Köln soll seine bestehende Städtepartnerschaft mit Wolgograd aussetzen bis Russland von seiner homophoben und menschenevrachtenden Politik der Unterdrückung Abstand nimmt.

Begründung

Köln rühmt sich gern als besonders tolerante und homo- und transfreundliche Stadt. In der russischen Partnerstadt Wolgograd wurde aber erst Ende Mai ein 23jähriger Schwuler Opfer eines homophoben Mordes - und Köln hat geschwiegen! Insgesamt hat die Regierung Putin in den letzten Monaten zahlreiche homophobe und menschenverachtende Gesetze in Russland erlassen, die die LGBT-Community des Landes kriminalisieren und unterdrücken. Köln muss hier ein sichtbares Zeichen setzen und gegenüber seiner Partnerstadt Wolgograd deutlich machen, dass es dies nicht hinnehmen will. Bis zu einer klaren Positionierung der Stadtspitze von Wolgograd soll deshalb die Städtepartnerschaft ausgesetzt werden und alle entsprechenden Programme und Kontakte ruhen.

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Pro

Russland ist kein islamisches Land mit Scharia-Gesetzgebung, sondern versteht sich als Demokratie. Homosexualität, wie auch immer sie entsteht, ist auch dort eine Lebensrealität, die sich niemand freiwillig aussucht, und hat NICHTS mit Pädophilie zu tun! Diese Argumente werden aber immer wieder verwendet, um dieses mittelalerliche Gesetz zu rechtfertigen. Homosexuelle werden für Händchenhalten oder das Entrollen von Regenbogenflaggen drangsaliert und inhaftiert. Toleriert werden hingegen Übergriffe von Neonazis auf homosexuelle Männer und Frauen. Will Köln das unkommentiert lassen???

Contra

Es reicht! Ich kanns nicht mehr hören!!! Ist diesen Leuten eigentlich klar, dass sie die Öffentlichkeit völlig überstrapazieren und dass es den Leuten einfach reicht! Wenn die nicht bald aufhören, wird sich die öffentliche Meinung wieder gegen sie wenden.