Region: Rostock

Ab jetzt NUR Gemeinsam: B-Plan am Groten Pohl nur mit kooperativer Bürger:innenbeteiligung!

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und / oder Rostocker Bürgerschaft

995 Unterschriften

41 %
780 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

995 Unterschriften

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger und / oder Rostocker Bürgerschaft

Der „Grote Pohl“ ist eine rund 22 ha große baubedrohte Grün- und Gartenfläche zwischen der Innen- und Südstadt von Rostock. Der Lebensraum für Menschen, Tiere und Natur in dem Gebiet soll zerstört werden. Aber es gibt dafür keine zwingenden Gründe aus öffentlichem Interesse. Die geplante Umwandlung von grüner Freifläche in klimaschädlichen Neubau ist nur unglaublich teuer und schafft keinen bezahlbaren Wohnraum.

Unsere Forderung an die Oberbürgermeisterin und die Bürgerschaft:

Starten Sie ENDLICH eine kooperative Bürger:innenbeteiligung, um die Zukunft dieser riesigen, kommunalen Fläche gemeinsam und gemeinwohlorientiert zu gestalten.

Der 2. Entwurf des Bebauungsplanes ist gerade fertig - trotzdem starten wir diese Petition JETZT! Denn:

  • Ein Bebauungsplan ist nur ein Papier.
  • Bevor sich wirklich ein Kran dreht, kann und wird sich noch vieles ändern.

Am 17.9.2025 sagte Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger vor der Bürgerschaft:

  • Bezahlbares Wohnen wird am Groten Pohl unmöglich sein. Andere Städte stoppen solche Projekte gerade, weil es zu teuer ist.
  • Es braucht 10-15 Jahre, um ein neues Quartier so zu entwickeln, dass es in 100 Jahren noch gut ist.
  • Wir brauchen noch „viel Kreativität und Geduld“ und wir werden noch sehr oft umplanen, weil viele neue Ideen und Ansprüche aus der Wohnungswirtschaft und der Bürgerschaft kommen werden. (Nachzuhören auf Youtube 1)

Daher finden wir: Jetzt erst Recht! Die weitere Planung für eine Nutzung des Gebietes am Groten Pohl muss ab jetzt mit kooperativer Bürger:innenbeteiligung durchgeführt werden. Kooperativ bedeutet: Bei jedem Schritt der Planung muss es eine Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit geben, um sicher zu stellen, dass öffentliche Anliegen und Erwartungen verstanden und berücksichtigt werden (Leitfaden für Bürgerbeteiligung Pkt. 2).

1 Nachzuhören auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=yKtTzHP0HVM&t=7841s ganze Debatte von 1h:47min bis 2h:25min

2 Leitfaden für Bürgerbeteiligung: https://www.buergerbeteiligung-rostock.de/bibliothek

Begründung

Seit 2016 wird am Groten Pohl ein neues „Wohn- und Arbeitsquartier“ geplant. Damals sollte schnell und viel gebaut werden, weil eine viel zu optimistische Bevölkerungsprognose galt 1. Den Kleingärten wurde gekündigt, die Räumungsarbeiten begannen. 2018 wurde der 1. Entwurf für den B-Plan am Groten Pohl öffentlich ausgelegt. Er entpuppte sich als nicht umsetzbar und Investoren fehlten. Die meisten der ehemals gut gepflegten Gärten lagen nun brach. Einzig die 100 Parzellen der KGA „Pütterweg e.V.“ blieben erhalten. Der Verein hatte gegen seine Kündigung geklagt und Recht bekommen. Seitdem engagiert sich die Initiative „Pütterweg bleibt!“ (https://puetterweg.blogspot.com/)

Schon damals waren Anwohner:innen, verbliebene Nutzer:innen und auch Organisationen wie der „NABU“, die „NAJU“ oder „Fridays for Future“ sich einig: Der Grote Pohl braucht eine Perspektive unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bürger:innen! In formellen Stellungnahmen 3 plädierten sie für den Erhalt von mehr Grünflächen, mehr Gemeinwohlorientierung und weniger teure Gewerbefläche im Gebiet. In formellen Stellungnahmen kann man aber leider den Bedarf gar nicht mehr hinterfragen. Es war klar, dass die Wünsche der Menschen nicht berücksichtigt werden würden.

