1. Der Sportcampus Frankfurt muss spätestens zum Beginn des Sommersemesters wieder uneingeschränkt für die Studenten der Universität Frankfurt nutzbar sein.

  2. Die Flüchtlinge müssen in angemessenen Unterkünften untergebracht werden.

  3. Wir erwarten eine Stellungnahme der zuständigen Behörden und eine verbindliche Zusage, wann der Campus wieder für die Studenten der Universität Frankfurt zur Verfügung steht.

Begründung

Die Sportstudenten der Universität-Frankfurt und all diejenigen, die von den Einschränkungen am Sportcampus Ginnheim betroffen sind, sind solidarisch mit allen Asylbewerbern. Uns ist bewusst, dass in einer Notlage das Recht der Flüchtlinge auf Unterbringung vor unserem Recht auf Bildung steht. Wir bezweifeln jedoch, dass die Unterbringung auf dem Campus alternativlos ist. Wir sehen darin eher die bequemste Lösung für die Verantwortlichen. Warum wird nicht das weitläufige Messegelände genutzt? Oder etwa die vielen leerstehenden Bürogebäude in Frankfurt-Niederrad?

Unmut und Ärger entstehen unter den betroffenen Mitarbeitern des Instituts und den Studenten durch die Hinhaltetaktik der Organisatoren der Flüchtlingsunterbringung. Seit Wochen sind alle Beteiligten völlig im Unklaren über die Zukunft des Campus. Niemand erhält Informationen, die Verantwortlichen schweigen sich aus.

Die eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten haben bereits zum ersatzlosen Ausfall von Lehrveranstaltungen geführt, die so nur am Sportcampus durchführbar gewesen wären. Andere Veranstaltungen finden zwar statt, sind aber über das gesamte Stadtgebiet Frankfurt verteilt. Durch die schlechte Anbindung und ungenügende Ausstattung der Ausweichorte, finden diese Praxiskurse für viele Studenten nur auf dem Blatt statt. In ein geregeltes Studium mit all seinen Verpflichtungen lassen sich solche Veranstaltungen nicht integrieren.

Die Angst wächst unter den Studenten im nächsten Semester erneut auf viele Pflichtveranstaltungen verzichten zu müssen. Die Verzögerungen im Studienverlauf wären dann wieder allein von uns, den Studenten, zu kompensieren. Doch die Verantwortung liegt bei anderen, an ihnen ist es jetzt zu handeln!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Maximilian Ostermeier aus Offenbach
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Pro

Die Petition sollte sie auch auf andere Sporthallen Frankfurts ausgeweitet werden. Ich bin verantwortlicher in einem Verein und durch die sehr eingeschränkte Verfügbarkeit der Hallen leidet das Vereinsleben als Gesamtes. Ursache ist mangelnde Voraussicht der Verantwortlichen. Die Flüchtlingsströme waren prognostiziert, doch leider hat man lieber den Kopf in den Sand gesteckt und darauf gehofft, dass alles nicht so schlimm wird, als Unterbringungsmöglichkeiten rechtzeitig bereitzustellen und Ausländerämter, Polizeien und die entsprechenden Einrichtungen ausreichend personell auszustatten.

Contra

Schauen Sie einmal bei den Pro-Argumenten, was Sie mit dieser Petition anrichten - dort werden xenophobische Kommentare geschrieben (z.B. "Flüchtlinge raus aus der deutschen Turnhalle ! "! Ich bin geschockt! Es ist wirklich traurig: wir haben quasi einen Notstand, versuchen alle, wie es geht zu helfen, und nun Gegenwind von Studierenden? Die Zeiten haben sich sehr geändert. Als ich noch studierte, hatten wir einen One-World Ansatz, heute regiert der Egoismus ("ich muss für mich..."). Stattdessen überlegen, wie man selbst helfen kann, es ist bald Weihnachten, das Fest der Liebe.