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Bild zur Petition mit dem Thema: Bürgerinitiative gegen die Asphaltmischanlage Taben-Rodt Bürgerinitiative gegen die Asphaltmischanlage Taben-Rodt
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Kreisverwaltung Trier
  • Region: Landkreis Trier-Saarburg mehr
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.054 Unterstützende
    694 in Landkreis Trier-Saarburg
    Sammlung abgeschlossen

Bürgerinitiative gegen die Asphaltmischanlage Taben-Rodt

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Die Bürger in Taben-Rodt fürchten, dass Lärm und Gestank der bei Taben-Rodt geplanten Asphaltmischanlage krank macht. Neben den Silos an der Bundesstraße 51 will die Firma Asphaltmischanlage Taben GmbH (Amat) im Steinbruch der Johann Düro GmbH eine Einrichtung bauen, mit der Asphalt für den Straßenbau produziert werden kann (der TV berichtete am 21. März). Beide Unternehmen gehören zur Pescher Beteiligungen GmbH mit Sitz in Wuppertal.

Inzwischen haben sich die Gegner dieses Vorhabens in Taben-Rodt organisiert.

Begründung:

Obwohl der Gemeinderat sich gegen die Errichtung der Asphaltmischanlage ausgesprochen hat, fürchten wir, dass die Kreisverwaltung den Bau der Anlage trotzdem genehmigen wird" Ein weiterer Kritikpunkt der Gegner ist der exponierte Standort der Anlage am Rande des Naturschutzgebiets "Saar-Steilhänge am Kaiserweg" und umgeben von Teilen des FFH-Gebiets "Serriger Bachtal und Leuk und Saar" (FFH steht für Fauna-Flora-Habitat). "So ein Betrieb bedeutet einen massiven Eingriff in die Natur". Wir können uns nicht vorstellen, dass eine Asphaltmischanlage in unmittelbarer Nachbarschaft zu solchen Schutzgebieten betrieben werden dürfe.

Das "Serriger Bachtal und Leuk und Saar" bildet ein Fauna-Flora-Habitat. Das sind EU-rechtlich geschützte Gebiete, die als natürlicher Lebensraum als erhaltenswert gelten, oder in denen Wildtiere oder Wildpflanzen heimisch sind. Als Eingriff zählt auch die Ansiedlung eines Industriebetriebs in die Nähe eines solchen Habitats.

Gesundheitsrisikio Die Energie zur Herstellung des Asphalts soll durch Braunkohlestaub generiert werden, welcher zusätzliche Gesundheitsgefahren erzeugt, da die hier entstehenden Abgase ebenfalls krebserregende Stoffe absondern. Auch ist bei Asphaltmischanlagen keine dauerhafte oder jährliche Emissionsmessung vorgesehen, eine Prüfung der Werte findet nur alle drei Jahre statt.

Lärm- & Geruchsbelästigung Besonders beim Beladen der LKW‘s und bei der Zulieferung von Bitumen ist eine starke Geruchs- & Lärmbelastung der Anlage nicht zu verhindern.

Schwerlastverkehr Außerdem sehen wir den noch weiter zu-nehmenden Schwerlastverkehr für unsere Region kritisch. Bei dem Transport von Asphalt werden zudem starke Gerüche abgesondert.

Sinkende Immobilienpreise Der Wert Ihres Eigentums wird sinken! Dies erleben alle Betroffenen, die im Bereich einer Asphaltmischanlage wohnen. Dass der Fremdenverkehr erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird, muss wohl nicht besonders ausgeführt werden. Stellen Sie sich selbst die Frage, ob Sie als Tourist gerne Ihren Urlaub weiterhin in unserer Region verbringen würden, wenn neben Ihren Wander- und Radwegen auf den Bundes- und Landesstraßen eventuell dauerhaft Asphaltfahrzeuge fahren?

Schädigung des Ansehens der Region Die „Bürgerinitiative Taben-Rodt gegen Asphaltmischanlage“ sieht das Ansehen der Region mit dem Naturpark Saar-Hunsrück, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, die Lebensqualität in den nahen Ortsgemeinden sowie die Werterhaltung durch diese Anlage massiv beeinträchtigt.

Befürchtung einer expansiven Entwicklung Vor dem Hintergrund der expansiven Entwicklung des Steinbruchbetriebes der Hartsteinwerke Düro in den letzten 20 Jahren, vom kleinen Familienbetrieb zu einem überregional agierenden Unternehmen, ist nach unserer Auffassung davon auszugehen, dass der Betrieb der Asphaltmischanlage(n) am Standort Taben ebenfalls extensiv ausgebaut wird.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

54441, 13.04.2015 (aktiv bis 12.10.2015)


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Debatte zur Petition

PRO: Es ist einfach unglaublich und eine absolute Frechheit, eine solche Dreckschleuder (und sei es nur der Geruch) in eine solch herrliche und schützenswerte Landschaft bauen zu wollen. Das Argument "Arbeitsplätze" greift gar nicht: die Folgen für den Tourismus ...

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