Petition richtet sich an:
Bundestag
Der Bundestag möge beschließen, daß ein öffentlich tagendes Gremium aus Wissenschaftlern mit Hochschulabschluß in den Naturwissenschaften die beratenden Aufgaben des RKi für die Bundesregierung komplett übernimmt. In dem Gremium müssen neben der medizinischen Disziplin auch Mathematik, Physik, Chemie, Informatik, Biologie (Genetik, Epidemiologie, Mikrobiologie, ...) mehrfach vertreten sein. Das Gremium muß zudem offen sein für die Eingaben anderer Wissenschaftler, die dort neue Erkenntnisse zu einer Sachlage vorstellen können. Ferner soll dieses Gremium einen neuen ISO-Standard zur universellen Erfassung von epidemiologischen Daten in einem einfachen menschlich lesbaren Datenformat erstellen (z.B. CSV-Format), damit eine einheitliche Datenverarbeitung möglich ist und damit klare Standards geschaffen werden, die im Verlauf einer Epidemie nicht laufend geändert werden müssen. Das Gremium legt zudem die wesentlichen Abfragekathegorien fest. Zum notwendigen Datenschutz wird für eine Person eine zufällig erstelle Identifikationnummer nur eingetragen, die nur der Hausarzt in seine Patientenakte einschreibt. Nur der Hausarzt wird personenbezogen gespeichert, so daß die Gesundheitsämter eng mit dem Hausarzt zusammenarbeiten und diesen mit in ihre Maßnahmen einbeziehen.
Ferner möge der Bundestag beschließen, dem wissenschaftlichen Gremium einethisch-politisch-wirtschaftspolitisches Gremium ebenso öffentlich tagendbeizustellen, daß die Aufgabe hat, die Emfehlungen des wissenschaftlichen Gremiums auf ethische Grundlagen zu überprüfen und die gesamtgesellschaftlichen Folgen und Grenzen zu erarbeiten. Beide Empfehlungen gehen an die Bundesregierung, den Bundestag und die Öffentlichkeit.
Für die Mitglieder beider Gremien gilt, daß sie keiner Nichtregierungsorganisation (NGO) noch sonstwelchen politischen oder wirtschaftlichen Organisationen angehören, deren Interessenvertreter sie sein könnten. Sie sollen unbefangen auf Grundlage ihrer Fachkenntnis frei entscheiden können. Allen ist auch gemein, daß sie einen Hochschulabschluß in ihrer Fachdisziplin haben, die sie dort vertreten.
Die beiden Gremien sollen eine Neubewertung des Gesamtrisikos durchSARS-COV2 durchführen.
Begründung
Begründung: Ein normales Institut, wie das des RKi ist mit einer soweitreichend nationalen Aufgabe wie einer ausgebrochenen Epidemie überfordert. Dies zeigt sich in vielen Punkten. So ist die Datenerhebungdes Infektionsgeschehens durch SARS-COV2 mehr als mangelhaft: Daten von heute werden mit dem Datum von morgen gemeldet. Die Gesundheitsämter melden Daten mit dem Datum des Erhalts des Ergebnisses and das RKi weiter. Es müßte das Datum des Abstriches gemeldet werden. So ergeben sich erhebliche Verzörgungen, die ein reales Abbild verhindern. Ferner ist zu kritisieren, daß die PCR-Test-Daten nicht fehlerkorriert werden. Jedes Testverfahren hat statistisch Fehlerraten, die gut bekannt sind. Bei 5% Fehlerrate ergeben sich bei 100.000 Tests pro Tag 5000 Infizierte, die nicht infiziert sind. Diese Zahl wäre abzuziehen, um ein reales Bild zu erhalten. Inzwischen hat schon längst die WHO zurückgerudert und definiert einen Coronafall nun nur, wer einen positiven PCR-Test hat UND Symptome zeigt. Es gibt offensichtlich überhaupt keine standardisierten Epidemiolieverfahren, universell die richtigen und notwendigen Daten zu erheben. Laufend erfolgen Änderungen, die einen ganzen Datensatz obsolet machen. Daher ist dringend ein ISO-Standard gefragt. Auch die Datenformate selbst sind mangelhaft und ändern laufend ihre Kriterien. Es fehlt eindeutig eine von grundauf richtigstrukturierte Methode. Hierzu sind insbesondere Statistiker (Mathematik) und Informatiker gefragt. Insbesondere ist die ganze Auswertung zuhinterfragen. Mediziner und Biologien haben nur 2 Semester Mathematik, was unzureichend ist für so komplexe Sachlagen.
Deshalb werden in der Industrie bei komplexen Aufgaben multidisziplinäre Gremien gebildet, in denen Probleme und Lösungsansätze von der Blickrichtung der verschiedenen Fachdisziplinen betrachtet werden, um Fehler zu reduzieren und eine optimale Lösung zu finden. Wie notwendig dies ist, zeigt die gesamte Lage der Coronapolitik.
Personenbezogene Daten in solchen Mengen in Datenerhebungen zu erfassen sind aufgrund des Datenschutzes mehr als fragwürdig, weil aufgrund des Faktors Mensch diese Daten irgendwann in andere Hände geraten können. Hier von Anfang an eine richtige Anonymsierung zu betreiben, wobei nur der Hausarzt die personenbezogene Information seines Patienten hat, ist auch für die Meldungsbereitschaft ausgesprochen wichtig.
Dies sind nur wenige Beispiele, die die Notwendigkeit vonmultidisziplinären Gremien offenlegen. Von der Corona-Todeststatisik bisherganz zu schweigen. Eine Neubewertung von Fachleuten, die frei von Einflüssen arbeiten können, ist daher dringend in der Corona-Sachlage angezeigt.