Am 15.12.2016 wird in der Stadtverordnetenversammlung der gemeinsame Antrag der Mehrheitsfraktion aus CDU und Freie Wähler - den ,,Bruttoaufwand im Produkt Kindergarten“ abgestimmt - ob die Gebühren erhöht und die Kitazeiten verkürzt werden!

Worüber genau wird abgestimmt?

  • Die Betreuungskernzeit soll von 6 Stunden auf 5 Stunden reduziert werden - Die Kitas Langstadt und Harreshausen sollen nachmittags geschlossen werden (max. Betreuungszeit 7 Stunden!) - Alle Kitas werden generell nur noch max. 9 Stunden geöffnet (derzeit 9,5 Stunden) - Gebühren für Zukaufstunden sollen erhöht werden - 58.000,00 € sollen für Reinigung und Instandhaltungskosten eingespart werden - Bei Neuanmeldungen soll eine Verwaltungsgebühr i.H.v. ca. 40,00 € erhoben werden - Nach derzeitigem Stand befinden sich 50% der Eltern in der unteren Einstufungsgruppe, 25% in der Mitte und 25% in der höheren Einstufungsgruppe. In Zukunft wird es kein Einstufungsmodel mehr geben, alle bezahlen dasselbe Entgelt – dies ist auch schon beschlossen!

Alternativ wird neu eingeführt: - Ein 5-7-9 Stunden Modell. Die Eltern müssen für ein Jahr festlegen ob das Kind 5 Std., 7 Std. oder 9 Std. in der Kita bleiben soll. Das Modell ist Fix für ein Kitajahr. Die Eltern die das Modell 5 Stunden oder 7 Stunden wählen, müssen zwischen 07:30 Uhr und 9 Uhr die Kinder in die Einrichtung bringen. Abholzeit ergibt sich dann aus der Bringzeit (hier gibt es keine Zukaufstunden mehr) – dies ist ein Alternativvorschlag zum jetzigem Flexi-Model

Die Prognose besagt, dass mit diesen Maßnahmen ca. 464.000,00 € eingespart werden könnte, allerdings müssen 900.000,00 € eingespart werden! Das bedeutet, dass wir uns auf weitere Kürzungen (der Kitazeiten, Reinigung, Instandhaltung etc.) und Erhöhungen (der Gebühren) einstellen müssen!

Begründung

Mit dieser Petition wollen wir erreichen, dass die Abstimmung zugunsten der Kinder und deren Eltern ausfällt. Denn die oben beschriebenen Änderungen führen zum einen dazu, dass sich, meist Frauen, den Job nicht leisten können. Denn sie verdienen zu wenig, um die Kita zu bezahlen oder aber, die Betreuungszeiten sind nicht flexibel genug, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Der Rattenschwanz wird immer länger. Weniger Familieneinkommen bedeutet weniger Bildungschancen und was die Erwerbslosigkeit für die persönliche Weiterentwicklung der Mütter und deren Rentenansprüche in 40 Jahren betrifft, davon wollen wir an dieser Stelle gar nicht erst anfangen. Unsere Regierung will doch eigentlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Die Stadt Babenhausen erreicht genau das Gegenteil. Bitte unterschreiben Sie und helfen Sie unseren Kindern, die Betreuung zu bekommen, die sie benötigen und verdienen. Wir möchten damit ein Signal setzen, dass die Regulierung des Defizites nicht zu Lasten der Familien erfolgen darf.

Der Elternbeirat

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Elternbeirat aus Babenhausen
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Neuigkeiten

  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter im Parlament Stadtverordnetenversammlung geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.

    Bisher haben 0 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/betreuung-erziehung-und-bildung-in-gefahr

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Stadtverordnetenversammlung eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/betreuung-erziehung-und-bildung-in-gefahr

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete, schriftliche Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

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Pro

"Das Stufenmodell richtet sich gegen die arbeitende Mittelschicht." Diese Stufen gibt es auch im KIFÖG. Wurde vor 3 Jahren beschlossen und immer wieder kritisiert. Wann wachen die Politiker endlich auf?

Contra

Noch kein CONTRA Argument.