Die Gemeinde ist Eigentümer eines größeren Grundstücks oberhalb des Fibro-Areals, welches dem Landkreis sofort als Alternative angeboten werden kann.

Dieses bietet aus unserer Sicht wesentliche Vorteile gegenüber einer Bebauung im „Merkelskrautgarten“:

Deutlich mehr Fläche und damit die Vermeidung von drangvoller Enge unter den Flüchtlingen (Das Areal „Merkelskrautgarten“ ist viel zu klein für den angestrebten Lebensraum der Flüchtlinge)!

Entlastung der Anwohner und der Flüchtlinge durch das nicht mehr direkte Angrenzen der Unterkunft!

Vermeidung von ansonsten auf viele Jahre bestehendem Konfliktpotenzial auch aufgrund der häufig wechselnden Belegung der Unterkunft!

Keine Behinderung der weiteren Wohnbauentwicklung in Haßmersheim

Mindestens gleichwertige Anbindung an die Infrastruktur (ÖPNV, Einkaufen)

Bislang konnten wir in zahlreichen Gesprächen mit dem Bürgermeister und dem Gemeinderat nicht erreichen, dass dieses Grundstück dem Landkreis zur Verfügung gestellt wird. Daher bitten wir um Ihre Mithilfe.

Begründung

Geplante Flüchtlingsunterbringung im Gewann Merkelskrautgarten (Verlängerung Akazienweg)

Wir distanzieren uns vorweg von jegweiliger Fremdenfeindlichkeit und verstehen uns als politisch unabhängig.

Wer sind wir?

Bewohner des Wohngebiets Nord II und damit die unmittelbar Betroffenen der geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Verlängerung des Akazienwegs („Merkelskrautgarten“).

Was ist bzgl. der Flüchtlingsunterbringung in Haßmersheim derzeit geplant?

Das Landratsamt plant eine Flüchtlingsunterkunft als Containersiedlung in Verlängerung des Akazienwegs für 100 Personen. Die Flüchtlingsunterkunft soll dort für mind. 5 Jahre bestehen bleiben. Diese vergleichsweise sehr große Flüchtlingsunterkunft grenzt direkt an die bestehende Wohnbebauung (Eschenweg, Akazienweg) an. Eine solche neu erstellte Containersiedlung angrenzend an ein Wohngebiet im Abstand von ca. 9,5m ist im Vergleich mit anderen Gemeinden im Landkreis beispiellos. Die Containersiedlung würde in erster Reihe mindestens 50m lang und mind. 15m breit werden. Die Menschen leben dort auf max. jeweils 7 qm; beschränkt auf die Dauer ihres Asylverfahrens (max. 24 Monate). Für diese Massenunterkunft von 100 Personen ist für die gesamte Woche seitens des Landratsamtes insgesamt eine Sozialbetreuung von lediglich ca. 30 Std. geplant

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Merkelskrautgarten (Eric Fuchs) aus Haßmersheim
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team


  • openPetition hat heute eine Erinnerung an die gewählten Vertreter von Gemeinderat Haßmersheim geschickt, die noch keine persönliche Stellungnahme abgegeben haben.


    Bisher haben 1 Parlamentarier eine Stellungnahme abgegeben.


    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/buergerinitiative-merklskrautgarten-hassmersheim


  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Gemeinderat Haßmersheim eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 190 Unterschriften aus Haßmersheim erreicht hat.


    Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.


    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/buergerinitiative-merklskrautgarten-hassmersheim


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.


Pro

hätte mir von Seitens des Gemeindeoberhauptes mehr Engagement zu Gunsten der betroffenen Anwohner gewünscht. Absolute Fehlanzeige! Ein Miteinander in einer Gemeinde stelle ich mir anders vor.

Contra

Wenn man hier unterschreibt, muss man sich bewusst sein, dass das Landratsamt das Alternativgrundstück nur unter der Bedingung annimmt, dass es dieses kauft und es Baugenehmigungen für beide Stücke bekommt. Bei den momentanen Flüchtlingzahlen kann ich mir nicht vorstellen, dass dann eines unbebaut bleibt.