Petition is addressed to:
Gemeinderat Stuttgart
Das Wilhelms-Gymnasium Stuttgart benötigt dringend den Neubau seines naturwissenschaftlichen Gebäudes aus dem Jahr 1962. Die bestehenden Räume sind technisch veraltet, sicherheitskritisch und nicht mehr geeignet für zeitgemäßen Unterricht. Besonders im Bereich Naturwissenschaft und Technik steht aktuell nur ein einziger voll funktionsfähiger Raum zur Verfügung, was regelmäßig Unterrichtsausfälle, eingeschränkte Experimentiermöglichkeiten und deutliche Qualitätsverluste im MINT-Unterricht zur Folge hat.
Ziel der Petition ist es, dass der Gemeinderat Stuttgart den bereits vollständig geplanten und baureifen Neubau wie zugesagt freigibt und die Finanzierung im Doppelhaushalt 2026/27 sicherstellt. Alle Planungen und Angebote liegen vor, die Umsetzung könnte sofort beginnen. Ein Aufschub würde nicht nur die Lernbedingungen weiter verschlechtern, sondern auch zu erheblichen Mehrkosten führen, da die aktuell garantierten Baupreise nur noch bis Februar gültig sind.
Finanzierung:
Die notwendigen Mittel sollen im städtischen Haushalt 2026/27 bereitgestellt werden. Ein zeitnaher Baubeginn ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, da eine spätere Realisierung teurer wäre und keine Einsparung bringen würde.
Reason
Der naturwissenschaftliche Bau des Wilhelms-Gymnasiums ist über 60 Jahre alt und entspricht weder den heutigen pädagogischen noch den sicherheitstechnischen Anforderungen. Aufgrund gravierender baulicher und technischer Mängel steht der Schule derzeit nur ein einziger voll funktionsfähiger Naturwissenschaftsraum zur Verfügung. Das führt zu Unterrichtsausfällen, eingeschränkten Experimentiermöglichkeiten und erheblichen Einbußen in der Bildungsqualität – besonders in den MINT-Fächern, die für eine moderne Wissensgesellschaft entscheidend sind.
Der geplante Neubau ist vollständig vorbereitet, planerisch abgeschlossen und baureif. Ein Stopp oder eine Verschiebung würde nicht nur die Bildungschancen einer ganzen Schülergeneration weiter beeinträchtigen, sondern auch zu erheblichen Mehrkosten führen, da aktuelle Baupreise nur noch bis Februar gesichert sind. Eine spätere Umsetzung wäre für die Stadt deutlich teurer und würde die ohnehin notwendige Sanierung nur hinauszögern.
Die Stadt Stuttgart hat die Erneuerung des Gebäudes bereits zugesagt. Die Umsetzung ist deshalb nicht nur eine Investition in zeitgemäße Bildung, sondern ein Zeichen der Verlässlichkeit gegenüber Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Familien. Die Entscheidung für den Neubau stärkt die Bildungsqualität, verhindert langfristig höhere Kosten und setzt ein klares Zeichen dafür, dass die Zukunft der Jugend Priorität hat.