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Änderungen an der Petition
on 09 Mar 2026
Petition addressed to: Hamburgische Bürgerschaft
Wir fordern die bundesweite Anpassung des Bestattungsrechts, um die private Aufbewahrung von Urnen und die Ascheverstreuung an persönlichen Orten zu ermöglichen.
Die Diskussion ist nicht neu. Bereits heute zeigen einige Bundesländer, dass eine Lockerung der strengen Regeln möglich ist:
Wir fordern, dass dieser Wunsch nach Nähe und individueller Gestaltung nicht länger durch unnötige Bürokratie ins Ausland verlagert werden muss, sondern dass die Freiheit im Umgang mit den sterblichen Überresten endlich bundesweit als Ausdruck der Selbstbestimmung im Tod verankert wird.
Selbstbestimmung im Tod – es Schluss sein mit der Länder-Ungleichheit beim Friedhofszwang!
Wir fordern die bundesweite Anpassung des Bestattungsrechts, um die private Verfügung über die Asche Verstorbener zu legalisieren und somit die Länder-Ungleichheit zu beenden.
Das Festhalten am Friedhofszwang in den meisten Bundesländern ist ein Anachronismus, der dem Gleichheitsprinzip und dem modernen Verständnis von Selbstbestimmung widerspricht. Die aktuelle Rechtslage schafft eine massive Ungleichheit und einen unnötigen Eingriff in das private Trauererleben.
1. Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip und künstliche Ländergrenzen
Das deutsche Bestattungsrecht ist Ländersache, was zu einer Länder-Ungleichheit führt, die in einer modernen Gesellschaft nicht mehr tragbar ist:
Warum darf ein Bürger in Hamburg, Schleswig-Holstein oder Bayern nicht, was in Bremen und Rheinland-Pfalz legal ist? Dieser Unterschied zwingt Bürger in die Bürokratie oder in den sogenannten "Aschetourismus" ins europäische Ausland, um ihre letzten Wünsche zu erfüllen.
2. Selbstbestimmung endet nicht mit dem Tod
Unsere Gesellschaft bejaht heute umfassende Rechte auf Selbstbestimmung: Bürger können ihren Namen und sogar ihr Geschlecht ändern. Doch über die Asche eines geliebten Menschen zu entscheiden, bleibt verboten.
Das geltende Gesetz missachtet unserer Meinung nach, dass tief menschliche Bedürfnis der Angehörigen nach Nähe und einem individuellen Gedenkort, selbst wenn der Verstorbene zu Lebzeiten dies ausdrücklich gewollt oder verfügt hat. Die Regelung verkennt, dass die Nähe zur Urne für viele ein elementarer Bestandteil der Trauerarbeit ist und die Schaffung eines würdevollen, persönlichen Abschiedsortes ermöglicht.
3. Die Zeit ist reif für eine bundeseinheitliche Lösung
Wir möchten die Parlamente auffordern, dem Beispiel der liberalen Vorreiter zu folgen und eine bundesweit einheitliche Gesetzeslösung zu schaffen, die folgendes ermöglicht:
Geben Sie den Bürgern die Freiheit zurück. Sorgen Sie dafür, dass der letzte Wunsch nach individueller Gestaltung und Nähe nicht länger an Ländergrenzen scheitert.
Unterstützen Sie uns, damit die Würde und das Recht auf freie Trauer in ganz Deutschland gelten!
Europa als Vorbild: Deutschland als trauriger Sonderweg
Die Europäische Union garantiert die Freizügigkeit und den Abbau von Barrieren. Doch beim elementaren Wunsch nach einem selbstbestimmten Abschied ist Deutschland ein europäischer Sonderweg.
Nahezu alle unsere direkten Nachbarstaaten und viele EU-Länder haben den Friedhofszwang liberalisiert oder ganz abgeschafft.
Die Konsequenz: Wer in Deutschland eine Urne zu Hause aufbewahren möchte, muss den umständlichen und teuren Weg über eine Kremation im Ausland (z.B. Niederlande, Tschechien) wählen.
Wir fordern, dass die deutsche Gesetzgebung die Freizügigkeit der Trauer endlich anerkennt und Bürgern die gleiche Selbstbestimmung gewährt, die in den meisten unserer europäischen Nachbarstaaten längst gelebte Realität ist!
Petition started:
10/15/2025
Collection ends:
10/15/2026
Region:
Hamburg
Topic:
Civil rights
Der Friedhofszwang stammt aus einer Zeit, in der Feuerbestattungen unüblich waren und diente der Reinhaltung des Grundwassers. Friedhöfe wurden deshalb immer an den Ortsgrenzen angelegt. Asche hingegen kontaminiert weder Wasser noch Böden und ist im Gegenteil gut für die Natur. Meine Kinder sind angewiesen, meine Asche auf privatem Grund an die Pflanzen zu verteilen, was absurderweise bisher illegal ist.
Muss man diese Petition mit so einem unpassendem Bild illustrieren? Ein schwarzer Mann öffnet den Deckel einer viel zu großen Urne und lächelt breit. Seine andere Hand umfasst seine weiße Begleiterin, die sich am Kamin abstützt und schaut neugierig, welcher Geist jetzt wohl der Urne entschweben könnte. Eine Szene, die eher abbildet, wie ein junges Pärchen in einem Antiquitätenladen eine neue Vase findet. Bitte legen sie die Bildquellen offen inklusive der KI,die dabei geholfen haben könnte.
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Weil ich es gut finde, wenn die Hinterbliebenen es selbst bestimmen können. Tolle Sache!!!