Wir wollen den Abriss des Hauses von Familie Ahlers verhindern.

Verbunden mit dem Abriss ist nicht allein die enorme Ungerechtigkeit, die der Familie entgegenschlägt. Zwei kleinen Kindern wird ihr Zuhause genommen und die Eltern stehen vor dem finanziellen Ruin.

Begründung

Familie Ahlers hat eine gültige (!) Baugenehmigung von der Stadt Schwerte erhalten, bevor sie ihren alten Bungalow aufstockte und zu einem größeren Haus mit Einliegerwohnung umbaute. Einem Nachbarn passte dies nicht, er hat die Baugenehmigung angefochten - und bekam Recht.

Grund: die Stadt übersah anscheinend eine Regelung, die besagt, dass sich neue Anbauten in einer Häuserreihe von unter 50 Metern stets an den direkten Nachbarn orientieren müssen. Die Stadt Schwerte hätte Familie Ahlers somit gar keine Baugenehmigung erteilen dürfen.

Problem: Familie Ahlers vertraute auf die Baugenehmigung und teilt mit, dass ihr von der Stadt vermittelt wurde, die Klage des Nachbarn werde als unbegründet bewertet. Die Familie unterbrach die Baumaßnahmen nicht, weil ihr nach eigenen Angaben vom Bauamt versichert wurde, dass alles geprüft wurde und sie weiter bauen darf.

Folge: Familie Ahlers wird einen Abrissbescheid erhalten. Und: die Abrisskosten sollen von der Familie selbst getragen werden.

Eine schreckliche Situation? Stimmt. In die könnte aber jeder von uns gelangen. Deshalb: unterschreib die Petition, wenn du denkst, dass eine Familie nicht für Fehler büßen sollte, für die sie nicht verantwortlich ist.

Für eine detaillierte Sachverhaltsschilderung:

www.ruhrnachrichten.de/Staedte/Schwerte/Fehler-der-Stadt-Schwerte-laesst-Traumhaus-zum-Albtraum-werden-1292058.html

www1.wdr.de/mediathek/av/video-schwerter-familie-droht-haus-abriss-neu-100.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Nicht öffentlich aus Schwerte
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Pro

Meine Verwandtschaft zur Familie kann und soll nicht geleugnet werden. Entsprechend habe ich Einblick ins Geschehen und versichere, dass die Familie an einem guten Miteinander nach allen Seiten und stets an freundlicher und informeller Kommunikation interessiert ist. Kein Beteiligter kann die Intention des Klägers nachvollziehen. Ein möglicher Schaden für ihn scheint auch nicht plausibel. Der Kläger genießt eine Reputation die die Vermutung nahe legt, dass es ihm ums Prinzip geht. Wäre ein Schaden durch das Verhalten der Familie erkennbar, dann wäre die Situation erträglicher.

Contra

https://www.ruhrtal-journal.de/der-wortlaut-der-stellungnahme/ Ich unterschreibe diese Petition nicht, weil nur durch medialen Druck und ohne objektive Darstellung der Beklagten, der Sachverhalt vorgetragen wurde. Laut den Medien, handelt es sich bei dem Haus um das Elternhaus der Beklagten und bereits 1995 wurden ähnliche Bauanträge abgelehnt. Im Bewusstsein, dass vor Baubeginn eine Klage eingereicht wurde und trotzdem der Baubeginn stattfand, empfinde ich als absolut fahrlässig.