Culture

Angermunder See: Freies Schwimmen und Sonnenbaden für alle Bürger! Keine Sperrungen von Uferzonen!

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Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf
592 Supporters
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  1. Launched 11/11/2021
  2. Time remaining > 2 months
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Sehr geehrter Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller,

sehr geehrte Damen und Herren des Düsseldorfer Stadtrates,

bitte lassen Sie den Angermunder See für alle Menschen UNEINGESCHRÄNKT offen! Dieses wunderbare und kostbare Naherholungsgebiet muss der gesamten Bevölkerung auch weiterhin kostenfrei und ungehindert zur Verfügung stehen.

 

Wir fordern:

·      Erhalt des Sees in seiner jetzigen Form

·      Schwimmerlaubnis für alle Bürger

Und:

·      keine Betretungs- und Liegeverbote

·      keine Anglerzone

·      kein kostenpflichtiges Freibad

 

Als Bürgerinitiative kämpfen wir für den Erhalt des Angermunder Sees in seiner jetzigen Form. Wir wollen keine Zugangsbeschränkungen zum See. Die in Zusammenhang mit der bisherigen Nutzung des Sees entstandenen Probleme können auch anders gelöst werden. Über die Pläne zur Umgestaltung des Sees (Rheinische Post vom 29.10.2021) sind wir zutiefst bestürzt. Wir nutzen diesen wunderschönen See seit vielen Jahren zur Erholung. Es macht uns fassungslos und wütend, dass einer der letzten schönen und frei zugänglichen Flecken in Düsseldorf nun für die Öffentlichkeit weitgehend gesperrt werden soll. Seit über 40 Jahren ist der Angermunder Baggersee ein Treffpunkt für Menschen, die in der Natur nach Erholung vom Stadtleben suchen. Dies soll auch weiterhin so bleiben.

Die Müll- und Lärmproblematik ist uns wohlbekannt. Auch die Parkplatzproblematik in Angermund kennen wir aus eigener Anschauung. Allerdings wird bei dem neuen Konzept mit dem Holzhammer gearbeitet. Die berechtigten Interessen vieler Bürger werden durch Verbote und Sperrungen mit Füßen getreten. 90 Prozent der See-Nutzer verhalten sich unauffällig. Viele tragen sogar zum Naturschutz bei, indem sie den Müll anderer Leute aufsammeln und entsorgen. Es kann nicht sein, dass eine kleine Minderheit von „Partytouristen“ durch ihr Fehlverhalten solch gravierende Nachteile für eine anständige Mehrheit heraufbeschwört. Wir bitten Sie mitzuhelfen, die geplante Aussperrung der Bevölkerung zu verhindern. Ohne den Angermunder See in seiner jetzigen Form würde Düsseldorf für uns und auch viele andere Bürger ein ganzes Stück ärmer werden.

 

Frank Hoffmeier

Bürgerinitiative: Angermunder See - besser für alle

Reason

Im Vergleich zu anderen Städten und Kommunen verfügt die Landeshauptstadt Düsseldorf über keine offiziell frei zugänglichen Badeseen ohne Eintrittsgelder. Im Stadtteil Angermund befinden sich vier Baggerseen, die durch den Sand-/ und Kiesabbau entstanden sind. Drei dieser Seen werden bereits ausschließlich von Anglervereinen genutzt. Wie viele Angelseen braucht der Stadtteil Angermund denn noch? Und wie viele Naherholungsgebiete braucht ein Ballungsgebiet, wie die 619.000 Einwohner zählende Großstadt Düsseldorf?

Aktuelle Pläne der Stadt Düsseldorf für den Angermunder See sehen massive Einschränkungen für die Bürger vor. Unter dem Titel „Angermunder See & Freizeitsport“ wurde am 26.10.2021 ein Entwurf vorgestellt, der eine Vierteilung des Sees vorsieht. So soll im Norden des Sees eine Angelzone eingerichtet werden, das komplette östliche Ufer sowie ein Großteil des Südufers soll in ein Naturschutzgebiet umgewandelt werden. Aber gerade der östliche Teil des Sees ist mit seinen Liegeflächen, Büschen und Bäumen der mit Abstand schönste Bereich. Gerade hier treffen sich im Sommer zahlreiche Menschen zum gemeinsamen Sonnenbaden. Gerade hier wird nach den Planungen der Stadt künftig der Aufenthalt von Personen nur noch auf die Nutzung der Wege beschränkt sein. Wiesen und Grünanlagen dürfen dann nicht mehr betreten werden. Ein Gang zum Ufer des Sees und die Nutzung der Liegeflächen wäre dann streng verboten. Ein Sonnenbad am Strand wäre auch nicht mehr möglich. Hunde müssten konsequent an der Leine geführt werden. So können sich die Menschen am See dann nicht mehr erholen. Dem normalen Bürger wäre dem offiziellen Konzept zufolge nur noch im südlichen und westlichen Teil des Sees eine „ruhige Freizeitnutzung“ gestattet. Wobei das auch nicht der kompletten Wahrheit entspricht: Der ansässige Windsurfing Club Angermund e.V. nutzt fast das gesamte Westufer des Sees und man fragt sich verwundert, wo denn nun der öffentliche Bereich eigentlich sein soll.

Das neue Konzept suggeriert eine „gute Lösung“ für alle Beteiligten, aber schaut man genauer hin, ist es eine weitgehende Zwangsstillegung eines beliebten Naherholungsgebiets. Von den ehemals vier Baggerseen in Angermund verbliebe nur ein kleiner Bruchteil eines einzigen Sees für die Bürgerinnen und Bürger. Der flächenmäßig größte Teil des Sees dürfte dann nur noch von sehr wenigen ausgewählten Vereinsmitgliedern genutzt werden. Dies können und wollen wir nicht hinnehmen.

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News

14 Abnoetbaucher måchen den See Unta- und Iabawåsser sauba (Glas,Scherben,Blastik-Glåsflåschen, Kronkorken, Blasikvaschliasse, Dosenvaschliasse, Kippen u.a.). Diase Såchen (åb Herbst ) a vuam Sandstrand , da wird mit ana Eisenhoake durchflügt vuan an bis zwoa Abnoetaucher. Diase Leut klären oie Leut im Sommer auf, wås zu måchen is um Natur zu unterstützen statt zu schädigen. Mülltiaten werden vuan uns a vua und nåchdem de Müllbehälter vuahanden san. Und sie wern vuan uns a geleert bzw a kontroliert.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

20 hours ago

Der Angermunder See gehört der Allgemeinheit und nicht Privatpersonen, dass ist der größte Wunsch dieser Petition und das unterstütze ich zu 100%.

2 days ago

Baden im See ist ein gesundes Allgemeingut, das zu erhalten ist.

2 days ago

Weil ich weiterhin bei meinen Fahrradtouren ein Bad im See nehmen möchte

3 days ago

Erhaltung des Naherholungsgebietes für alle Bürger

4 days ago

Die Planungen zur Umgestaltung des Sees gehen an der Realität vorbei und sind fehlerhaft. Auf der Südseite verläuft eine planfestgestellte Hochspannungsleitung, weshalb unter der Leitung keine hochwachsenden Bäume stehen dürfen und Schutzbereiche freigehalten werden müssen. Zwischen Anger und See breiten sich invasive Arten wie japanischer Knöterich und Herkulesstauden aus. Durch die Hochspannungsleitung sind die Flächen darunter nicht frei überplanbar. Die Freizeitnutzung ist damit eher vereinbar, als ein „Naturschutzgebiet“, welches überhaupt nicht realisierbar ist.

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