Als 2021 dann der Beirat für Bürgerbeteiligung in Rostock seine Arbeit aufnahm, beantragten NABU und „Pütterweg bleibt!“ dort sofort ein informelles Bürgerbeiligungsverfahren. Der Beirat sprach sich tatsächlich für eine kooperative Bürgerbeteiligung für den B-Plan am Groten Pohl aus 4. Diese Entscheidung beruht auf dem Leitfaden für Bürgerbeteiligung 5. Dort steht, dass auch von der Bürgerschaft bereits beschlossene Projekte und Vorhaben einem Beteiligungsverfahren unterzogen werden können. 2022 wurde diese Empfehlung wurde jedoch gar nicht in die Bürgerschaft getragen, sondern von der Stadtverwaltung direkt abgelehnt - mit der Begründung, dass die Planungen schon zu weit fortgeschritten seien… Und dann war Ruhe bis ...Heute:

Erst jetzt – im November 2025 - liegt der 2. Entwurf für den B-Plan öffentlich aus6 und er ist ungeachtet der damaligen Stellungnahmen fast unverändert!
Noch immer sind genau so viele Gartennutzer:innen, Tiere und Natur von unnötiger Räumung und teurer Bebauung bedroht. Weder eine aktuelle Begründung für den Bedarf noch eine echte Prüfung von Alternativen sind im Plan zu finden.

Aber wir sagen: die Bebauungsplanung muss sich am realen Bedarf der Menschen in Rostock orientieren! Inzwischen übersteigt der Neubau von Wohnungen das Wachstum der Bevölkerung in Rostock (seit 2014 + 6.000 neue EinwohnerInnen ABER + 8.000 neue fertige Wohnungen und Hunterte weitere bereits genehmigte!). Zudem wird die Bevölkerungszahl laut der aktuellen Prognose wieder sinken 7. Darum hinterfragen wir den Bedarf für so viele weitere teure Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Wir wollen gemeinsam abwägen, was an dieser Stelle wichtiger ist: Natur- und Freiflächen und gemeinwohlorientierte Nutzung oder teure neue (leer stehende?) Immobilien? 8 Wir fordern dafür eine informelle, kooperative Bürger:innenbeteiligung, in der alle ihre Wünsche und Ideen einbringen können.

Eine Sammlung von Ideen unter dem Titel „Wem gehört die Stadt? Für wen ist die Stadt? Wer ist die Stadt?“ gibt es schon seit 2020 auf https://puetterweg.blogspot.com/p/uber-uns.html

Habt ihr auch Kritik und Ideen, die die Stadtplanung berücksichtigen soll? Dann unterzeichnet diese Petition und schreibt alles in die Kommentare!

1 überzogene Bevölkerungsprognose von 2016: https://rathaus.rostock.de/sixcms/media.php/10965/__Pr%C3%A4sentation_Bev%C3%B6lkerungsprognose_Fl%C3%A4chennutzungsplan.pdf
3 Link zu den beiden Stellungnahmen von NAJU und NABU: https://stadtgestalten.org/naju/abwaegung-der-1-naju-stellungnahme-zum-b-plan-am-g/ Und: NABU Mittleres Mecklenburg „Aktuelle Infos Groter Pohl“: https://www.nabu-mittleres-mecklenburg.de/rostocker-naturschutztag/stadtgrün-groter-pohl/
4 Antrag auf Bürgerbeteiligung: https://puetterweg.blogspot.com/2021/10/antrag-auf-burgerbeteiligung.html & Empfehlung des Beirates für Bürgerbeteiligung von 2021: https://puetterweg.blogspot.com/2021/12/
5 Leitfaden für Bürgerbeteiligung: https://www.buergerbeteiligung-rostock.de/bibliothek
6 Online-Portal mit allen Unterlagen vom 2. Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 12.W.192 „Wohn- und Sondergebiet am Südring“
https://mv.bauleitplanung-online.de/verfahren/de64796a-337b-4ee4-8cfa-628b04669708/public/detail#procedureDetailsDocumentlist
7 Alle offiziellen Zahlen zu Bevölkerungszahl und Wohnungsneubau sind hier: https://rathaus.rostock.de/Statistik/Stadtbereichskatalog/atlas.html
https://rathaus.rostock.de/media/rostock_01.a.4984.de/datei/2024%20Statistisches%20Jahrbuch.472335.pdf
Aktuelle Bevölkerungsprognose: https://rathaus.rostock.de/de/rathaus/rostock_in_zahlen/veroeffentlichungen/bevoelkerungsprognose_der_hanse_und_universitaetsstadt_rostock/276436
8 eigene Abwägungstabelle von 2021: https://puetterweg.blogspot.com/2021/12/abwagungstabelle.html

