Unsere kleine Familie ist unverschuldet in eine aussichtslose Situation gekommen und wir hoffen auf ein Weihnachtswunder !!

Ohne Unterstützung und Hilfe werden unsere besonderen Kinder nicht in ihrem Zuhause bleiben dürfen, werden aus ihrem Umfeld gerissen und verlieren alles was sie kennen und ihnen wichtig ist !!

Vor fast 3 Jahren suchten wir für uns und unsere besonderen Kinder ein behindertengerechtes Haus. Wir fanden ein Objekt das zwar sehr stark sanierungs- und renovierungsbedürftig war aber alle Voraussetzungen insbesondere für die Kinder erfüllte. Der Makler wusste um unsere Geschichte und hat dies auf niederträchtigste Weise ausgenutzt, gegen ihn läuft bereits ein Verfahren an dem auch andere Geschädigte beteiligt sind - denn wir sind kein Einzelfall und dieser Makler ist bekannt für seine "Methoden".

Wir erwarben von besagtem Makler das "Niedrigenergiewohnhaus", sanierten und renovierten es mit erheblichem finanziellen Aufwand und zogen ein. Erst später stellte sich leider heraus dass es sich NICHT um ein Wohn- sondern um ein Ferienhaus handelt - wir leben hier sehr ländlich und es stehen auch keine weiteren Ferienhäuser hier. Im Grundbuch und auch dem Notarvertrag - der im Übrigen vom Makler entworfen wurde - ist nirgends die Sprache von einem Ferienhaus !! Im Notarvertrag ist lediglich von Kaufobjekt und Einfamilienhaus die Rede.

Wir haben bis jetzt alles versucht um hier dauerhaft wohnen zu können, sind zu allem bereit damit gerade auch unser traumatisierter Pflegesohn nicht sein gewohntes Umfeld verliert aber wir kommen einfach nicht weiter. Die Gemeinde und der Landkreis wollen den Zustand unseres illegalen Wohnens hier nicht länger dulden... Das Haus wurde seit seiner Erbauung 2004 ständig dauerhaft bewohnt was auch der Gemeinde und dem Landkreis bekannt ist , Gespräche mit den Zuständigen blieben ergebnislos bzw. hängt alles von einer einzigen bestimmten Person ab.

Die Nutzungsuntersagung wird uns im Januar 2017 zugestellt und uns bleibt nur wenig Zeit um nun vielleicht doch noch etwas zu erreichen und sei es nur eine allgemeine dauerhafte Duldung bzw. eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss !!!

Unsere besonderen Kinder haben ihren Lebensmittelpunkt hier - Freunde, Schule, Kindergarten...gerade unser 6jähriger Pflegesohn konnte hier endlich Wurzeln schlagen und sich sicher und geborgen fühlen. Wenn in der Schule Gesprächskreis ist berichtet er nicht von schönen Erlebnissen sondern von seiner Angst sein Zuhause zu verlieren !

Begründung

Weihnachten steht vor der Tür und für uns das zweite Weihnachtsfest das von Angst und Traurigkeit überschattet wird. Unsere Familie musste viel durchmachen in den letzten Jahren und unsere Kinder sollen zur Ruhe kommen dürfen !!!

Wir bitten Sie von Herzen, sich unserem Anliegen anzunehmen damit unsere Familie hier dauerhaft Wohnen kann und insbesondere unsere schon vom Leben sehr beeinträchtigten Pflegekinder die Möglichkeit haben in der für sie gewohnten Umgebung aufwachsen zu können.

Bitte helfen Sie uns !!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Wir haben uns soo sehr darüber gefreut diese Menge an Stimmen in kurzer Zeit zusammen bekommen zu haben - vielen Dank dafür an all unsere Unterstützer !!

    Vom Landrat Herrn Bielefeld haben wir leider nichts gehört - natürlich ist er ein vielbeschäftigter Mann und hat wichtigere Themen...ein persönliches Gespräch wäre uns aber sehr wichtig gewesen auch wenn es wahrscheinlich nichts geändert hätte.

