dank für Ihre und eure tolle Unterstützung!
    Wir haben schon über 450 Unterschriften aus Rostock (-:
    Wir sind gerade hoch aktiv in der Planung mehrerer öffentlicher Veranstaltungen:

    1. Wir machen mit bei der Naturschutzwoche in der Südstadt vom 18.-26.4.
    (https://suedstadt-biestow.de/naturschutzwoche/)

    Mit unserem Infostand stehen wir dort am 18.4. von 10-16:00 neben 12 anderen tollen Ausstellern wie z.B. dem Verband der Gartenfreunde, dem BUND Rostock, den Insektiven oder auch der WG Schifffahrt-Hafen (auch potentielle Partner bei einer alternativen Planung für den Groten Pohl:-).
    Vorbei kommen lohnt sich: Neben Verköstigung gegen Spende wird es spannende Vorträge im Hörsaalgebäude geben z.B. von der Stadtverwaltung über den „Aktionsplan Insektenschutz“ und vom BUND über ökologische Gartengestaltung.
    Wir beteiligen uns - mit allen Infos rund um die Natur und ihren Schutz am Groten Pohl, mit Unterschriftenlisten und großer Diskussionsbereitschaft.

    In der folgenden Woche starten wir die große Mitmachaktion „Alle vergessenen, geschützten Bäume am Groten Pohl zählen“.
    Hintergrund: Im B-Plan tauchen nur ca. 250 geschützte Bäume zum Ersatz auf – obwohl es ca. 1.000 im Gebiet gibt. Die bestehende Baumkartierung stimmt einfach nicht und muss wiederholt werden bevor der B-Plan so beschlossen wird. Da die Verwaltung dazu bisher (seit Dezember) keine Stellung bezieht, wollen wir nun gemeinsam die Daten erfassen und dem Grünamt weiter leiten.
    Alle Mitmacher*innen können nach einer Einführung in die Baumschutzsatzung mittels einer Online-Kartenanwendung von openstreetmap selbst die Bäume auf der Fläche koordinatengenau mit allen nötigen Angaben eintragen.
    Die Einführung ist an zwei Terminen: Sonntag ab 14:00 und Montag ab 10:00 – jeweils Treffpunkt am Zwischenbau (Erich-Schlesinger Str. 19a) und dann gehen wir in die Fläche.
    Eine Anmeldung dazu wäre sehr gut unter gruenerpohl(at)posteo.de

    Weitere Infos sind dazu auch hier:
    https://www.instagram.com/gruenerpohl/
    https://stadtgestalten.org/naju/
    https://www.nabu-mittleres-mecklenburg.de/rostocker-naturschutztag/stadtgr%C3%BCn-groter-pohl/

    Und als Nächstes planen wir eine öffentliche Podiumsdiskussion in der Rathaushalle – bisher am Dienstag, dem 28.4. ab 17:00 – aber vielleicht müssen wir das nochmal etwas nach hinten verschieben – je nach Rückmeldungen von den eingeladenen Bürgerschaftsmitgliedern und der Verwaltung (steht bisher noch aus).
    Die Idee ist: nach einer kurzen Präsentation über den bisherigen Verlauf der Planungen und den zurückliegenden formellen Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten und -ergebnissen (ist bereits online auf der NABU-Homepage), geben wir einen Überblick über die verschiedenen informellen Bürgerbeteiligungsoptionen bei solchen B-Plänen und starten dann in die Diskussion, in die wir auch das Publikum integrieren. Als Ergebnis der Veranstaltung erhoffen wir uns eine Basis für einen tatsächlichen Beschluss zu Bürger:innenbeteiligung am B-Plan für den Groten Pohl.
    Alle Kommentare, die bis dahin auf der Petitionsseite geleistet werden, werden wir für diese Veranstaltung aufbereitet präsentieren und die bis dahin gesammelten Unterschriften übergeben.
    Als Ergebnis der Veranstaltung erhoffen wir uns eine Basis für einen tatsächlichen Beschluss zu Bürger:innenbeteiligung am B-Plan für den Groten Pohl.

