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Bild zur Petition mit dem Thema: BCD Travel – ein NEIN zu Standortschließungen in Hannover und Celle! BCD Travel – ein NEIN zu Standortschließungen in Hannover und Celle!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: BCD Travel Germany GmbH, Geschäftsführung ...
  • Region: Hannover mehr
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 622 Unterstützende
    92 in Hannover
    Sammlung abgeschlossen

BCD Travel – ein NEIN zu Standortschließungen in Hannover und Celle!

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Wir, die Beschäftigten von BCD Travel in Hannover bitten um Unterstützung!

BCD Travel ist marktführend auf dem Sektor der Geschäftsreisen und beschäftigt weltweit mehr als 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in Deutschland etwa 2.100 und in Hannover und Celle arbeiten wir mit insgesamt 30 Personen.

Unsere Geschäftsführung hat beschlossen, die Standorte Hannover und Celle, neben Karlsruhe, Kassel, Waiblingen und Aachen, zum Jahresende 2015 zu schließen. Damit würden die Meisten von uns, nämlich diejenigen, die nicht am Standort Braunschweig weiterbeschäftigt werden können, ihren Arbeitsplatz verlieren. Was das für uns bedeuten würde, müssen wir nicht groß erläutern. Nur so viel: Der ganz überwiegende Teil von uns ist langjährig bei BCD Travel beschäftigt und wir sind stark spezialisiert. Mit anderen Worten: Für uns wäre es sehr schwer bis unmöglich, einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Man entlässt uns in eine Perspektivlosigkeit.

Was zu besonderem Unmut führt ist die Tatsache, dass es aus unserer Sicht keine stichhaltigen Argumente gibt, die Standorte zu schließen. Die Geschäftsführung ist der Meinung, dass im Rahmen der Digitalisierung und Technisierung viele Geschäftsstellen kein Wettbewerbsvorteil mehr sind. Aus unserer Sicht, sind sie jedoch gerade aus diesen Gründen, auch keinesfalls ein Wettbewerbsnachteil, sondern eher ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber unseren Mitbewerbern. Durch Technisierung und Virtualität können Mitarbeiter doch standortübergreifend geplant und eingesetzt werden und bieten den Unternehmen somit ein Plus an Flexibilität.

Wir mutmaßen, dass es unserer Geschäftsführung letztlich darum geht, langjährige und damit relativ „teure“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter los zu werden. Verantwortungsvolle Unternehmenspolitik sieht für uns anders aus.

Begründung:

Das Vorgehen der Geschäftsleitung ist traurig, rücksichtslos und unüberlegt. Wir hoffen immer noch auf ein Umdenken und möchten mit dieser Petition ein Zeichen setzen! Solidarität gegenüber dem Arbeitgeber? Gibt es nicht mehr! Wen wundert es bei dieser Art und Weise, mit Mitarbeitern umzugehen?

Bitte unterschreibt diese Petition und verbreitet sie in alle Richtungen – vielen herzlichen Dank dafür!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 16.07.2015 (aktiv bis 15.10.2015)


Debatte zur Petition

PRO: Wer nicht kämpft, hat schon verloren! Ich finde es super, dass die Kolleginnen und Kollegen gemeinsam mit ver.di alles daran setzen, ihren Standort und ihre Arbeitsplätze zu retten.

CONTRA: Wenn eine Gewerkschaft, welche genau weiß, dass in der heutigen Zeit Konsolidierungen, Outsourcing etc. zum normalen Geschäft gehören und welche auf hohe Tarifabschlüsse drängt wo klar ist das die Einnahmen die Kosten nicht decken von der Standortschließung ...

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