Liebe Bothfelderinnen und liebe Bothfelder,

Bothfeld ist wirklich schoen. Es lebt sich hier mehr als gut. Wir leben mit unseren Familien hier. Ohne Uebertreibung: wir duerfen uns zu den privilegiertesten Menschen auf der Welt zaehlen.

Es hat uns schockiert, mit welcher Heftigkeit die Entscheidung des Gemeinderats, ein Fluechtlingsheim im Eichenweg zu bauen, von unser Nachbarschaft angegangen wurde.

Wir wollen dem Gemeinderat und der regionalen Oeffentlichkeit zeigen, dass es auch andere Meinungen als ablehnende zu diesem Thema in Bothfeld gibt.

Pamatojums

Die vorgetragenen Gruende gegen das Fluechtlingsheim sind aus unserer Sicht leicht zu entkräften. Besonders das Argument der Wertminderung der Grundstuecke ist nicht belegbar und schaedigt das Ansehen unseres Viertels. Uns sind die Sorgen und Befuerchtungen bekannt. Es gibt Beispiele misslungener Integration. Dafuer koennen nicht alle Fluechtinge in die Veranwortung genommen werden.

Integration ist maßgeblich eine Angelegenheit der aufnehmenden Gruppe. Ausgrenzung verhindert Integration. Die Vorschlaege, die Containerunterkunft in Lahe zu reaktivieren, ist ausgrenzend. Fluechtlinge abzulehnen ist hartherzig und widerspricht jeder Vorstellung christlicher Grundsaetze, die in dieser Diskussion eine erkennbare Rolle gespielt haben. Die Versammlung, nach der die 462 Unterschriften gegen die Plaene zusammen kamen, wurde nach Pressemeldungen in St. Nathanael abgehalten. Der abwehrende Standpunkt wird von der Christlich Demokratischen Union in der Oeffentlichkeit vertreten. Die ganze Debatte mindert unsere Lebensqualitaet im Quartier.

Woher kommt diese abweisende Haltung? Auch aus konservativer Sicht haben wir Bothfelder doch wirklich gute Gruende, andere an unserem Wohlstand teilhaben zu lassen. Fluechtlinge gehen nicht freiwillig aus ihrer Heimat, sie werden ihrer Heimat beraubt, weil die Lebensgrundlagen, meist durch Krieg, zerstoert sind. Sie brauchen unsere Unterstuetzung. Warum sollen Fluechtlinge nicht in einer schoenen Umgebung wohnen?

Sie haben nichts verbrochen. Sie brauchen unbedingt Situationen, in der die traumatischen Erlebnisse nicht immerzu im Vordergrund stehen. Sie brauchen die Chance, dass sich ihre Kinder gesund entwickeln koennen.

Bothfeld kann hier etwas bieten. Gute Nachbarschaft. Schoenes Umfeld. Kompetente Schulen. Gute Verkehrswege. Alles gute Grundlagen, um Menschen in Notsituationen zu entlasten. Beste Voraussetzungen um Integration gelingend zu gestalten. Das steigert die Wohnqualitaet und steigert den Wert der Grundstuecke nachhaltig.

Aus diesen Gruenden sind wir in keiner Weise gegen ein Fluechtlingsheim in Bothfeld!

Unterschreiben Sie bitte bis zum 14.Mai diese Petition, damit sie bei der Gemeinderatssitzung am 15.05. vorgelegt werden kann.

Ekkehard Kreutter

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Jaunumi

  • Am Samstag den 03. August, von 13.00 - 17.00 Uhr, Hartenbrakenstraße/ Oldekopstraße, gibt es ein Straßenfest mit Informationen, Ideen wie Begegnungen gestaltet werden können, KUNST-wagen, Spiele, Essen/Trinken und eine Tombola

    erscheint zahlreich wir brauchen und freuen uns über Unterstützung

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition,

    danke für die vielen Unterschriften. Gestern wurden auf der Bezirkstratssitzung 308 Unterschriften überreicht. Herr Grunenberg hat die ausgedruckte Liste entgegengenommen und die Presse hat darüber berichtet. Damit ist das eigentliche Ziel der Petition erreicht.

    Der Bezirksrat hat sich mehrheitlich für den Bau des Flüchtlingsheims am Eichenweg entschieden. Das wäre auch ohne die Petitionn geschehen.

    Ich selbst bin jedoch weit weg davon zu triumphieren. Es ist einfach zu erkennen, dass das bestehende Problem sich nicht aufgelöst hat. Es ging ja nicht darum, die Anlieger zu überzeugen oder zu überstimmen. Es ging um unsere Meinungsäußerung.

    Aus meiner Sicht wird jetzt eine andere Arbeit nötig sein. Für meinen Teil möchte ich versuchen mich aktiv in die Arbeit mit Flüchtlingen einzubringen. Da wird es UnterstützerInnen brauchen. Vielleicht sieht man sich in dieser Arbeit wieder.

    Da die Petition ihr Ziel erreicht hat wird die Petition auch heute beendet.

    In diesem Sinne solidarische Grüße

    Ekkehard Kreutter

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition,

    danke für die vielen Unterschriften. Gestern wurden auf der Bezirkstratssitzung 308 Unterschriften überreicht. Herr Grunenberg hat die ausgedruckte Liste entgegengenommen und die Presse hat darüber berichtet. Damit ist das eigentliche Ziel der Petition erreicht.

    Der Bezirksrat hat sich mehrheitlich für den Bau des Flüchtlingsheims am Eichenweg entschieden. Das wäre auch ohne die Petitionn geschehen.

    Ich selbst bin jedoch weit weg davon zu triumphieren. Es ist einfach zu erkennen, dass das bestehende Problem sich nicht aufgelöst hat. Es ging ja nicht darum, die Anlieger zu überzeugen oder zu überstimmen. Es ging um unsere Meinungsäußerung.

    Aus meiner Sicht wird jetzt eine andere Arbeit nötig sein. Für meinen Teil möchte ich versuchen mich aktiv in die Arbeit mit Flüchtlingen einzubringen. Da wird es UnterstützerInnen brauchen. Vielleicht sieht man sich in dieser Arbeit wieder.

    Da die Petition ihr Ziel erreicht hat wird die Petition auch heute beendet.

    In diesem Sinne solidarische Grüße

    Ekkehard Kreutter

Argumenti par

Danke an die Organisatoren, dass eine Debatte geführt werden kann

Argumenti pret:

Die Versammlung am Mittwoch war ja nun aufschlussreich. Mich hat sie nicht überzeugt. Wenn Wohnungen als ideale Integration angesehen werden, frage ich mich wirklich, warum die Stadt vor kurzem 330 Wohnungen verkauft hat (kam dort zur Sprache) und ob die Verwaltung glaubt keine Wohnungen zu finden, wenn sie bereit ist 18,5Euro pro Quadratmeter Mietpreis zu zahlen. Da gäbe es garantiert Vermieter in Hannover, die dazu bereit wären. Das wirkt auf mich alles dahin geschludert und wenig überlegt. Die Problematik steigender Flüchtlingszahlen scheint auch schon länger bekannt zu sein, jetzt wird aber mit Zeitdruck argumentiert. Auch das in der Versammlung erwähnte schreiben vom Land ("650 Personen bis Jahresende 2013"), ist schon ein Jahr alt. Alles Punkte die mich zum grübeln bringen, da läuft aus meiner Sicht etwas schief.