Region: Landeshauptstadt Hannover
Culture

Dialog über die Gestaltung der Marktkirche in Hannover

Petition is directed to
Gemeinde St. Georgii et Jacobi (Marktkirchengemeinde), vertreten durch den Kirchenvorstand, die Gemeindeversammlung und den Patron der Marktkirche
113
Collection finished
  1. Launched 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
  1. Wir fordern einen ergebnisoffenen öffentlichen Dialog in der Marktkirchengemeinde unter Einbeziehung regelmäßiger Besucher über die Gestaltung des Kirchraums, einschließlich der Gestaltung der Fenster, mit dem Ziel, ein Gesamtkonzept zur Gestaltung des Kirchraums in der Gemeinde zu erarbeiten.
  2. Wir fordern weiterhin, bis zum Austausch aller Argumente, Wünsche und Interessen der Gemeindeglieder und regelmäßiger Besucher, den Einbau des Reformationsfensters nicht zu vollziehen, und im Dialog mit der Gemeinde und regelmäßigen Besuchern zu entscheiden, ob die Marktkirche die richtige Umgebung für dieses Fenster darstellt. Um diesen Dialog führen zu können soll auch eine Gemeindeversammlung einberufen werden, zu der auch Besucher und Freunde der Marktkirche als Gäste mit Rederecht eingeladen sind.

Weitere Informationen: http://www.marktkirche-bewahren.de

Reason

Wir, die „Initiative zur Bewahrung und Gestaltung der Marktkirche“, vertreten durch den Vorsitzenden Daniel von dem Knesebeck, ergreifen das Wort für die zahlreichen Gegner des sogenannten "Reformationsfensters" und bringen in der Hoffnung auf Heilung des Entscheidungsprozesses zum Ausdruck:

·      Die Gemeinde ist zu der Verwendung der großzügigen Spende nicht befragt worden, eine Gemeindeversammlung zu diesem Thema hat nicht stattgefunden.

·      Zwar vertritt der Kirchenvorstand einer Gemeinde diese und ist verantwortlich für die Führung der Geschäfte, der Kirchraum dient aber dem Gemeindeleben.

·      Die sogenannten "Informationsveranstaltungen" wurden fast ausnahmslos von Befürwortern des geplanten Kirchenfensters gestaltet.

· Auch wird die Marktkirche als Predigtstelle des Bischofs, Predigtstelle des Stadtsuperintendenten, als Citykirche und Ort der Cityseelsorge regelmäßig von Gläubigen anderer Gemeinden besucht, sowie von den Besuchern der Konzerte und kulturellen Veranstaltungen. Sie ist Anlaufstelle für Ruhesuchende, Obdachlose und Sinnsuchende. Wir möchten, dass von ihnen mindestens ein Meinungsbild zur Gestaltung des von ihnen genutzten Kirchraums eingeholt und berücksichtigt wird.

·      Wir lehnen nicht eine Umgestaltung des Kirchraumes oder Neugestaltung der Fenster ab, aber den vehementen Eingriff in das Gesamtkunstwerk durch ein singuläres ausdrucksstarkes Fenster.

·      Eine Umgestaltung müsste in die Entwicklung eines Gesamtkonzepts eingebunden sein, das von der Gemeinde in Absprache mit dem Urheberrechteinhaber geplant würde.

·      Es geht auch nicht darum, Kirchengemeinden das Recht auf Umgestaltung ihrer Kirche zu beschneiden, sondern um Kommunikations- und Entscheidungswege.

·      Wir Gegner dieses konkreten Fensters halten zudem ein "Lutherfenster" in Zeiten des Mitgliederschwunds der christlichen Kirchen für das falsche Zeichen: Die Marktkirche als Citykirche muss die Gemeinschaft der Religionen betonen und sich neu orientieren, was sicher unter Leitung des neuen Marktkirchenpastors unter Beteiligung der Gemeinde geschehen wird. Diese Orientierung spiegelt sich immer auch in gestalterischen Maßnahmen wider. 

· Um die Marktkirche herum finden im City-Dialog der Landeshauptstadt konstruktive Dialogformate statt, die bereits heute zeigen, dass es auch anders geht.

· Ein einzelnes Fenster würde nicht nur die Ästhetik der Symmetrie und Schlichtheit in dem Kirchengebäude durchbrechen, sondern auch Künstler und Spender in eine zu exponierte Position heben.

News

  • Liebe Freunde und Unterstützer,

    wir können dankbar sein für das bereits erreichte: Unmittelbar nach der Übergabe unserer Unterschriftensammlung hat der Marktkirchenvorstand den vorläufigen Stopp für den geplanten Einbau des sogenannten Reformationsfensters beschlossen. Damit haben wir einen wichtigen Etappensieg errungen. Ich bin Ihnen allen sehr dankbar für Ihr Engagement.

    Doch der derzeitige Beschluss des Marktkirchenvorstandes ist lediglich ein vorübergehender. Ich habe kürzlich wieder ein längeres Gespräch mit Herrn Germeroth geführt, in dem er mir gegenüber deutlich machte, dass das Reformationsfenster für ihn nun rein gar nichts mehr mit Herrn Schröder zu tun habe. Denn alle Spenden, die vom Altkanzler einst eingeworben wurden, wurden... further

  • Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Unterstützer,

    die Stimmung dreht sich. Angesichts des Ukraine-Kriegs lässt der Fensterspender Gerhard Schröder sein wahres Gesicht erkennen. Letzten Freitag habe ich unsere Unterschriftensammlung an die Marktkirchengemeinde übergeben. Danke für Ihre Unterstützung!

    Diesen Donnerstag, 03.03.2022 berät der Kirchenvorstand nun erneut über den Fenstereinbau und hat signalisiert diesen möglicherweise zu stoppen. Lassen Sie uns weiter Druck machen!

    Bitte schreiben Sie dem Kirchenvorstand per Email bitte vorher nochmal deutlich Ihre Meinung!

    Die Emailadressen des Vorstands und seiner Vertreter:

    marktkirche.kirchenvorstand@evlka.de

    marktkirche.hannover@evlka.de

    stadtsuptur.hannover@evlka.de

    marc.blessing@evlka.de

    Mit... further

Die neuen Fenster könnten vielleicht als Kompromisslösung statt Fliegen mit Tauben versehen werden.

Überdimensionierte Fliegen in einem Kirchenfenster halte ich persönlich für unästhetisch.

More on the topic Culture

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now