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Änderungen an der Petition
8 days ago -
Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer,
hier geht es um Menschen, nicht Karten.
Danke, dass Du diese Petition siehst.
Sie entsteht aus Sorge und Verbundenheit.
Ich kenne Kambodscha, Menschen, Gesichter und Herzen dort.
Seit 10. Dezember 2025 läuft sie.
Seitdem bleibt die Grenze ein Brennpunkt.
Zuerst eskaliert die Gewalt erneut stark.
Artillerie, Luftangriffe, panische Evakuierungen ganztags.
Medien melden über 500.000 Vertriebenen damals.
Kurz darauf nennen UN noch höhere Zahlen.
Bis 750.000 Menschen verlieren ihr Zuhause.
Für viele die größte Flucht seit Jahrzehnten.
EU und UN mahnen laut zur Ruhe.
Sie erwähnen Waffenstillstand und Satellitenüberwachung.
Trotzdem schießen Armeen weiter an der Grenze.
Am 27. Dezember folgt Waffenstillstand Nummer drei.
Über 100 Tote zu diesem Zeitpunkt.
Mehr als eine halbe Million Vertrieben.
Der Waffenstillstand friert Frontlinien im Boden fest.
Weniger Beschuss, doch Spannung bleibt explosiv.
Die US-Botschaft warnt vor Grenzreisen weiter.
Anfang Januar melden Behörden Boeung Trakuon.
Dort bleibt das thailändische Militär trotz Waffenruhe.
Es zieht Zäune, stellt Container, markiert Land.
Rund 292 Hektar geraten unter Kontrolle.
Etwa 1.365 Häuser sind direkt betroffen.
Fast 1.500 Familien verlieren sicheren Zugang.
Über 6.000 Menschen hängen im Provisorium fest.
Ende Januar tagt die Grenzkommission erneut stundenlang.
Man verkündet Fortschritte, aber keinen Durchbruch.
Besetzte Flächen bleiben, Binnenvertriebene bleiben verunsichert.
Seit Beginn der Petition bewegt sich Diplomatie.
Vor Ort bleiben Wunden jedoch offen.
Zerstörte Häuser erzählen jede Nacht weiter.
Besetzte Dörfer atmen Angst und Müdigkeit.
Zehntausende Menschen finden keinen Alltag.
Europa kennt diese Fakten, bleibt aber leise.
Die EU veröffentlicht eine vorsichtige Erklärung damals.
Auch Deutschland mahnt kurz Schutz der Zivilbevölkerung.
Danach dominiert Schweigen und diplomatische Routine.
In Talkshows dominieren andere Kriege komplett.
Im Bundestag läuft bisher kaum Debatte.
Der Konflikt rutscht in die Randspalte.
Ich frage Dich deshalb sehr direkt.
Wie ernst meint Europa seine Werte hier.
Warum fehlt sichtbarer Druck auf beide Regierungen.
Obwohl Dörfer unter fremder Kontrolle stehen.
Obwohl Zehntausende nicht sicher heimkehren können.
Die menschliche Bilanz bleibt erschütternd konkret dort.
Hunderttausende Thais und Khmer verlieren Lebensgrundlagen.
Häuser brennen oder verfallen leer vor sich.
Schulen, Kliniken, Wege funktionieren nur eingeschränkt.
Viele Felder sind vermint oder kontaminiert.
Kinder wachsen zwischen Sirenen und Koffern auf.
Oberfläche heißt Waffenruhe, Untergrund heißt Daueralarm.
Boeung Trakuon zeigt dieses Muster sehr deutlich.
Stacheldraht ersetzt Zäune, Container ersetzen Bäume.
Ein Dorf wird langsam zur Sperrzone umgebaut.
So wirkt Landnahme ohne großen Knall.
Wie langsames Austrocknen eines Sees.
Ich liebe Kambodscha tief aus dem Herzen.
Ich respektiere Thailand und seine Menschen.
Ich kenne Güte auf beiden Seiten.
Leid trägt dort viele Sprachen zugleich.
Es trifft thailändische und kambodschanische Zivilbevölkerung.
Buddhistische, muslimische, christliche Familien gleichermaßen.
