Windkraft ja – aber mit Maß und Ziel und an geeigneten Standorten.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift und helfen Sie uns damit eine ökologische und ökonomische Fehlentwicklung zu verhindern und für eine sinnvolle Standortplanung zu sorgen. Ferner bitten wir um Weiterleitung der Petition an Mitbürger, die unser Anliegen teilen.

Begründung

Dies ist ein Aufruf zur besseren Gestaltung der Energiewende. Wir sind für alternative Energieerzeugung, die sinnvoll geplant ist und ohne große Zerstörung der Natur auskommt, für ein Mitspracherecht der jeweils Betroffenen sowie Alternativen, die Mensch und Natur schützen und respektieren. Besonders im landschaftlich einzigartigen FFH-Gebiet Hahnenbachtal mit den angrenzenden Auen und Tälern gibt es trotz touristischer Vermarktung immer noch ein Stück unberührte Natur. Fachleute berichten von über 130 verschiedenen Vogelarten, was sich in Deutschland nicht allzu oft wiederfindet. Große Windenergieanlagen haben enorme Ansaugeffekte durch den erzeugten Luftwirbel. Die ohnehin schon bedrohten, heimischen Arten wie Schwarzstorch, Schwarz- / Rotmilan, Wespenbussard, Uhu und verschiedene Fledermausspezies leiden besonders darunter. Diese einzigartige Natur soll auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben. Unserer Meinung nach müssen die landschaftlich unberührten Flächen des Hunsrücks(Soonwaldkamm, Hahnenbachtal, Zone Idarwald, Zone Hochwald in Richtung Mörschieder Burr) in ihrem jetzigen Zustand belassen werden. Lt. einer Studie des Bundesumweltministeriums sind außerdem für die geplanten Vorhaben 6 x mehr Flächen in Deutschland vorhanden, als vom Gesetzgeber vorgesehen. Umweltsensible Gebiete, Wälder und Naturparks, sollen aus diesem Grund von der Planung ausgeschlossen werden. Die Auseinandersetzung mit Windenergieanlagen stellt ein äußerst komplexes Thema dar. Experten sind sich einig, dass die wirtschaftlichen und ökologischen Folgen von ständig neuen Windparks kaum noch zu kontrollieren sind und die ursprünglich gute Idee einer „grünen Energiewende“ womöglich ins Gegenteil umschlagen wird. Es wächst die Erkenntnis, dass der ständig steigende Hunger nach Energie nicht mit einer Flut von Photovoltaik- und Windkraftanlagen zu lösen ist. Es wächst auch zunehmend die Einsicht, dass die vermeintliche Rentabilität (Wind- und Sonnenenergie sind gratis) letztlich nur durch gewaltige Subventionen des Normalbürgers ermöglicht wird. Für große Teile des Hunsrücks bleibt jetzt schon die Erkenntnis, dass die Verspargelung jeder möglichen freien Fläche mittlerweile jedes vernünftige Maß verloren hat und das alles nur bei einer durchschnittlichen bzw. kaum befriedigenden Jahres-Windstärke. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Bürger der hiesigen Region in den nächsten Monaten offen und objektiv aufzuklären.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

Pro

Die Kommunalpolitiker, die nur den Öko-Kapitalismus im Visier haben , können nur durchmöglichst viele Unterschriften daran erinnert werden , dass es hier um Bürger-Heimat und Naturschutz geht. Der Hunsrück darf nicht wegen einer nicht richtig durchdachten Energiepolitik verkauft werden. Roman Böger

Contra

Windenergie erzeugt Wahnsinn