Allgemeine Regelungen zur Rentenhöhe - Einheitsrente bei Erreichen des Renteneintrittsalters in Höhe von zur Zeit 1500 Euro

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Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
502 Supporters 502 in Deutschland
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Der Bundestag möge beschließen, dass jede(r) [bei einem Paar auch jeder Einzelne für sich], der (die) nicht in einer anderen Versicherung, Pensionskasse oder Versorgungswerk „versichert“ ist, automatisch in der Gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist und nach Erreichen des Renteneintrittsalters eine Einheitsrente in Höhe von zur Zeit 1500 Euro nach Abzug des Krankenversicherungsbeitrages und von Steuern (Steuerfreiheit ist anzustreben) bekommt.

Reason

Hierbei sollte die Erwerbsbiographie überhaupt keine Rolle spielen.Diese Rente sollte zum größten Teil aus Beiträgen und falls erforderlich zusätzlich aus Gebühren und/oder Steuern finanziert werden.Die Höhe dieser Einheitsrente sollte jährlich nach einem festgelegten Schlüssel in Bezug auf den Durchschnittsverdienst angepasst werden.Das Gesetzliche Renteneintrittsalter sollte dem realen Renteneintrittsalter angepasst werden [zur Zeit sollte das Gesetzliche Renteneintrittsalter bei 63 (Vollendung des 63. Lebensjahres) liegen].Die Deckelung der Rentenbeiträge sollte abgeschafft werden, falls die Finanzierung eng wird.Die Gesetzliche Rentenversicherung ist umlagefinanziert und der Rentner bekommt nach Erreichen des Renteneintrittsalters eine Rente, die etwas mit Anzahl und Höhe seiner und seines Arbeitgebers geleisteten Beiträge zu tun hat.Eine Idee hinter diesem System, ist es, eine Lebenstandard sichernde Altersversorgung bereit zu stellen. Heutzutage sind leider die Erwebsbiographien oft gebrochen und daraus resultierend ist die Rente alles andere als Lebensstandard sichernd sondern führt in Armut. Die Gesetzliche Rentenversicherung ist genau wie die Gesetzliche Krankenversicherung eine Sozialversicherung.Da bekommt nicht der Eine im Versicherungsfall eine Platinhüfte und der Andere eine Plastikhüfte, nur weil Ersterer länger und auch noch höhere Beiträge gezahlt hat.Bei der Rentenversicherung ist der Versicherungsfall das Alter. Das Renteneintrittsalter muß man erst einmal erreichen. Außerdem handelt es sich um ein Solidarsystem. Warum sollte da im Versicherungsfall der eine mehr bekommen als der andere?Wer gut verdient und meint, im Alter mit einer monatlichen Einheitsrente nicht auszukommen, könnte zusätzlich noch privat vorsorgen.Vorteile einer Einheitsrente:Mehr soziale Gerechtigkeit.Erfüllung des Solidargedankens gegenüber individuell orientierten Systemen.Im Falle der Arbeitslosigkeit könnte man auch mal einen Job annehmen, der geringer vergütet wird, z.B. sogar einen Teilzeitjob, ohne Angst vor Altersarmut haben zu müssen.Es gibt keine versicherungsfreien Leistungen mehr, d.h. Leistungen für die keine monetären Beiträge gezahlt wurden.Es gibt keine Altersarmut mehr.Es gibt keine Witwenrente mehr, da diese dann überflüssig ist, da ja absolut jeder diese eigene Rente bekommt, und somit die Abhängigkeit vom Partner wegfällt.Nach kompletter Einführung erhebliche Reduzierung des Verwaltungsaufwandes, da keine Konten mehr geführt werden müssen. Finanzierung:Finanzierung aus Beiträgen zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit einem ähnlichen bzw. niedrigerem Satz wie bisher und/oder Steuern und/oder Gebühren (z.B. auf Finanztransaktionen).Optional Finanzierung der ersten 15 Jahre aus Beiträgen und danach aus Steuern (anstatt dauernd am Renteneintrittsalter rumzuschrauben).Arbeitslose mit und ohne Leistungsbezug zahlen keinen Beitrag und für sie wird kein Beitrag gezahlt.

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