Darum vermeide ich Feindbilder und Hass.
Ich kritisiere Strukturen, nicht ganze Völker.
Diese Grenze liegt weit weg auf Karten.
Doch sie berührt auch unser Europa.
Sie testet Glaubwürdigkeit von Völkerrecht real.
Wer hier wegschaut, schwächt Prinzipien überall.
Heute wird dort Geduld der Schwächeren getestet.
Morgen vielleicht an anderer Stelle wieder.
Frieden heißt nicht nur Schweigen der Waffen.
Frieden heißt Rückkehr, Sicherheit, Alltag, Würde.
Frieden heißt: Kinder schlafen ohne Panik.
Ältere Menschen müssen nicht erneut fliehen.
Bauern bestellen wieder ihre eigenen Felder.
Auch unsere Politik hier trägt Verantwortung.
Sie liefert Rüstung, Bilder, diplomatische Bühne.
Sie entscheidet über Druck oder Nachsicht.
Sie setzt Prioritäten im medialen Scheinwerfer.
Genau dort braucht diese Grenze mehr Licht.
Du spürst vielleicht dieselbe Unruhe im Herzen.
Dieses leise Gefühl: Das geht mich an.
Auch wenn ich weit weg lebe.
Auch wenn mein Alltag gerade voll ist.
Genau hier kommst Du ins Spiel.
Du gibst dieser Petition Deine Stimme.
Du verschiebst damit ein bisschen Aufmerksamkeit.
Du erinnerst Politik an ihre Zusagen.
Du teilst den Link in Deinen Netzwerken.
Du sprichst darüber, ruhig und klar.
Jede Unterschrift erhöht moralischen Druck sichtbar.
Jede Weiterleitung erreicht neue, wache Augen.
Jede Diskussion verhindert stilles Vergessen hier.
Wenn Du magst, sprich mit Abgeordneten direkt.
Schreibe Deinem Wahlkreis oder Deinem Ausschuss.
Verweise auf diese Petition und Quellen.
Frage aktiv nach deutscher Position dazu.
So wird aus Mitgefühl konkrete Verantwortung.
Danke, dass Du bis hierhin liest.
Danke für Deine Zeit und Empathie.
Möge weniger Leid an Grenzen entstehen.
Liebe Grüße aus Attendorn
Chris
Quellen
AP News, Reuters, Al Jazeera, Guardian
Amnesty International, u.v.a. -
**Timeline seit Start der Petition**
– Seit Start der Petition im Dezember 2025 bleibt die Lage an der Grenze Thailand–Kambodscha hochgefährlich.
– In den ersten Tagen nach Veröffentlichung berichten internationale Medien von massiven Gefechten mit Artillerie, Raketen und Luftangriffen, über **500.000 Menschen** fliehen aus Grenzgebieten beider Länder.
– Wenig später sprechen UN- und Hilfsorganisationen bereits von bis zu **750.000 Binnenvertriebenen** – die größte Fluchtbewegung in Teilen Kambodschas seit der Zeit der Roten Khmer.
– Die EU und die UN rufen beide Seiten zur Rückkehr zum Waffenstillstand und zu Deeskalation auf, bieten technische Hilfe wie Satellitenüberwachung an.
– Am **27. Dezember 2025** wird ein neuer Waffenstillstand vereinbart. Offiziell sollen schwere Waffen zurückgezogen und Zivilpersonen geschützt werden, praktisch bleiben viele Stellungen jedoch bestehen.
– Trotz Waffenstillstand kommt es zu Zwischenfällen, gegenseitigen Beschuldigungen und einem „eingefrorenen“ Frontverlauf. Grenzregionen bleiben militarisiert, Menschen können oft nicht sicher zurückkehren.
– Anfang Januar 2026 melden kambodschanische Behörden, dass das thailändische Militär weiterhin **rund 292 Hektar Land in Boeung Trakuon** kontrolliert – darunter etwa **1.365 Häuser**, Felder und Gemeindeland von fast **6.000 Einwohner*innen**. Stacheldraht, Container und Militärposten verhindern die Rückkehr vieler Familien.
