Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Asylbewerbern die Teilnahme an kulturkundlichen Pflichtschulungen auferlegt wird. Zu schulen ist die gelebte deutsche Alltagskultur auf Basis des deutschen Grundgesetzes. Die Schulungen enden mit einem schriftlichen Test, der im Sinne des deutschen Schulsystems mindestens mit ausreichend abzuschließen ist.

Reason

Es ist erforderlich asylsuchende Kulturfremde unmittelbar und in geregelter Form mit der Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders bekannt zu machen. Dies steht sogar noch vor dem Erlernen der Sprache und antizipiert Konflikte durch Unwissenheit. Es beginnt beispielsweise bei Fußgängerampeln: auf "Grün" zu warten, ist Selbstschutz und Vorbild. Bei Menschen, die aus Regionen ohne Infrastruktur kommen, kann dieses Wissen nicht vorausgesetzt werden. Es endet unter anderem bei Körperhygiene: In Wüstenregionen muss die Ressource Wasser maximal sparsam eingesetzt werden. Bei uns ist dies jedoch nicht erforderlich. Auch das muss vermittelt werden, um Integrationsfähigkeit zu schaffen.Den Asylsuchenden muss vermittelt werden, dass sie sich von ihrer Alltagskultur in Teilen trennen müssen. Frauen haben Wahlrecht, sind gleichberechtigt und können Vorgesetzte sein. Es gibt Schulpflicht, auch für Mädchen. Wer arbeitet, muss dem werktäglich über ca. 8 Stunden nachgehen. Wer Toleranz für ein Kopftuch beansprucht, muss gleichzeitig tolerieren, dass selbiges auch eben bewusst nicht beansprucht wird. Der Kleidungsstil ist frei wählbar. Homosexualität ist zu tolerieren. Es gibt freie Berufswahl, Zwangsehen stehen unter Strafe, misshandelte Kinder können den Eltern entzogen werden etc.Maßgeblich ist dabei, dass nicht nur die Rechte sondern auch die Pflichten vermitteln werden. Das Torheit nicht vor Strafe schützt, weiß hier jeder. Auch das ist zu vermitteln. Information ist eine Bringschuld und in diesem Kontext steht der Staat in der Pflicht. Es ist sinnlos, wenn diese Kurse in Passau andere Inhalte haben als in Bremen.Dieses Wissen kann nicht vorausgesetzt werden, sondern muss schulähnlich unterrichtet werden. Der Lernerfolg ist zu kontrollieren. Nicht bestandene Schulungen sind bis zum Nachweis des Lernerfolgs zu wiederholen.Es ist nicht ausreichend das Grundgesetz in Arabisch zu verteilen. Es handelt sich dabei schließlich um einen juristischen Text, dessen gelebte Umsetzung sich nicht unmittelbar jedem erschließt - eine Tatsache, die auch auf viele Deutsche zutrifft. Es ist jedoch erforderlich möglichst viele Asylsuchende schnell und umfassend für unsere Kultur zu sensibilisieren. Ihre alte Kultur haben sie verlassen, jetzt müssen sie eine neue Kultur annehmen. Dazu gibt es keine Alternative. Dieser Vorgang darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern muss institutionell begleitet werden. Allein schon bei der Menge an Personen, die bereits hier ist, müssen wir deren Integration von ihnen selbst einfordern können. Dies gelingt nur, wenn dafür die Basis von uns gelegt und von ihnen verstanden worden ist.Der Fokus liegt auf dem Bekanntgeben von Einzeltatsachen. Inhaltlichen Sinnzusammenhänge mit aufeinander aufbauendem Charakter müssen nicht vermittelt werden. Dieser Aufgabe werden sicher interessierte Nicht-Pädagogen wie Staatsbedienstete und Bürger nachkommen können.

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News

  • Pet 1-18-06-26-025729Aufenthaltsrecht

    Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 07.07.2016 abschließend beraten und

    beschlossen:

    Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden

    konnte.

    Begründung

    Mit der Petition wird die Einführung von kulturkundlichen Pflichtschulungen für

    Flüchtlinge, einschließlich eines Abschlusstests, gefordert.

    Zu dieser Petition, die auf der Internetseite des Deutschen Bundestages veröffentlicht

    wurde, liegen dem Petitionsausschuss 201 Mitzeichnungen und

    159 Diskussionsbeiträge vor. Es wird um Verständnis gebeten, dass nicht auf jeden

    Aspekt gesondert eingegangen werden kann.

    Zur Begründung des Anliegens wird im... weiter

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