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.11.2025
Sammlung endet: 24.10.2026
Region: Rostock
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende
    Jetzt ist ganzganz dringend Unterstützung nötig: Am 7.Oktober schon soll die Bürgerschaft nach dem Willen der Verwaltungsspitze den Satzungsbeschluss für den B-Plan für den Groten Pohl fassen!
    Das wäre das Ende für jegliche Chancen auf unsere geforderte Bürger*innenbeteiligung und dann besteht auch keine Chance mehr, noch Grünflächen dort zu retten.
    Einem Bürgerbeteiligungsformat hat die Oberbürgermeisterin am 2.9. in der Bürgerschaftssitzung leider schon eine harte Absage erteilt (bei Youtube zu sehen ab ca. Minute 45).
    Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage mit dem Satzungsbeschluss, scheint das jetzt auch nachrangig und es muss auch ohne Bürger*innenbeteiligungsformat in den nächsten 3 Wochen darum gehen, irgendwie noch so weit möglich die sinnlose Zerstörung von Grünflächen zu verhindern.
    Eine hoffentlich eindrückliche Argumentationshilfe soll das Plakat hier im Anhang sein. Das kann gerne ausgedruckt und verteilt werden.
    Ein kurzes Video dazu und weitere Hintergrundinfos sind auch hier bei Instagram Gruenerpohl zu finden zum Teilen oder Liken.

    Noch vor der Bürgerschaftssitzung gibt es außerdem diese schönen, öffentlichen, herbstlichen Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten der KGA Pütterweg:
    Samstag 19.9.: 14-22 Uhr Electric Garden Party von Radio LOHRO (https://www.instagram.com/reels/DdEnKgsBEmK/)
    Mittwoch 23.9.: 10-13 Uhr Apfelsortenbestimmung von den hunderten alten Obstäumen am Groten Pohl
    Samstag und Sonntag 3.und 4. Oktober: Zusammen Saften
    https://www.klima-erden.de/aktuell/zusammen-saften-fallobst-in-rostock-retten/

    Und eine Ausstellung zu den bedrohten Schätzen der Rostocker Stadtnatur (Swienskuhlen und Groter Pohl) startet am 5.10. im Peter-Weiss-Haus https://www.instagram.com/naju_rostock/

    Kommt vorbei, genießt die Grüne Oase, sagt es weiter und der absolute Hit wäre: redet mit Mitgliedern der Bürgerschaft?!?

    Bei Fragen oder Ideen: bitte gerne Zurück melden!

  • Am 26.8. im Ortsbeirat KTV war die Diskussion sehr kurz. Die Frage war, ob der Ortsbeirat dem Wunsch dieser Petition folgt (meiste Unterschriften aus der KTV) und einen Antrag in der Bürgerschaft auf kooperative BürgerInnenbeteiligung stellt. Der Ortsbeiratsvorsitzende fragte, ob jemand den Bau von 1.000 neuen, dringend benötigten Wohnungen in Rostock verhindern wolle - oder unsere Initiative unterstützen - und dann war niemand dafür, uns zu unterstützen.
    Es gab leider keine Chance zu erklären, dass es kein entweder-oder sein muss, sondern dass die Option der Wohnbebauung bei so einem Beteiligungsverfahren ja auch zur Auswahl stehen könnte - nur vielleicht mit mehr Grün-Erhalt als jetzt z.B. durch weniger Gewerbe - Hauptsache wäre, dass die Wünsche der Beteiligten ernsthaft neu abgewogen worden wären.

