Aufwandsentschädigung für kleinere Betriebe, die Benachteiligte ausbilden.

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Bundesagentur für Arbeit

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  1. Gestartet 2018
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Bundesagentur für Arbeit

Benachteiligte Jugendliche oder Geflüchtete bedürfen einer Integration durch Ausbildung zur Befähigung der Mitarbeit in einem anerkannten Beruf. Dazu verfügt die Bundesagentur über eine Reihe guter Maßnahmen. Keine der Maßnahmen sieht jedoch vor, dass die Ausbildungsbetriebe für diese Aufgabe eine Aufwandsentschädigung erhalten können.

Neben Maßnahmen wie "Ausbildungsbegleitenden Hilfen" oder der weiterführenden "Assistierten Ausbildung" sowie der sogenannten "Einstiegsqualifizierung" besteht lediglich die Möglichkeit einer Ausbildung in einer "außerbetrieblichen Einrichung - BaE" (Sozialgesetzbuch (SGB) Drittes Buch (III) - Arbeitsförderung - (Artikel 1 des Gesetzes vom 24. März 1997, BGBl. I S. 594) § 76 Außerbetriebliche Berufsausbildung).

Der von der Bundesagentur vorgeschriebene Kooperationsvertrag (der zu großen Teilen betrieblichen Ausbildung) verbietet eine Vergütung: §1(4) "Die Zahlung einer Vergütung des Trägers der Maßnahme an den Kooperationsbetrieb ist ausgeschlossen." (Vorgabe Kooperationsvertrag) Diese Regelung sollte aufgehoben werden.

Begründung

Ausbildung ist eine Dienstleistung der Ausbildungsbetriebe, die der Gesellschaft zu Gute kommt. Daher darf diese Leistung auch finanziell honoriert werden.

Gerade kleinere oder kleinste Betriebe, haben die Qualifikation und die Fähigkeit, Nachwuchs umfassend auszubilden, auch wenn die Auszubildenden danach in anderen Betrieben (oder Berufen) eine Anstellung finden. Es besteht künftig ein Mangel an qualifizierten, Fachkräften insbesondere auch im Handwerk. Gerade kleinere Betriebe können es sich nur leisten, die am besten vorgebildeten Auszubildenden zum Facharbeiter zu qualifizieren um im Laufe der Ausbildung "auf ihre Kosten zu kommen". Die Mühe, den zunächst weniger Begabten eine Ausbildung zu ermöglichen, würde die Betriebe finanziell durch den hohen Zeitaufwand durch notwendige Schulungen und Hilfen während der Arbeitszeit überfordern. Daher wäre eine Lösung, bei der eine finanzielle Förderung der Betriebe möglich würde, wünschenswert - für eine bessere Zukunft der künftigen Leistungsträger.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.11.2018
Sammlung endet: 24.01.2019
Region: Deutschland
Kategorie: Migration

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