Sehr geehrte Vorstandsmitglieder und Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, sowie Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Herr Alexander Dobrindt,

setzen Sie sich bitte rasch für die Einführung eines automatischen Fahrsystems für Züge ein und eine entsprechende Änderung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung um diese Innovation gesetzlich nicht zu behindern.

Begründung

In regelmäßigen Abständen droht die GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) damit kollektiv die Arbeit niederzulegen um ihre machtpolitischen und finanziellen Interessen auf Kosten von Millionen Menschen durchzusetzen. Durch diese erpresserische Arbeitsverweigerung erleidet die deutsche und europäische Wirtschaft Milliardenverluste, welche zwangsläufig auf die Konsumenten weitergegeben werden müssen. Die fleißig arbeitenden Pendler erfahren Stress und Frustration. Selbstständige verlieren Aufträge.

Mit dem jüngsten Versuch Deutschland lahmzulegen und zu destabilisieren geht die GDL, mit Claus Weselsky an der Spitze, jedoch zu weit. Mutwillige und fahrlässige Arbeitsverweigerung ist normalerweise ein Kündigungsgrund. Die Lokführergewerkschaft nutzt jedoch die deutsche Rechtslage schamlos aus und gefährdet das Ansehen der ganzen Bundesrepublik als fortschrittliche Industrienation.

Dabei gibt es längst Alternativen! Automatische Fahrsysteme sind technisch möglich und dringend notwendig. Fahrerlose Züge sind günstiger, sicherer und schneller. Unzählige Bahnverbindungen weltweit werden bereits durch intelligente Computersysteme betrieben. Deutschland ist eines der modernsten und reichsten Länder der Welt. Werden wir unserem Ruf gerecht und beschreiten wir die nächste technische Revolution.

Die Deutsche Bahn AG befindet sich zwar zu 100% in staatlicher Hand, doch seit der Liberalisierung des Personenbeförderungsgesetzes im Jahr 2013 haben Reisende endlich eine breite Auswahl an Transportmöglichkeiten bekommen. Die Reisekosten sind seitdem durch den Einsatz der Fernbusse in einem freien Wettbewerb in weiten Teilen sehr stark gefallen. Das kommt vor allem armen Menschen zugute und zwingt den ehemaligen Quasi-Monopolisten DB auf die neue Konkurrenz mit besserem Service zu reagieren. Wir, die Deutsche Bahn Kunden, sind nicht mehr angewiesen und bereit staatliche Konzerne zu unterstützen, welche nicht in der Lage sind die von uns bezahlte Leistung zu erbringen.

Eine etwaige Sorge um massenhafte Arbeitslosigkeit durch den Einsatz von Maschinen ist generell unbegründet. Seit dem Beginn der historischen Aufzeichnung bis heute haben sich die Berufe immer verändert. Viele eintönige, schmutzige und gefährliche Tätigkeiten wurden durch Technologie und Innovationen ersetzt. Das Ergebnis war stets ein höherer Lebensstandard für alle und neue spannende Berufe.

Fahrerlose Züge sind keine Utopie mehr. Packen wir es endlich an, damit Deutschland modern und stark bleibt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Igor Ryvkin aus Dortmund
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Pro

Die maßlosen Forderungen und vor allem die völlig chaotisch anmutende Verhandlungsführung dieser Spartengewerkschaft erwecken den Eindruck, als gehe diesem Vorsitzenden ausschließlich darum, seine Machtgeilheit auszuleben. Da es ist schon ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft, die Wirtschaft nicht in die Hand solcher Leute zu legen und statt dessen grundlegende Dienstleistungen so weit wie möglich zu automatisieren.

Contra

Die Bahn ist für den Personenverkehr eine unwirtschaftliche Technologie die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Dieser verschwenderische "Luxus" kann in der jetzigen Form nur durch massive Subventionen aufrecht erhalten werden. Die Bahn lohnt sich für einige große Güter (Schüttgut,...) und für Städtereisen von betuchten Personen. Nur in diesen Segmenten könnte sie sich selbst tragen. Ansonsten verschlingt diese Technologie einfach zu viele Ressourcen und verbraucht zuviel Platz, was wohl kaum zukunftsweisend ist. Man sollte ihr daher eher den Rücken kehren, anstatt teure Innovationen zu fordern.