    Das gleiche Missverständnis trübte auch die Einwohnerfragestunde gestern am 2.9. in der Bürgerschaft, wo Frau Kröger einem kooperativen Bürgerbeteiligungsverfahren eine klare und deutliche Absage erteilte mit der Begründung, dass das Ziel der Petition angeblich sei, dass am Groten Pohl "nichts passiere" und das sei keine Basis für Gespräche. (Mitschnitt hier: https://www.youtube.com/watch?v=1JvByHOrUjM (ab ca. min 45) Dazu gibt es bisher auch einen Artikel im Nordkurier.

    Ende Juli hatten wir mit 13 Initiativ-VertreterInnen um einen Gesprächstermin bei der Oberbürgermeisterin gebeten. Diesbezüglich ließ Frau Kröger heute per E-Mail mitteilen, dass "ein weiterer Termin in dieser Angelegenheit nicht zielführend" sei, da sie nach der Einwohnerfrage schon alles gesagt habe.

    Bei der heutigen Sitzung des Ortsbeirates Südstadt stand der Satzungsbeschluss auf der Tagesordnung. Der Beirat kann nur Empfehlungen aussprechen, die Entscheidung trifft am 7.10. die Bürgerschaft. Man diskutierte mit den knapp 30 Gästen, davon 3 Vertretern vom Amt für Stadtplanung, z.B. über folgende Fragen

    • Finanzierung der Erschließung (ungeklärt- Wirtschaftlichkeitsprüfung steht noch aus),
    • Erhalt von mehr Bestandsgrün (wütende Wortbeiträge, wie unverantwortlich es sei, das ganze wertvolle, unersetzbare Bestandsgrün zu opfern),
    • den fraglichen Bedarf für die (teuren) Wohn- und Gewerbeflächen,
    • Möglichkeiten zumindest für eine Nutzung der geplanten öffentlichen Grünfläche für Kunst, Kultur, Jugendtreffpunkte, Veranstaltungsfreiraum...

    und mittendrin, nachdem auch einzelne Ortsbeiratsmitglieder begannen, Kritik am B-Plan zu äußern und während es noch Puplikumsmeldungen gab, stellte ein Mitglied den Geschäftsordnungsantrag auf Ende der Debatte, weil "seit 10 Jahren hier wirklich schon genug drüber diskutiert worden" sei.
    Dem Antrag stimmte der OBR mehrheitlich zu und stimmte dann - wenn auch auch nur mit knapper - Mehrheit FÜR eine Empfehlung des Satzungsbeschlusses.
    Danach wurde noch über unsere Bitte von Januar 2026 beraten, ob der OBR Südstadt einen Antrag auf informelle Bürgerbeteiligung am B-Plan an die Bürgerschaft stellen würde. Der neue Vorschlag der OBR-Vorsitzenden war, diese für die UMSETZUNGSPHASE des B-Planes zu beantragen. Nach kurzer Diskussion, welchen Sinn und Spielraum das dann überhaupt noch hätte (Amt für Stadtplanung stellte klar, dass die Festsetzungen des Satzungsbeschlusses dann nicht mehr geändert werden können), stimmte der Beirat mehrheitlich dafür, diesen Antrag zu stellen.
    Demnächst wir hier das Protokoll der Sitzung zu finden sein: https://ksd.rostock.de/bi/to010?SILFDNR=1012527&refresh=false

    Die nächsten und letzten drei beratenden Gremien vor der Bürgerschaftssitzung am 7.10. sind:
    Bau- und Liegenschaftsausschuss
    Wirtschafts- und Vergabeausschuss
    Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss

  • Tag X ist da:
    https://ksd.rostock.de/bi/vo020?VOLFDNR=1030635&refresh=false

    Das ist der fertige Satzungsbeschluss für den B-Plan!!!!

