Änderung oder besser Aufhebung der Beschlussvorlage bzw. Beschlusses bezüglich des Umbaus der Blomberger Straße in Detmold

Begründung

Die Blomberger Straße funktioniert so wie sie ist sehr gut. Fahrradfahrer haben sich über viele Jahre daran gewöhnt, den gut ausgebauten Fahrradweg der Woldemarstraße in die Stadt zu nutzen. Zumal diese die Schulen Grabbegymnasium, Leopoldinum und Realschule 1 erreichen. Ein Ausbau der Blomberger Straße mit einem Fahrradweg einseitig stadtauswärts würde keine Verbesserung herbeiführen. Darüber hinaus wären dadurch die Anwohner gezwungen, auf der gegenüberliegenden Seite zu parken. Das bedeutet, das nicht nur jedes mal die Straße gequert werden muss, um zur eigenen Wohnung zu kommen, sondern auch sämtliche Einkäufe etc. über die Straße getragen werden müssen. Das stellt eine eorme Gefährdung der Anwohner dar.

Durch den linksseitig gelegenen Friedhof werden zu Zeiten von Trauerfeiern ein großer Teil der Parkplätze genutzt. Aber auch von den vielen Friedhofsbesuchern werden zumindest kurzseitig einige Parkplätze in Anspruch genommen. Durch den Wegfall von Parkplätzen würde die zum Teil angespannte Parksituation der Anwohner weiter verschärft.

Die Anwohner dieser Straße sind auf zur Erhaltung des Wohnkomforts darauf angewiesen, Parkplätze in Wohnungsnähe zu haben.

Die geschätzten Kosten der Sanierung liegen bei 400.000,00 Euro. Durch Einbeziehung eines nicht notwendigen Fahrradweges würde das Land 300.000,00 Euro beisteuern. Das ist der einzige Grund, weshalb die Stadt die Planung vorantreibt. Es geht dabei um unser aller Steuergelder, die dort unnötiger Weise verbaut werden sollen.

Eine Beschlussvorlage wurde bereits erstellt , deswegen gilt es, zeitnah an die Stadtverwaltung mit dieser Petition heranzutreten.

Daher unsere Bitte: unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift diese Petition!

IG Blomberger Straße und Woldemarstraße

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer,

    das Engagement hat sich gelohnt.

    Die neue Planung geht nunmehr von der Erhaltung der Parkplätze auf beiden Straßenseiten aus, sodass auch in Zukunft die Anwohner nicht jeden Weg über die Straße machen müssen.

    Oberhalb der Parkplätze schließt nun, ähnlich wie im unteren Teil der Straße beidseitig eine Radanlage an. Damit verbunden ist im Bereich der Kreuzung eine Reduzierung der Fahrbahnbreite um die Abbiegespuren. Ob eine Änderung der Ampelphasen wirklich das Verkehrsaufkommen dahingehend kompensieren kann, dass zur Rush-hour der Stau in Zukunft nicht bis zum Falkenkrug geht, wird sich zeigen.
    Mit Blick auf eine so starke Veränderung wäre ein Versuch mit gesperrten Abbiegespuren als Simulation wünschenswert gewesen.

    Ob dafür noch Zeit und Möglichkeit ist, wird in der kommenden Sitzung des Tiefbau-Ausschusses anzusprechen sein.

    An dieser Stelle nochmals herzliches Dankeschön an alle, die diese Petition unterzeichnet haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    IG Blomberger Straße

  • Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

    die Petition wurde mittlerweile eingereicht. Empfänger war der Fachbereich für Tiefbau und Immobilienmanagement der Stadt Detmold. In Kopie wurde die Petition außerdem dem Ausschuss für Tiefbau und Immobilienmanagement des Stadtrates zur Verfügung gestellt.

    Wir melden uns wieder, wenn es Neuigkeiten zur weiteren Entwicklung gibt.

    Mit freundlichen Grüßen
    IG Blomberger Straße und Woldemarstraße

Pro

Im Winter schieben die Räumfahrzeuge den Schnee von der Straße regelmäßig in die Parkbuchten. Ein parken ist somit nicht mehr möglich. Die Anwohner schaufeln auf ihrer Seite die Parkbuchten wieder frei. In Zukunft wird das nicht mehr möglich sein. De facto werden dann im Winter für Anwohner und Friedhofsbesucher keine Parkplätze zur Verfügung stehen.

Contra

Teil 2: Außerdem gibt es für jedes Haus eigene Parkmöglichkeiten (Garagen und Höfe), die m.E. nach auch deren Besuchern Platz bieten würden. Natürlich ist der Verlust von Parkmöglichkeiten furchtbar, zumal ja jeder Mensch heutzutage ein Auto besitzt. Aber, mal Hand aufs Herz, hat man sich nicht auch einfach irgendwie an das Vorhandensein dieser Stellflächen so sehr gewöhnt, dass man nun mit aller Gewalt verhindern will, dass diese entfallen?