• By: Petitioner
  • To: Ministerpräsident Stanislaw Tillich
  • Region: Sachsen mehr
    Topic: Animal rights mehr
  • Status: The petition is denied.
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Der Wolf gehört nicht ins SächLJagdG

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Das Kabinett der Sächsischen Staatsregierung hat am 6. Dezember 2011 den Entwurf des geänderten Sächsischen Jagdgesetzes verabschiedet und für das weitere Gesetzgebungsverfahren an den Landtag übermittelt.
In einer angehängten Verordnung soll der Wolf als streng geschützte Art nach Willen der Staatsregierung entgegen jeder Vernunft in das SächLJagdG überführt werden.
Die Unterzeichner dieser Petition fordern Sie als amtierenden Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen auf, Ihrer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern dieses Bundeslandes, dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland sowie dem Arten-und Naturschutz gerecht zu werden. Stoppen Sie unverzüglich die Bestrebungen, den Wolf in das zukünftige SächLJagdG aufzunehmen.

Reasons:

Seit 2009 hat der Freistaat Sachsen unter paritätischer Einbindung aller namhaften am Wolf interessierten Verbände und Institutionen, also auch der sächsischen Jägerschaft, einen für die Bundesrepublik Deutschland beispielhaften Managementplan geschaffen, der den Umgang mit dem Wolf regelt. Er ist immer noch wegweisend für die Erarbeitung von Richtlinien und Maßnahmen, die sich aus der Anwesenheit des Wolfes in anderen betroffenen Bundesländern ergeben.

Aktuell gibt es keinen vernünftigen Grund, den Wolf erneut, zehn Jahre nach seiner Rückkehr, in die Liste der jagdbaren Arten aufzunehmen. Dies widerspricht allen wildbiologischen Erkenntnissen, für deren Erforschung in der Vergangenheit erhebliche Geldbeträge von der Staatsregierung zur Verfügung gestellt wurden. Der angestrebte Alleingang Sachsens führt einzig zu einer Rechtsunsicherheit und löst praktisch keine Probleme. Eine Änderung des Status quo der derzeitigen Rechtslage ist daher überflüssig und deshalb abzulehnen. Sie schadet überdies dem Ansehen Sachsens im In-und Ausland.

Die Behauptung, dass der Wolfsschutz per se „ bei der Jägerschaft in guten Händen ist“, ist natürlich eine unangemessene Verallgemeinerung. Eine Wolfshege im Sinne jagdlichen Sprachgebrauchs zur effizienteren Wiederansiedelung ist fachlich widersinnig und somit ebenfalls abzulehnen.

Bevor die Landesregierung ernsthaft über die Durchsetzung einer Änderung des SächLjagdG nachdenkt, sollten grundsätzlich die verfassungsrechtlichen Bedenken, die sich aus der Gesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland ergeben, rechtsicher ausgeräumt werden.

In the name of all signers.

Oldenburg, 22 Dec 2011 (aktiv bis 21 Mar 2012)


News

Liebe Unterstützer der Petition "Der Wolf gehört nicht ins SächLJagdG" Am 09.Mai 2012 wurde der Wolf mit den Stimmen der CDU/FDP Fraktionen im Sächsischen Landtag in 2.Lesung in das neue SächLJagdG aufgenommen. Das Tier darf aber dennoch zu keinem ...

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Debate about petition

PRO: Laßt die Wölfe wo sie sind, nicht die sind die "BÖSEN" das sind wir Menschen die sich das Recht herausnehmen über alles zu bestimmen, dabei sind wir es die am Wenigsten Ahnung von "ALLEM" haben, die am meisten Leid verursachen, das ist beschämend für ...

PRO: Leider vergessen die Meisten das wir nur Gast auf dieser Welt sind, nicht der Herrscher davon, am Ende nimmt niemand was mit, "Nur" eine " Positive" oder " Negative" Seite, mit Bejagung erreicht man grad das Gegenteil, das die Natur sich darauf einstellt ...

CONTRA: Wolfsforscher fanden wichtige Gründe für die weitgehende Ausrottung der Wölfe Europa. In den letzten 300 Jahren sind mehr als 1000 Menschen Opfer gesunder Wölfe geworden, die Menschen als Beute ansahen. Ca. 90% der Opfer waren Kinder und Jugendliche. ...

CONTRA: Hier ein Streckenauszug unserer grauen Freunde: 13.08.1810 J. Geraets 4J warme Eingeweide gefunden 27.08.1810 B. Dahmen 8J Eingeweide gefunden 15.09.1810 Mädchen 11J Kopf im Wolfsfang gefunden 01.08.1815 Tollwütiger Wolf fällt mehrere Menschen an, viele ...

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