• Von: Benedikt Flexeder mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 20 Unterstützer
    20 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Berufliches Grundausbildungsjahr vor einem Studium

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In einem Rohstoffarmen Land wie unserem sind Arbeitskräfte vermutlich das höchste Gut. Dennoch ist die Realität eine andere, aus dem früheren "lern was gscheits" wurde ein "studier was gscheits", wo früher in vollen Fabrikhallen der Begriff "Made in Germany" zum Gütesiegel für die Welt wurde, sehen wir heute teilweise überfüllte Lehrsäle in Universitäten und Hochschulen mit Studenten die sich oftmals fragen was sie hier eigentlich machen.

Natürlich möchte ich nicht alle Studenten über einen Kamm scheren, denn es gibt gewiss den ein oder anderen mit einer konkreten Lebensplanung. Doch oftmals müssen sich einige davon eingestehen, dass die Uni einfach nicht das richtige für sie ist. Auf der anderen Seite fragen sich ausgebildete Fachkräfte mit studierten Vorgesetzten was in so einer Universität eigentlich gelehrt wird?

Man sollte sich Gedanken machen über ein Jahr verpflichtende berufliche Grundausbildung vor dem Studium. Man sollte erst die Praxis bestaunen und dann entscheiden ob es das richtige ist oder eben nicht! Damit könnte man Praxis veranlagte in der Praxis halten und theoretisch Veranlagte hätten entsprechende praktische Vorkenntnisse bevor es vom Klassenzimmer in den Hörsaal geht!
Die Unis würden vielleicht ein Stückweit "leerer" werden und auch die Studienqualität würde steigen.

Begründung:

Wollen wir ein Land der Theoretischen Fachidioten werden, bei dem das Handwerk sich den Ruf gefallen lassen muss "der war halt zu schlecht für die Uni"?

Ein Land in dem ein blasser Bachelor Absolvent oder Studienabbrecher in Personalbüros gern gesehener Gast ist vor dem motivierten und technisch versierten Nichtakademiker?
Wo früher eine Ausbildung stand ist heute ein Diplom vonnöten oder wie erklärt man sich sonst die Überakademisierung bei Pflegewissenschaften, Erziehungswissenschaften, Beratungswissenschaften, Pferdewissenschaften usw.?

Sollte eine planvolle Bildungspolitik die Studenten nicht manchmal vor sich selbst schützen? Stattdessen wird diese Entwicklung geradezu befeuert von Bildungspolitikern, Gesellschaft, Medien und schlussendlich den Eltern! Wer nicht studiert, wird nichts erreichen ist scheinbar der Tenor unserer Zeit...

Man studiert nicht Politikwissenschaften um später Politiker zu werden, denn man studiert ja auch nicht Englisch um Engländer zu werden! Daher finde ich, sollten wir zurück zum Studium mit Augenmaß und weg vom Studium "weil es sich eben so gehört" wie der Besuch bei unliebsamen Verwandten!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Haag an der Amper, 21.05.2016 (aktiv bis 20.11.2016)


Debatte zur Petition

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CONTRA: Es gibt halt auch Leute wie ich wollen sich die Hände nicht selbst schmutzig machen sondern neben die Hiwis mit der dreijährigen Ausbildung dafür her. Natürlich arbeiten und schuften die wesentlich mehr aber ich verdien mehr Geld, so gleicht sich das ...



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