Wir sind gegen Hochbahnsteige auf der Limmerstraße. Mit meiner Unterschrift trete ich für eine neue, mutige, wie auch immer aussehende behindertengerechte Lösung ein und fordere die gewählten Verantwortlichen auf, uns BürgerInnen eine für alle annehmbare Lösung vorzulegen.

Ohne den lebendigen Charakter der Limmerstraße wäre Hannover wie das Niedersachsenross ohne Schweif.

Begründung

Die beliebteste und kultigste Fußgänger- und Fahrradstraße in Hannover ist die Limmerstraße in Linden-Nord. Der lebendige Charakter der Limmerstraße soll durch den Bau von Hochbahnsteigen beendet werden, obwohl sie ein wichtiger Teil der Lindener Lebensart ist. Hier kaufen wir ein, treffen uns mit Nachbarn oder sitzen einfach im Eiscafé, um unter Menschen zu sein, wie Mensch das seit Jahrtausenden gerne macht.

Nach der Fertigstellung der Hochbahnsteige wird die Limmerstraße anders aussehen und auch eine andere sein. Die Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten werden dann stark eingeschränkt, Außennutzungen der Gastronomie oder Auslagen der Geschäfte werden reduziert. Veranstaltungen wie das Limmerstraßenfest werden entfallen.

Während der Bauphase wird es große Einschränkungen in der Benutzung der Limmerstraße geben. Viele Geschäfte werden nur schwer erreichbar sein und müssen mit Einbußen und evtl. sogar mit Schließung rechnen, wegen geringerer Umsätze.

Nun scheint die Entscheidung pro Hochbahnsteige unwiderruflich gefällt worden zu sein. Das trifft allerdings noch nicht zu! Die Behörden wissen, welche Brisanz das Thema hat. Durch den zu erwartenden Protest wird mit der Einleitung der Planfeststellungsverfahren (nicht vor) Mitte 2020 begonnen.

Hochbahnsteige wurden für breite Straßen entwickelt und passen nicht in eine lebendige Fußgängerzone mit Gastronomie und Auslagen auf dem Gehweg!

Deshalb fordern wir mit dieser Petition:

Es muss eine neue, mutige, wie auch immer aussehende behindertengerechte Lösung gefunden werden, die auf Hochbahnsteige Küchengarten/REWE, Leinaustraße/EDEKA, Ungerstraße/NETTO verzichtet. Wir fordern die gewählten Verantwortlichen auf, uns Lindener BürgerInnen eine für alle annehmbare Lösung vorzulegen.

Die Barrierefreiheit ist zu gewährleisten. Auch in der Hinsicht, dass die BürgerInnen aus dem Altenheim Pfarrlandstraße weiterhin direkt zur Sparkasse gegenüber gehen können, ohne einen Umweg um den 75 m langen Hochbahnsteig machen zu müssen. Genauso geht es den Leuten, die die Fahrradstraße benutzen.

Viele Städte versuchen Fußgängerzonen wie die Limmerstraße einzurichten. Nun soll das, was hier von selbst gewachsen ist, verschwinden, um einem Schienenfahrzeug noch mehr Platz zu geben, nur weil den Planern das Flair der Limmerstraße egal zu sein scheint?

„Ich setz´ mich auf die Limmer und lass´ mich wegtragen, wenn die anfangen wollen, die Hochbahnsteige zu bauen..." Zitat eines netten Nachbarn aus Linden und sicher das Wollen einer großen Zahl weiterer Nachbarinnen und Nachbarn. Damit es hoffentlich nicht soweit kommen muss, verfassen wir diese Petition und hoffen auf Eure/Ihre Zustimmung.

Hannover ohne Limmerstraße wäre wie das Niedersachsen Ross ohne Schweif!

Leitet diese Petition weiter! Twittert, postet, sprecht mit Nachbarn, in der Schlange an der Supermarktkasse, in der Straßenbahn, im Bus, auf dem Spielplatz, im Café, in der Kneipe, mit dem Zahnarzt ... um Aufmerksamkeit für unser Anliegen zu bekommen. Verhindert das Ende der Limmerstaßen-Legende. Keine Hochbahnsteige auf der Limmerstraße!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gerd Wach aus Hannover
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Neuigkeiten

Pro

Eine Fußgängerzone mit Straßenbahn ist keine Fußgängerzone.

Contra

Die Niederflurtechnik bietet im Vergleich zur Hochflurtechnik Vor- und Nachteile in puncto Barrierefreiheit. Um einen ebenso barrierefreien Einstieg wie an Hannovers Hochbahnsteigen zu bieten, müssen auch Niederflurhaltestellen mit einem erhöhten Bord ausgestattet sein. Ich befürchte, das ist vielen Unterzeichnern dieser Petition gar nicht klar. Viele denken, dass Niederflurbahn eingesetzt werden können, ohne dass irgendwelche Veränderungen an den Haltestellen vorgenommen werden müssen. Niederflurbahnen brauchen ähnlich große Haltestellenanlagen wie Hochflurbahnen, nur nicht ganz so hoch.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 9 Std.

    Der Einzelhandel wird stark bis sehr stark betroffen sein und dadurch das Flair der Limmerstraße, welche zu recht als Pulsader Lindens gilt. Zudem werden die Rettungswege deutlich erschwert. Unser Haus ist jetzt schon an manchen Tagen schwer erreichbar, so dass Rettungswagen d Offensteinstrasse immer über die Limmerstraße anfahren.

  • vor 21 Std.

    Auf der ohnehin schon belasteten Limmerstrsße, Fußgänger, Fahradfahrer, Anwohner mit Autos, Liefervekehr, Feiernden usw. auch noch Hochbahnsteige zu bauen, ist kompletter Irrsinn. Alternativen währen Niederflurbahnen oder Untertunnrlung, ich bin dabei für Niederflurfahrzeuge!

  • vor 21 Std.

    Die Limmerstraße ist die schönste Straße Hannovers. So soll es bleiben!

  • vor 22 Std.

    Zu wenig Platz vor Ort, die Fußgängerzone wird unterbrochen und nimmt uns den Raum weg! Damit einige etwas besser aussteigen, müssen andere darunter leiden. Es gibt andere Möglichkeiten! Niedrigflurbusse fahren doch da schon lang! ...

  • vor 22 Std.

    Ich bin häufig in Limmer und stimme der Argumentation von Gerd Wach zu.

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