    Wichtige nächste Termine deswegen:

    26.8. 19:00 Ortsbeiratssitzung KTV mit TOP Groter Pohl (verschoben von Juni)
    -> Wer es einrichten kann, nehme dort gerne Teil. EinwohnerInnen können in Ortsbeiratssitzungen jederzeit reden.

    2.9. Bürgerschaftssitzung ohne TOP Groter Pohl, sondern in der Einwohnerfragestunde

    3.9. 18:00 Ortsbeiratssitzung Südstadt mit TOP Satzungsbeschluss!!! (erstes darüber beratendes Gremium)

    Wir ertwarten außerdem einen Termin zum Gespräch mit der Oberbürgermeisterin (siehe letzte Neuigkeit)

    Bitte an alle: die Petition weiterleiten und weitere Unterschriften sammeln, denn sonst ist wahrscheinlich schon im Oktober alles zu spät :-(

    Bei Fragen gerne melden (-:

Wenn es ein echtes kooperatives Bürgerbeteiligungsverfahren zum B-Plan am Groten Pohl gäbe, dann würde Rostock beim nächsten Ranking vom "Mehr Demokratie e.V." sicherlich bessere Noten bekommen als bei dem aktuellen Ranking 2025. Da gibt es auf der kommunalen Ebene für M-V nur die Schulnote 4,3. In anderen Bundesländern und Kommunen ist Bürgerbeteiligung viel einfacher.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Die geplante Umwandlung von grüner Freifläche in klimaschädlichen Neubau ist nur unglaublich teuer und schafft keinen bezahlbaren Wohnraum

Wir müssen helfen. Hinschauen und Hilfe leisten. Weil es sonst niemand macht!!

Rostock ist bereits zu einer mehr und mehr hässlich Stadt ohne Erholungs, Ausgleichsflächen und grünen Flächen geworden. Es werden mehr und mehr Grünflächen versiegelt, nur um irgendwelchen Bauten draufzusetzen. Man muss auch einmal bedenken, kurz nach der Wende wohnten rund 248.000 Menschen in Rostock, es wurden 2.200 Wohnungen zurückgebaut, da die Einwohnerzahl unter 200.000 sank und jetzt bei rund 211.000 (laut Bevölkerungszensus sogar nur rund 204.000) sollen immer mehr Wohngebiete aus dem Boden gestampft werden. Selbst wenn man das Umland, 20km um Rostock, dazunimmt, waren es 1990 rund 300.00 und heute rund 270.000 Einwohner. Für wen bauen wir die Wohnungen, doch nicht für die Rostocker. Mehr als 5.500 Menschen haben ihren Zweitwohnsitz in Rostock, wie viele von denen sind "Touristen". Ich kenne selber welche die in Rostock Wohnungen mieten und untervermieten, als Ferienwohnung für sich, hauptsächlich, weiter sind allein in den letzten 3 Jahren rund 600 Ruheständler in Rostock (zuzug minus fortzug) hinzugekommen, Rostock, MV fociert unser Land als Florida Deutschland. Das ist das Thema. Unsere Stadt muss kein Ghetto werden.

Jedes Mal, wenn irgendwo in Rostock neu gebaut wird, enstehen dort die hässlichsten Gebäude, die ich je gesehen habe. Bezahlbarer Wohnraum ist das auch nicht. Keine Ahnung, warum man unbedingt auch noch die letzten Grünflächen versiegeln muss. Vor allem mit Blick auf den Klimawandel müsste eigentlich klar sein, dass wir so viele Grünflächen in der Stadt brauchen, wie möglich.

Wir erleben den Wert der Grünanlagen täglich, gerade die aufgelassnenen Flächen sind ein Refugium für Flora und Fauna
Die Stadt Rostock emtwickelte Leitlinien für einen Bodenschutz und gegen die täglichen Neuversiegelungen, und im.Fokus der Klimafolgendiskussion sollten gerade jetzt Grün und Parkräume erhalten werden

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