• Von: Maximilian Ostermeier mehr
  • An: Prof. Dr. R. Alexander Lorz
  • Region: Hessen mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.094 Unterstützer
    926 in Hessen
    Sammlung abgeschlossen

Der Sportcampus Frankfurt kann keine langfristige Flüchtlingsunterkunft sein.

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1. Der Sportcampus Frankfurt muss spätestens zum Beginn des Sommersemesters wieder uneingeschränkt für die Studenten der Universität Frankfurt nutzbar sein.

2. Die Flüchtlinge müssen in angemessenen Unterkünften untergebracht werden.

3. Wir erwarten eine Stellungnahme der zuständigen Behörden und eine verbindliche Zusage, wann der Campus wieder für die Studenten der Universität Frankfurt zur Verfügung steht.

Begründung:

Die Sportstudenten der Universität-Frankfurt und all diejenigen, die von den Einschränkungen am Sportcampus Ginnheim betroffen sind, sind solidarisch mit allen Asylbewerbern. Uns ist bewusst, dass in einer Notlage das Recht der Flüchtlinge auf Unterbringung vor unserem Recht auf Bildung steht. Wir bezweifeln jedoch, dass die Unterbringung auf dem Campus alternativlos ist. Wir sehen darin eher die bequemste Lösung für die Verantwortlichen. Warum wird nicht das weitläufige Messegelände genutzt? Oder etwa die vielen leerstehenden Bürogebäude in Frankfurt-Niederrad?

Unmut und Ärger entstehen unter den betroffenen Mitarbeitern des Instituts und den Studenten durch die Hinhaltetaktik der Organisatoren der Flüchtlingsunterbringung. Seit Wochen sind alle Beteiligten völlig im Unklaren über die Zukunft des Campus. Niemand erhält Informationen, die Verantwortlichen schweigen sich aus.

Die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten haben bereits zum ersatzlosen Ausfall von Lehrveranstaltungen geführt, die so nur am Sportcampus durchführbar gewesen wären. Andere Veranstaltungen finden zwar statt, sind aber über das gesamte Stadtgebiet Frankfurt verteilt. Durch die schlechte Anbindung und ungenügende Ausstattung der Ausweichorte, finden diese Praxiskurse für viele Studenten nur auf dem Blatt statt. In ein geregeltes Studium mit all seinen Verpflichtungen lassen sich solche Veranstaltungen nicht integrieren.

Die Angst wächst unter den Studenten im nächsten Semester erneut auf viele Pflichtveranstaltungen verzichten zu müssen. Die Verzögerungen im Studienverlauf wären dann wieder allein von uns, den Studenten, zu kompensieren. Doch die Verantwortung liegt bei anderen, an ihnen ist es jetzt zu handeln!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Offenbach, 02.12.2015 (aktiv bis 01.03.2016)


Neuigkeiten

Rechtschreibfehler Neue Begründung: Die Sportstudenten der Universität-Frankfurt und all diejenigen, die von den Einschränkungen am Sportcampus Ginnheim betroffen sind, sind solidarisch mit allen Asylbewerbern. Uns ist bewusst, dass in einer Notlage ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Petition sollte sie auch auf andere Sporthallen Frankfurts ausgeweitet werden. Ich bin verantwortlicher in einem Verein und durch die sehr eingeschränkte Verfügbarkeit der Hallen leidet das Vereinsleben als Gesamtes. Ursache ist mangelnde Voraussicht ...

PRO: Die Unterbringung in Sporthallen ist ja nur eine Notlösung. Weil dort keine Privatsphäre ist, möchte ich auch nicht so untergebracht sein. Deshalb, bin ich dafür, die Flüchtlinge aus den Sporthallen zu entfernen und in Hotels unterzubringen. Das ist zwar ...

CONTRA: Das Problem ist einfach gelöst : Finden Sie 1000 Menschen/Studenten die die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen. Das wäre für die Flüchlinge ohnehin besser, da werden Sie auch gut integriert. Dann sprechen Sie mit der Stadt und dann können sie sicher ...

CONTRA: Schauen Sie einmal bei den Pro-Argumenten, was Sie mit dieser Petition anrichten - dort werden xenophobische Kommentare geschrieben (z.B. "Flüchtlinge raus aus der deutschen Turnhalle ! "! Ich bin geschockt! Es ist wirklich traurig: wir haben quasi einen ...

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