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Bild zur Petition mit dem Thema: Arbeitslohn - Keine Verbindlichkeit für den Mindestlohn in ausgewählten Arbeitsbereichen Arbeitslohn - Keine Verbindlichkeit für den Mindestlohn in ausgewählten Arbeitsbereichen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 38 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Arbeitslohn - Keine Verbindlichkeit für den Mindestlohn in ausgewählten Arbeitsbereichen

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass der angestrebte Mindestlohn zwar in weiten Teilen umgesetzt, aber für bestimmte Arbeitsbereiche und Personengruppen nicht verbindlich wird.

Begründung:

Der Mindestlohn ist gut, aber zumindest zur Zeit nicht in allen Lohnbereichen realisierbar. Der angestrebte Mindestlohn von 8,50€ ist zur Zeit nicht umsetzbar, weil dadurch vor allen Dingen "gefällige" Dienstleistungsbereiche in Schwarzarbeit versinken werden. Es ist so nicht mehr möglich in diesen Bereichen Unternehmen zu errichten. Konkret geht es hierbei z.B. um Zeitungsausträger, Babysitter, Hausservices, usw.Für diese Bereiche existiert schon jetzt ein gigantischer Anteil an Schwarzarbeit, verständlich. Aktuelle Löhne für Schüler im Bereich Babysitting liegen zwischen 3,00€ pro Stunde und 6,00€ pro Stunde (Ost) und 5,00€ pro Stunde und 9,00€ pro Stunde (West). Ist es noch möglich ein Unternehmen auf dieser Basis zu errichten, also wenn 8,50€ pro Stunde bezahlt werden müssen? Hinzu kommen Versicherungen, laufende Kosten, Steuern, usw.Ein Unternehmen müsste circa 11,00€ bis 14,00€ pro Stunde verlangen, damit überhaupt eine Deckung möglich ist. Welche (meistens junge) Eltern können und vor allen Dingen wollen das bezahlen? Gute Bezahlung ist wichtig, aber solange die Gesellschaft nicht bereit ist, für eine Dienstleistung dieser Art ebenfalls den Mindestlohn zu bezahlen, wird die Schwarzarbeit wegweisend, und damit ist niemandem geholfen, nicht den "Arbeitnehmer", nicht den "Arbeitgebern" (Beispiel: das Haus brennt ab ohne Versicherung des Babysitters) und auch nicht dem Staat. Ein Vorschlag zur Lösung ist allerdings, dass Personen unter 18 Jahre, Studenten, Ungelernte unter 21 (25), Senioren und Ehrenamtliche von der Regelung des Mindestlohns ausgenommen werden. Damit wäre Deutschland auf einem sehr guten Weg in Richtung fairer Bezahlung und zur Verminderung von Schwarzarbeit.

19.03.2014 (aktiv bis 30.04.2014)


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