– Gespräche in bilateralen Grenzkommissionen verlaufen ergebnisarm: Es gibt keine klare Vereinbarung zur Räumung besetzter Flächen und zur vollständigen Rückkehr der Binnenvertriebenen in einen sicheren Alltag.
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**Warum ist Europa – besonders Deutschland – so still?**
Es gab zwar einzelne Stellungnahmen: Die EU hat zur Zurückhaltung aufgerufen und technische Unterstützung für die Überwachung des Waffenstillstands angeboten; auch aus Deutschland gab es eine Erklärung, die Sorge über die Gewalt äußert und zum Schutz von Zivilpersonen aufruft.
Verglichen mit anderen Konflikten fällt jedoch auf, wie leise Europa und Deutschland bleiben: kaum Debatten im Bundestag, wenig mediale Präsenz, keine sichtbare Prioritätensetzung. Wenn Europa von „wertegeleiteter Außenpolitik“ spricht, stellt sich die Frage:
Warum hören wir im Fall Thailand–Kambodscha vor allem diplomatische Standardformeln – und so wenig klaren politischen Druck, solange Menschen entlang der Grenze nicht sicher nach Hause können?
Wie glaubwürdig ist eine Politik, die Völkerrecht, Menschenrechte und Zivilschutz betont, wenn ein Konflikt mit Hunderttausenden Vertriebenen am Rand der öffentlichen Wahrnehmung bleibt, nur weil er nicht vor der eigenen Haustür stattfindet?
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**Zerstörung, Besetzung, Binnenflüchtlinge – spielt Thailand auf Zeit?**
Aus den verfügbaren Berichten ergibt sich ein Bild, das schwer zu ignorieren ist:
– Hunderttausende Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben; viele leben in Notunterkünften oder bei Verwandten, ohne zu wissen, ob sie zurückkehren können.
– Wohnhäuser, Straßen, Schulen und Gesundheitseinrichtungen wurden durch Beschuss und Luftangriffe beschädigt oder zerstört. Der Wiederaufbau hat vielerorts noch nicht einmal begonnen.
– Trotz Waffenstillstand bleibt in Gebieten wie Boeung Trakuon eine **faktische Besetzung durch thailändische Truppen** bestehen: Zäune, Container, Militärposten. Für die Menschen vor Ort bedeutet das: kein Zugang zu eigenen Feldern, kein sicherer Alltag, permanente Unsicherheit.
Wenn nach einer vereinbarten Waffenruhe weiter Stellungen ausgebaut, Zäune gezogen und Land dauerhaft genutzt werden, entsteht der Eindruck, dass hier **Fakten auf Zeit** geschaffen werden: Wer lange genug bleibt, hofft am Ende als „Normalität“ zu gelten.
Deshalb drängen sich zwei Fragen auf:
– Warum reagiert die internationale Gemeinschaft – inklusive Deutschland und der EU – so verhalten, solange Dörfer faktisch unter fremder Militärkontrolle stehen und Binnenvertriebene nur auf dem Papier „zurückgekehrt“ sind?
– Und wie lange soll ein Konflikt, der ganze Gemeinden in Thailand und Kambodscha zerstört, als Randnotiz behandelt werden, obwohl es längst um Frieden, Völkerrecht und die Glaubwürdigkeit internationaler Normen geht?
Genau deshalb braucht es mehr Aufmerksamkeit, mehr Öffentlichkeit und mehr Druck: damit dieser Grenzkonflikt nicht still und leise zu einer dauerhaften Wunde in Südostasien wird – zulasten der Menschen, die dort seit Generationen leben.
Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten.
Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden.
Viele Menschen erhielten durch uns Arbeit, Integration, Sprachkenntnisse, Wohnungen und einfach eine Chance, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Ausbildungssuchende Jugendliche, Schulabbrecher, Rentner, Langzeitarbeitslose, Obdachlose und viele andere hilfebedürftige Menschen erhielten von uns professionelle Unterstützung und haben dadurch eine wesentlich höhere Lebensqualität, die sie alleine niemals erreicht hätten.
Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition.
Vielen Dank
Hier der Link:
openpetition.de/!hqbgx