    Wer noch Ideen oder Tipps zur Erreichung unseres gemeinsamen Ziel hat, bitte gerne melden - aber nicht auf "antworten" klicken, sondern dann an gruenerpohl(at)posteo ;-)

  • Es gibt je zwei neue Termin-Infos und Aufrufe zum Mitmachen:

    1. Info: Wir planen eine öffentliche Podiumsdiskussion zu diesem Thema am Dienstag, dem 28.4. ab 17:00 in der Rathaushalle.
    Eingeladen für das Podium sind VertreterInnen der Verwaltung, der Bürgerschaft und des Ortsbeirates Südstadt. Nach einer kurzen Präsentation über den bisherigen Verlauf der Planungen und den zurückliegenden formellen Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten und -ergebnissen, geben wir noch einen Überblick über die verschiedenen informellen Bürgerbeteiligungsoptionen bei solchen B-Plänen und starten dann in die Diskussion, in die wir auch das Publikum integrieren.
    Alle Kommentare, die bis dahin auf der Petitionsseite geleistet werden, werden wir für diese Veranstaltung aufbereitet präsentieren und die gesammelten Unterschriften übergeben.
    Als Ergebnis der Veranstaltung erhoffen wir uns eine Basis für einen tatsächlichen Beschluss zu Bürger:innenbeteiligung am B-Plan für den Groten Pohl.

    1. Aufruf: Wer von euch und Ihnen zufällig Menschen aus der Bürgerschaft kennt, sprecht diese gern einmal auf unseren Wunsch nach informeller Bürger:innenbeteiligung am B-Plan für den Groten Pohl und die Podiumsdiskussion an. Toll wäre es, wenn einige Abgeordnete zumindest an der Online-Diskussion auf der Petitions-Seite teilnehmen würden und gern auch Ihre Contra-Argumente eintragen, damit wir wissen, woran wir sind.
    Außerdem suchen wir noch praktische Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Rückmeldungen gerne an gruenerpohl(at)posteo.de

    2. Info: Wir nehmen an der Naturschutzwoche in der Südstadt vom 18.-26.4. teil.
    Beim Eröffnungstag am Samstag, dem 18.4. im Bioinstitut (Albert-Einstein-Straße 3) werden wir mit einem Infostand vertreten sein.

    2. Aufruf:
    In der folgenden Woche – beginnend am Sonntag, dem 19.4. bieten wir eine Mitmachaktion an, um die rund 1.000 vergessenen, geschützten Bäume am Groten Pohl zu erfassen.
    Alle Interessierten können nach einer Einführung in die Baumschutzsatzung (zwei Termine: Sonntag ab 14:00 oder Montag ab 10:00) mittels einer Online-Kartenanwendung von openstreetmap selbst alle Bäume auf der Fläche koordinatengenau mit allen nötigen Angaben eintragen.
    Eine Anmeldung dazu wäre dann gut, auch unter gruenerpohl(at)posteo.de

    Weitere Infos sind dazu auch hier:
    https://www.instagram.com/gruenerpohl/
    https://stadtgestalten.org/naju/

    und zur Naturschutzwoche insgesamt auch hier: https://www.sbz-rostock.de/
    und hier: https://www.suedstern.net/aktuell/

Wenn es ein echtes kooperatives Bürgerbeteiligungsverfahren zum B-Plan am Groten Pohl gäbe, dann würde Rostock beim nächsten Ranking vom "Mehr Demokratie e.V." sicherlich bessere Noten bekommen als bei dem aktuellen Ranking 2025. Da gibt es auf der kommunalen Ebene für M-V nur die Schulnote 4,3. In anderen Bundesländern und Kommunen ist Bürgerbeteiligung viel einfacher.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Weil die Kleingartenanlage so vieles Schöne vereint: von einem ruhigen Ort in der Stadt, eine grüne Oase für Mensch und vor allem für Tiere. In Zeiten des Klimawandels sollten wir nicht noch mehr Natur zerstören.

Grüne Oasen im Stadtgebiet sind existenziell nicht nur für das Stadtklima selbst, sondern generell für zukunftsfähige Klimapolitik und Stadtplanung. Die noch vorhandene Artenvielfalt wäre mit dem geplanten Projekt unwiederbringlich verloren.

Erhalt von naturnahem Raum um Hitzeentwicklung zu bremsen

Es ist wichtig, dass die Bürger den Plan mitgestalten und dass möglichst viel Natur erhalten bleibt.

Grünraum und Platz für Hund und Mensch

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