Bürger – Petition zum Erhalt der Lebensader „Hochstraße Halle- Halle/Neustadt“

Die „Bürgerinitiative Hochstraße“ hat die Bürger aufgerufen, den Stadtrat zu beauftragen, „ohne Zeitverzug“ alternative Verkehrsverbindungen mit dem Ziel „Abriss Hochstraße“zu beschließen. Die im Einzelnen gewünschten Beschlüsse sind aus dem Aufruf im folgenden übernommen und die Meinung des Bürgervereins Stadtgestaltung dazu dagegen gestellt.

Wer für den Erhalt der Hochstraße und deren Sanierung zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Stadt eintritt, hat im Anschluss die Möglichkeit, das mit seiner Unterschrift zu dokumentieren.

Begründung

Die BI fordert: ( 1 ) Die Verkehrsverbindungen zwischen Neustadt und Altstadt sollen mittelfristig erweitert werden. Dadurch würden Alternativen zu den beiden bisherigen Saale-Übergangen entstehen. Es müssten also mindestens eine neue innerstädtische Brücke gebaut und dafür entsprechende Trassen freigehalten werden. Wir sagen: ( ! ) Nein, die bestehende Verbindung ist alternativlos. Die Saaleaue ist an allen anderen Stellen im Stadtgebiet europarechtlich geschütztes Naturschutzgebiet. Zum Anschluss anderer Brücken an das vorhandene Straßennetz müssten dann außerdem neue Schneisen durch den Stadtkörper gebrochen werden. Und keine zusätzliche Querung wäre für unter 150 Millionen Euro zu haben. Wozu, wenn wir doch eine gut funktionierende Verbindung mit der Hochstraße im Zuge der Bundesstraße B 80 haben, die nur unterhalten werden muss?

Die BI fordert: ( 2 ) Diese neue Brücke sollte dann auch ersatzweise Verkehr von den bestehenden Übergängen (Magistrale, Giebichensteiner Brücke) aufnehmen können, falls dort größere Straßensperrungen (z.B. wegen Baumaßnahmen, Unfällen oder Hochwasser) nötig sind. Wir sagen: ( ! ) Eine Entlastung zusätzlich wäre schon schön, ist aber einfach unrealistisch.Besser ist die Sicherung dessen, was wir haben, die Hochstraße.

Die BI fordert: ( 3 ) Kurzfristig müsste als Einstieg in eine bessere Verknüpfung Neustadt-Altstadt die Mansfelder Straße für den PKW-Verkehr nutzbar gemacht werden. Wir sagen: ( ! ) ( Nein, die Katastrophe auf der Mansfelder Str. war ja in den 60’er Jahren gerade der Anlass zum Bau der Hochstraße. Auf der 6,00 m breiten Straße verkehren jetzt „Gott sei Dank“ wenigstens 6 Strab-Linien ohne jeden Stau. Eine Anbindung zusätzlich am Kreis Rennbahnkreuz ist fachlich unsinnig. Und ab Klausbrücke gibt es kaum ein Weiterkommen und wenn, dann wieder auf den schon jetzt völlig überlasteten Glauchaer Platz. Was soll das ?

Die BI fordert: ( 4 ) Langfristig wären die Brückenbauwerke zwischen Glauchaer Platz und Waisenhaus- Apotheke (Hochstraße) so zurück zu bauen, dass sie nicht länger als unbedingt nötig einen Störfaktor im Innenstadtbereich darstellen. Wir sagen: ( ! ) Nein, das würde die Stadt funktionsunfähig machen, Wer kann das denn wollen ? Die Hochstraße stört weder noch trennt sie. Im Gegenteil, sie ermöglicht überhaupt erst Verbindungen darauf und darunter. Kann man das denn nicht wahrhaben wollen ?

Die BI fordert. ( 5 ) Der LKW-Durchgangsverkehr durch Halle sollte unterbunden und um die Stadt herum geleitet werden (u.a. Nutzung A 143). Lediglich innerörtlicher Lieferverkehr dürfte weiterhin zugelassen werden. Wir Sagen: ( ! ) Nein, Der Gesamtverkehr will zu 85 % in die Stadt oder aus ihr heraus. ( Ziel- und Quellverkehr). Vom 15 % Durchgangsverkehr macht der LKW - Anteil nur einen Bruchteil aus. Den LKW – Verkehr aus der Stadt zu verbannen - hieße, die Stadt von der Versorgung und der Wirtschaft abkoppeln. Eine abenteuerliche Vorstellung.

Und: Diese Fakten sind alle längst hinreichend bekannt. Ein Weiterverfolgen „Hochstraßenabriss“ ist unverantwortlich und lenkt nur von den eigentlich dringlichen Aufgaben in der Stadt Halle ab, auch von der dringlich notwendigen Sanierung der Hochstraße.

Wenn Sie für den Erhalt und die dazu notwendige Sanierung sind unterschreiben Sie bitte nachfolgend:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

Pro

Unter Kommentaren meldet sich eine selbsternannte "Petitionsaufsicht Halle" Sie unterstellt, die anonymen Zustimmungen sein Fälschungen. 1. Offensichtlich hat mann nicht die Prüfungsregelujgen für die openpetition gelesen. Macht manchen wohl Mühe. 2. Der Datenschutz gestatt es, das die hier gemachten Angaben anonym bleiben könne, obwohl Name, Adresse und E-Mailadress für die Abstimmungen eingegeben werden müssen und auch überprüft werden. Das sollten die anonymen Kommentatoren: Saubär, Arschloch1, Arschloch2 und Arschloch3 zur Kenntnis nehmen!

Contra

Von den bis 5. Mai 2014 vom BV gezählten 4112 Unterstützer-Unterschriften sind gerade einmal rund 500 mit Namen ausgewiesen. Das hieße, dass 88 Prozent anonym sind. Wobei offen bleibt, welche davon vom BV erfunden worden sind. Der Verdacht einer Erfindung gilt natürlich auch für die mit Namen ausgewiesenen Unterschriften. Petitionsaufsicht Halle.