Region: München

Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza in Münchner Kliniken

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister

1.055 Unterschriften

10 %
647 von 6.400 für Quorum in München München

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10 %
647 von 6.400 für Quorum in München München
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister

Gaza verzeichnet die weltweit höchste Zahl an Kindern mit amputierten Gliedmaßen - viele Operationen erfolgen ohne Betäubung.
Die medizinische Infrastruktur ist größtenteils zerstört. Hunderte Menschen sind gestorben, während sie auf die Evakuation gewartet haben - seit Juli 2024 waren es durchschnittlich 2 Todesfälle in Gaza pro Tag (931 Tote in 450 Tagen, Seite 3).

Wir kämpfen für die Aufnahme verletzter Kinder in Münchner Kliniken, um ihnen die notwendige medizinische und psychologische Behandlung zukommen zu lassen und sie danach bei einer sicheren Rückkehr zu unterstützen.
Dies sehen wir als unsere Verpflichtung als offene und wertebasierte Gesellschaft.

Über 18.000 Personen, davon 3.800 Kinder warten derzeit auf Evakuierung in Länder, die bereit sind, sie aufzunehmen. Die Infrastruktur steht durch die WHO bereit!

Begründung

  • Kinder sind nach humanitärem Völkerrecht besonders geschützt (Art. 38 UN-Kinderrechtskonvention, Genfer Konventionen). Die rechtlichen Grundlagen sind gesichert: § 22 Satz 2 AufenthG: Aufnahme aus dringenden humanitären Gründen möglich – auch auf kommunale oder Landesinitiative. § 23 Abs. 1 AufenthG: Aufnahmeprogramme der Länder in Abstimmung mit dem Bund.
  • Der Handlungsbedarf ist riesig: Operationen finden oft ohne Schmerzmittel oder Narkose statt. Viele Kinder sind ausgehungert oder tagelang ohne Nahrung. Fehlende Versorgung bedeutet lebenslange Behinderung oder den Tod. Die medizinische Infrastruktur in Gaza wurde größtenteils zerstört.
  • Deutschland hat Erfahrung mit Evakuierungen verletzter (zum Beispiel jesidischer) Kinder. Bislang wurden in Deutschland zwei Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufgenommen.
  • Schweiz, Spanien, Italien und Norwegen haben bereits Kinder aus Gaza zur Behandlung aufgenommen.
  • Folgende Städte haben sich bereits für die Aufnahme von verletzten Kindern ausgesprochen:

Hannover
Kiel
Düsseldorf
Leipzig
Bonn
Freiburg
Bochum
Mönchengladbach
Hamburg
Frankfurt
Göttingen
Bremen
Köln
Marburg

  • Die Bundesregierung lehnte es zuletzt im Dezember 2025 ab, Hilfe in Deutschland zu leisten. Die angebliche Hilfe des deutschen Staates kommt leider vor Ort wegen der fehlenden Infrastruktur kaum an. Wir kämpfen mit dieser Petition also für eine breite Willensäußerung der deutschen Bevölkerung, Menschlichkeit und Nächstenliebe auf politischer Ebene wieder mehr in den Vordergrund zu stellen.

München sieht sich selbst als "Weltstadt mit Herz". Wir Münchner sind zurecht stolz auf unser Lebensgefühl, unsere "Mia san Mia"-Mentalität und unsere raue Schale bei gleichzeitig weichem Kern. In 2015 haben wir mit offenen Armen Kriegsflüchtlinge am Hauptbahnhof willkommen geheißen und beim Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum haben wir unsere Türen für unsere Mitmünchner geöffnet, die auf der Straße gestrandet waren.

München ist stark. München kann helfen: unsere Stadt verfügt mit ihren Kliniken von Weltrang über hochspezialisierte Behandlungsmöglichkeiten und hilft bereits regelmäßig Kindern aus Kriegsgebieten beim Gesunden und bei der Traumaverarbeitung. Jetzt gilt es, diese Hilfe auch auf Kinder aus Gaza auszuweiten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Don`t look away e.V., München
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.01.2026
Sammlung endet: 27.01.2027
Region: München
Kategorie: Außenpolitik

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Neuigkeiten

  • Wir sind so nah dran!

    Das Bundesinnenministerium unter Minister Dobrindt (CDU) blockiert die Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza. Die Argumente dafür sind fadenscheinig: es gebe Sicherheitsbedenken, Hilfe vor Ort bringe mehr, man helfe ja schon mit viel Geld.
    Tatsächlich nehmen wir ständig versehrte und kranke Kinder auf, aus der Ukraine, aus Afghanistan, aus Afrika - aber Kindern aus Gaza wird die Hilfe versagt, ohne wirkliche Begründung.

    Der Winter naht, die UN hat kann eine Hungersnot in Gaza kaum noch verhindern und die medizinische Infrastruktur dort ist zerstört. Eine humanitäre Katastrophe bahnt sich an, ausgelöst unter anderem durch das riesige Schweigen, das in Deutschland herrscht. Kritik an der israelischen Regierung wird mit pauschalem Antisemitismus-Vorwürfen niedergebügelt und ein Klima der Angst erfasst auch die meisten Medien, so dass kaum noch über die Vorgänge in Gaza berichtet wird.

    Erst letzte Woche musste ein kleines Mädchen in Gaza zusehen, wie seine Mutter nach einem israelischen Angriff bei lebendigem Leib verbrannte. Das nun verwaiste Mädchen hat selbst Brandverletzungen erlitten, ganz zu schweigen von einem massiven Trauma. Es wird wenig Hilfe erhalten.

    DU kannst helfen! Bitte schreibe deinem Direktkandidaten und deinem Oberbürgermeister. Bitte ihn, sich für medizinische Hilfe für die Schwächsten einzusetzen. Alle Argumente kannst du in unserer Broschüre nachlesen, und hier erhältst du Zugriff auf Anschreibenvorlagen:

    https://friendsofst.de/news/unterschreibe-unsere-petition-4000-kinder-aus-gaza-warten-aktuell-auf-medizinische-behandlung/#abgeordnete

    Melde dich bei uns, wenn du auch aktiv mithelfen wirst. Wir kommen unserem Ziel näher, aber wir brauchen jede einzelne, helfende Hand.

    Danke für deinen Einsatz für Völkerrecht und Menschlichkeit!

    Dein

    Don`t look away e.V.

Noch kein PRO Argument.

Es befinden sich viele islamische Länder näher an Gaza bzw. Palästina als Deutschland. Nicht nur wäre die Logistik somit einfacher, sondern ich denke auch, dass die islamischen Länder hier eher in der Verantwortung sind zu helfen. Allen voran Qatar, welches auch die Hamas finanziell unterstützt hat. Deutschland kann nicht der Retter der ganzen Welt sein.

Warum Menschen unterschreiben

Damit die Menschenrechte nicht weiter mit Füßen getreten werden !

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

aus selbstverständlicher Menschlichkeit

Weil wir mitverantwortlich sind.

Damit Kinder überleben und weiterleben können

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