Wir fordern die Räumlichkeiten des Bayerischen Chorwettbewerbs dem Besucherandrang anzupassen und 700 Sitzplätze in jedem Veranstaltungssaal anzubieten.

Begründung

Beim Bayerischen Chorwettbewerb am 18. und 19. November 2017 in den Studios des Bayerischen Rundfunks entstand die ärgerliche Situation bei Pop- und Jazzchor am Samstag Nachmittag, dass zahlreiche Interessierte keine Chance hatten, zuzuhören, da der Raum (Studio 2) vollkommen überfüllt war und über Stunden kein Einlass statt fand. Insgesamt war der Andrang sehr groß und es wurde Unmut laut. Erst bei der Ergebnisbekanntgabe erfolgte das vage Versprechen „falls wir wieder in diesen Räumen sein sollten, wird es Live-Übertragung ins Foyer geben“.

Leider war dies nicht zum ersten Mal der Fall: Ähnliches ereignete sich bei mehreren Kategorien des Chorwettbewerbs bereits 2013 in der Musikhochschule München und im Bayerischen Rundfunk 2009. Auch dort waren die Räume viel zu klein, um die interessierten Besucher aufzunehmen.

Dadurch gibt der Bayerische Musikrat kein gutes Bild in der Öffentlichkeit ab. Den Chorwettbewerb macht ja erklärtermaßen auch und vor allem das gegenseitige Zuhören der Teilnehmer untereinander aus.

Da das leider auch 2009 und 2013 nicht geklappt hat, ist es uns jetzt ein dringendes Anliegen, Ihnen mit diesem Aufruf sichtbar zu machen, wie sehr Chören und Publikum daran gelegen ist, gegenseitig die Auftritte zu verfolgen. Der Bayerische Chorwettbewerb ist ein einzigartiges Forum, um hochkarätige Ensembles zu hören und zu erleben. Dieses Forum hat die entsprechende Öffentlichkeit verdient. Dafür ist es wirklich essenziell, dass die Möglichkeit gegeben wird, in der live-Akustik den Auftritten beizuwohnen. Nur dies ist dem musikalischen Anspruch der Veranstaltung wirklich angemessen.

Wir bitten Sie daher dringend, die Räumlichkeiten des Bayerischen Chorwettbewerbs dem erwarteten Besucherandrang aus den teilnehmenden Chören, deren aus ganz Bayern anreisenden Unterstützer und der interessierten Öffentlichkeit anzupassen!

Geeignete Räume wie z. B. Hörsäle oder den Sophiensaal, sind in München vorhanden. Es wäre zudem ein schönes Signal, den Chorwettbewerb auch an anderen Orten in Bayern, nicht nur in München, zu veranstalten. Es ließe sich sicher eine Lösung finden. Dabei gilt wie in jedem guten Chor: aus Fehlern lernen und nach vorne (2021) schauen!

Bildnachweis: © Burkard Vogt / PIXELIO

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Barbara Schmidt / Dr. Martin Kümmel aus München
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  • Hier die Reaktion von Andreas Horber, der den Bayerischen Chorwettbewerb organisiert (Facebook):
    "Als Organisator des Chorwettbewerbs freue ich mich immer über konstruktive Anregungen. Bei Vorschlägen für andere Örtlichkeiten solltet ihr aber immer bedenken: wir brauchen nicht nur einen adäquaten Konzertsaal, sondern zeitgleich zwei und dazu noch 4 adäquate Einsingräume. Und wenn der Wettbewerb nicht - wie früher leider allzu oft geschehen - im medialen Nirvana verschwinden soll, dann am besten auch noch die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für den Bayerischen Rundfunk. Denn so ärgerlich es für die 40 - 50 Personen (die nicht ins Studio II konnten) und uns war, um so genialer war der Livestream des Preisträgerkonzertes, den mehrere Tausend Menschen gesehen haben. Ganz zu schweigen von den Mitschnitten, die jeder Chor kostenlos erhalten hat.
    Ich stelle mir schon die Frage, wie glaubwürdig und ernsthaft die "Unterschrift" von Menschen ist, die beim Wettbewerb gar nicht vor Ort waren und den Wettbewerb nicht erleben haben.
    Ich kann euch glaubwürdig versichern, dass wir der Kategorie G1 "Populäre Chormusik" (und nur um diese Kategorie ging es beim Platzproblem) beim nächsten Bayerischen Chorwettbewerb - unabhängig davon, wo er stattfinden wird - eine adäquate Lösung anbieten werden.
    Nichts desto Trotz freue ich mich über konstruktive Vorschläge an andreas.horber@bayerischer-musikrat.de."

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.