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Bild zur Petition mit dem Thema: Deutsche Nationalmannschaften nur mit öffentlichem TV zu WM, EM oder OS Deutsche Nationalmannschaften nur mit öffentlichem TV zu WM, EM oder OS
  • Von: Thomas Wolf mehr
  • An: Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Sport mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 29 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen.

Deutsche Nationalmannschaften nur mit öffentlichem TV zu WM, EM oder OS

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Deutschland sollte keine Nationalmannschaften mehr zu Großveranstaltungen schicken oder die Teilnahme fördern, wenn die Steuerzahler die Veranstaltung nicht zu vernünftigen (d.h. maximal kostendeckenden) Bedingungen im öffentlichen Fernsehen verfolgen können.

Begründung:

Sport wird in Deutschland in erheblichem Umfang durch Steuergelder gefördert. Die Teilnahme repräsentiert nicht nur einen Verband oder ein Team, sondern die Bürger Deutschlands. Die zunehmende Vermarktung durch freie Vermarkter führt immer öfter dazu, daß deutsche Bürger die Veranstaltungen nur noch im Bezahlfernsehen oder gar nicht verfolgen können. Aktuelles Beispiel ist die Handball - WM. Die Teilnahme wird durch deutsche Sportverbände organisiert, aber - zum Glück - öffentlich gefördert. Es kann daher unter diesen Umständen nicht allein Sache der Verbände und erst recht nicht der Vermarkter sein, aus diesen Teilnahmen Kapital zu erwirtschaften. Wenn Sport zur Ware wird, sollte die "Wertsteigerung" dieser Veranstaltungen auch denen zugute kommen, die sie finanzieren, den Steuerzahlern. Dies gilt mindestens für EM, WM und Olympische Spiele. Anderenfalls sollte die öffentliche Sportförderung für diese Verbände gestrichen werden. Die deutschen Steuerzahler haben ein Recht darauf, ihre "Investitionen" im öffentlichen Fernsehen verfolgen zu können.

Die Handball-WM in Frankreich ist ein wiederholtes Beispiel für den aktuellen Zustand. Der deutsche Staat hängt am Haken von Sportvermarktern, die sich die Rechte an der Übertragung von Großveranstaltungen sichern. Das mag im Profisport in Ordnung sein. Sobald eine deutsche Nationalmannschaft aufläuft, ist es das nicht mehr. Deutsche Steuerzahler zahlen über einen Zwangsbeitrag in ein System des öffentlichen Rundfunks, das nicht dazu in der Lage ist, die immensen Übertragungskosten aufzubringen, für eine "Ware", die aus deutschen Steuergeldern gefördert und bezuschusst wird. Das schwächt das öffentliche Fernsehen und ist ein Mißbrauch von Steuergeldern, weil damit final private Vermarkter gefördert werden. Eine Änderung der aktuellen Verhältnisse würde eine stärkere Teilhabe der deutschen Bevölkerung an Auftritten der Nationalmannschaften fördern und die teilweise absurden Geldforderungen normalisieren. Deutsche Steuergelder sollten nicht privat vermarktet werden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Barsinghausen, 12.02.2017 (aktiv bis 11.05.2017)


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