    Wir werden nun im April die Nutzungsuntersagung zugestellt bekommen, allerdings mit einem großzügigen Zeitfenster. Der Landkreis Cuxhaven muss sich nun mal an die Regeln und Gesetze halten und eine Duldung ist nicht vorgesehen bzw. gibt es diese nicht.
    Aus Rücksicht auf unsere besonderen Kinder haben wir Zeit bis zum August/September um unser Haus zu verlassen.
    Natürlich könnten wir mit einem Anwalt gegen die Untersagung vorgehen, aber wie ständen unsere Chancen , wie lange dauert so ein Verfahren wieder...
    Dieser zusätzliche Stress ist für unsere Familie nicht gut und so werden wir also umziehen und die Kinder so gut es geht begleiten.
    Für unseren 6jährigen Pflegesohn beginnt nun eine sehr schwere Zeit, er hat bereits jetzt mit den Veränderungen zu kämpfen und braucht professionelle Hilfe um Alles überstehen zu können - er freut sich aber auch auf ein neues Zimmer, einen Garten in dem er ohne Angst spielen kann ( es gibt da eine gewisse Person aus der Nachbarschaft die ihm Angst macht)- er hat einfach viel zu viel mitbekommen von dem ganzen Ärger und Stress.

    Wir möchten jetzt positiv in die Zukunft sehen und alles hinter uns lassen. Das Gerichtsverfahren gegen den Makler wird weitergehen und irgendwann wird bei uns
    dann Ruhe einkehren.

  • Vielen Dank an alle Unterstützer !! Unsere Petition wurde erfolgreich beendet - zumindest was die Unterschriften angeht !!
    Uns wurde gezeigt das wir nicht allein sind und es viele Menschen gibt die unseren Kindern und uns helfen möchten !!

    Unter den vielen Unterstützern gibt es Politiker die uns sehr geholfen haben und einer davon gilt besonderer Dank : Frau Claudia Theis von den Freien Wählern !!
    Sie hat sich dafür eingesetzt dass wir vor dem Bau-Ausschuss sprechen durften, hat Anträge eingereicht und Informationen gesammelt bezüglich Feriengebieten in denen mit Wissen der Gemeinde dauerhaft gewohnt wird !!!
    Wir hätten zwischenzeitlich fast aufgegeben aber die Unterstützung von so vielen Seiten gab uns Kraft !!

    Es gab ein "Angebot" für ein "therapeutisches Wohnen"...aber auch dieses ist hier leider nicht umsetzbar.
    Wir haben gekämpft und haben alles versucht - ein Auszug aus unserem perfekten Zuhause ist nun aber unumgänglich.

    Nochmals vielen lieben Dank an alle - ihr seid großartig !!

Pro

Ich finde es unfassbar, dass der Makler nicht auf die Beschränkung als "Ferienhaus" hingewiesen hat. Aber schlimmer finde ich, dass der Notar den Kaufvertrag so beglaubigt hat. Er ist doch wohl auf unparteiische Information vereidigt. Dass Gemeinde und Landkreis sich in dieser Situation auf "Baurecht" berufen, mag "legal" sein, Aber besonders der Landkreis und das Jugendamt müssten ein Interesse daran haben, dass Familien Kinder mit besonderen Schwierigkeiten aufnehmen. Sie müssen gefälligst der Familie und dem Kind (!) helfen.

Contra

Sehr geehrte Petitionssteller, Ihre Petition steht auf schwachen Beinen. Ich würde hier Nachweise erwarten. Aktenzeichen, Kopien von Grundbuchauszug zur ausschließlichen Nutzung "Ferienhaus" und der Bedeutung usw. dann hat Ihre Petition sicher einen besseren Ausgang. Petitionen einfach rein auf die armen Kinder und Weihnachten zu setzen ist für mich zu schwach um zu unterschreiben. Nehmen Sie es als Anregung und nicht als CONTRA