Personelle und materielle Probleme müssen endlich gelöst werden. Die Lernbedingungen für unsere Kinder, unsere Zukunft, müssen endlich spürbar verbessert werden.

Zu den notwendigen Rahmenbedingungen für eine angemessene Beschulung unserer Kinder gehören:

  • eine zeitgemäße Ausstattung der Schulen und Lehrräume
  • Klassenstärken reduzieren auf max. 20-22 Schüler
  • ausreichend Einzelfallhelfer und Sozialarbeiter für Schulen mit Bedarf
  • Subventionen für Nachhilfe von Kindern sozial schwacher Familien

Begründung

Der aktuelle Zustand unserer Schulen, vor allem die Überlastung der Lehrkräfte, lässt eine Beurteilung des Leistungsstands unserer Kinder nach dem Vorbild von Finnland nicht zu. Die bisherige Bewertungsform der 1. und 2. Klassen ist vom Umfang her für die meisten Lehrkräfte eine große Herausforderung. Der neue Zeugnisentwurf – halbjährlich pro Kind und Eltern(-teil) ein meist mehrstündiges Entwicklungsgespräch zu führen und jährlich eine vier Seiten lange, differenzierte Beurteilung zu erstellen – ist realitätsfremd.

Unserer Meinung nach verlangt das Lehren sowie eine subjektive und objektive Beurteilung von Kindern und Jugendlichen, wie es das Bewertungssystem verlangt, viel Finger-spitzengefühl, Zeit und vor allem Kompetenz.

Status Quo: Der Krankenstand der Lehrkräfte ist sehr hoch. Freie Stellen sind unbesetzt. Um Fehlstunden zu vermeiden, muss das vorhandene Lehrpersonal einspringen, um einen Regelschulbetrieb ansatzweise aufrecht erhalten zu können. Das gelingt nicht immer. Quereinsteiger werden nach einer kurzen Einarbeitungsphase in völlig überfüllte Klassen mit Inklusions- und Integrationskindern geschoben. Es fehlen Einzelfallhelfer und Sozialarbeiter.

Wie sollen es die Lehrkräfte schaffen, eine für Schüler und Eltern hilfreiche subjektive wie objektive Beurteilung abzugeben, wenn sie es kaum noch schaffen, einen strukturierten wie geregelten Unterricht durchzuführen?

Wir verstehen den Ansatz der Regierung und befürworten ihn in vielen Bereichen. Aber wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen, können immer neue strukturelle Maßnahmen den Mangel an den materiellen und personellen Bedarfen nicht beseitigen.

Wir, die Eltern, protestieren gegen diese und viele andere Gesetzesänderung im Schulsystem und fordern sinnvolle Anpassungen, bis die Regierung es geschafft hat, die erforderlichen Rahmenbedingungen an unseren Schulen herzustellen, die einen reibungslosen Ablauf der Beschulung unserer Kinder ermöglicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jan Przybilski aus Senftenberg
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