• Von: IG Lindenstraße
  • An: Bezirksamt Hamburg Mitte
  • Region: Hamburg, St. Georg
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 5 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Aufhebung der dauerhaften Sperrung der Straße: Berliner Tor

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Aus einer ehemals ruhigen Anliegerstraße wurde durch eine verkehrspolitische Fehlentscheidung eine hochfrequentierte Verbindungsstraße. Wir fordern, die unötigerweise entstandene Verkehrsverdichtung durch die Öffnung der Straße Berliner Tor wieder Rückgängig zu machen und durch eine bauliche Veränderung der Lindenstraße eine wirksame Verkehrsberuhigung herbeizuführen.

Zeigen Sie mit der Unterzeichnung dieser Petition, dass diese von ortsfremden Amtsträgern durchgesetzte Maßnahme nicht ohne die breite Unterstützung der Anwohner von St. Georg funktionieren wird.

Begründung:

Hamburg erstickt zunehmend im Autoverkehr. Gerade im Innenstadtbereich hat sich das Verkehrsaufkommen durch den weiter gestiegenen Individualverkehr enorm verdichtet. Die marode Infrastruktur der Hauptverkehrsstraßen sowie viele alte Kopfsteinpflasterpassagen erhöhen den Lärmpegel in den Straßen für die Anwohner auf ein zunehmend ungesundes Maß.

Im August 2013 wurde im Innenstadtteil St. Georg vom Verkehrsamt Hamburg Mitte die Sperrung der Straße Berliner Tor zugunsten einer Erweiterung des sogenannten Lohmühlenparks beschlossen. Die Anwohner der umliegenden Straßen wurden über diese Maßnahme im Vorwege nicht informiert und vor vollendete Tatsachen gestellt. An der für den Autoverkehr gesperrten Straße sind außer einigen Hotels, Schulen sowie der Feuerwehrwache Berliner Tor keine direkten Anwohner ansässig.

Durch den Wegfall dieser wichtigen Verbindungstraße mit ca. 100 freien Parkplätzen zwischen den zwei großen Hauptverkehrstraßen: Steindamm und Berlinertordamm wird der Verkehr künstlich und unnötigerweise in die umliegende Straße verdrängt. Die Autofahrer nutzen die Lindenstraße als nächstmögliche Ausweichverbindung. Über die Verdichtung des Verkehrs in dieser von vielen Hamburger Bürgern bewohnten Straße und entsprechende Gegenmaßnahmen zur Verkehrsberuhigung wurde nicht nachgedacht. Die Verkehrs- und Lärmbelästigung durch den parksuchenden und fließenden motorisierten Individualverkehr ist auf ein ungesundes Maß gestiegen. Ein Großteil der Fahrbahn besteht unnötigerweise noch aus Kopfsteinpflaster und erhöht den Lärmpegel zusätzlich. Viele Autofahrer sind über die geänderte Verkehrsführung und den damit verbundenen Einschränkungen verärgert und reagieren im Fahrverhalten entsprechend aggressiv. Die Anwohner klagen über einen enormen Anstieg der Lärmemission. Fast täglich lassen sich verbale Auseinandersetzungen zwischen den
verschiedenen Verkehrsteilnehmern und laute Hupkonzerte beobachten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 14.12.2013 (aktiv bis 13.06.2014)


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