Region: Landeshauptstadt Hannover
Culture

Dialog über die Gestaltung der Marktkirche in Hannover

Petition is directed to
Gemeinde St. Georgii et Jacobi (Marktkirchengemeinde), vertreten durch den Kirchenvorstand, die Gemeindeversammlung und den Patron der Marktkirche
74 Supporters
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  1. Launched 17/07/2021
  2. Time remaining 7 Wochen
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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  1. Wir fordern einen ergebnisoffenen öffentlichen Dialog in der Marktkirchengemeinde unter Einbeziehung regelmäßiger Besucher über die Gestaltung des Kirchraums, einschließlich der Gestaltung der Fenster, mit dem Ziel, ein Gesamtkonzept zur Gestaltung des Kirchraums in der Gemeinde zu erarbeiten.
  2. Wir fordern weiterhin, bis zum Austausch aller Argumente, Wünsche und Interessen der Gemeindeglieder und regelmäßiger Besucher, den Einbau des Reformationsfensters nicht zu vollziehen, und im Dialog mit der Gemeinde und regelmäßigen Besuchern zu entscheiden, ob die Marktkirche die richtige Umgebung für dieses Fenster darstellt. Um diesen Dialog führen zu können soll auch eine Gemeindeversammlung einberufen werden, zu der auch Besucher und Freunde der Marktkirche als Gäste mit Rederecht eingeladen sind.

Weitere Informationen: http://www.marktkirche-bewahren.de

Reason

Wir, die „Initiative zur Bewahrung und Gestaltung der Marktkirche“, vertreten durch den Vorsitzenden Daniel von dem Knesebeck, ergreifen das Wort für die zahlreichen Gegner des sogenannten "Reformationsfensters" und bringen in der Hoffnung auf Heilung des Entscheidungsprozesses zum Ausdruck:

·      Die Gemeinde ist zu der Verwendung der großzügigen Spende nicht befragt worden, eine Gemeindeversammlung zu diesem Thema hat nicht stattgefunden.

·      Zwar vertritt der Kirchenvorstand einer Gemeinde diese und ist verantwortlich für die Führung der Geschäfte, der Kirchraum dient aber dem Gemeindeleben.

·      Die sogenannten "Informationsveranstaltungen" wurden fast ausnahmslos von Befürwortern des geplanten Kirchenfensters gestaltet.

· Auch wird die Marktkirche als Predigtstelle des Bischofs, Predigtstelle des Stadtsuperintendenten, als Citykirche und Ort der Cityseelsorge regelmäßig von Gläubigen anderer Gemeinden besucht, sowie von den Besuchern der Konzerte und kulturellen Veranstaltungen. Sie ist Anlaufstelle für Ruhesuchende, Obdachlose und Sinnsuchende. Wir möchten, dass von ihnen mindestens ein Meinungsbild zur Gestaltung des von ihnen genutzten Kirchraums eingeholt und berücksichtigt wird.

·      Wir lehnen nicht eine Umgestaltung des Kirchraumes oder Neugestaltung der Fenster ab, aber den vehementen Eingriff in das Gesamtkunstwerk durch ein singuläres ausdrucksstarkes Fenster.

·      Eine Umgestaltung müsste in die Entwicklung eines Gesamtkonzepts eingebunden sein, das von der Gemeinde in Absprache mit dem Urheberrechteinhaber geplant würde.

·      Es geht auch nicht darum, Kirchengemeinden das Recht auf Umgestaltung ihrer Kirche zu beschneiden, sondern um Kommunikations- und Entscheidungswege.

·      Wir Gegner dieses konkreten Fensters halten zudem ein "Lutherfenster" in Zeiten des Mitgliederschwunds der christlichen Kirchen für das falsche Zeichen: Die Marktkirche als Citykirche muss die Gemeinschaft der Religionen betonen und sich neu orientieren, was sicher unter Leitung des neuen Marktkirchenpastors unter Beteiligung der Gemeinde geschehen wird. Diese Orientierung spiegelt sich immer auch in gestalterischen Maßnahmen wider. 

· Um die Marktkirche herum finden im City-Dialog der Landeshauptstadt konstruktive Dialogformate statt, die bereits heute zeigen, dass es auch anders geht.

· Ein einzelnes Fenster würde nicht nur die Ästhetik der Symmetrie und Schlichtheit in dem Kirchengebäude durchbrechen, sondern auch Künstler und Spender in eine zu exponierte Position heben.

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News

Die neuen Fenster könnten vielleicht als Kompromisslösung statt Fliegen mit Tauben versehen werden.

Überdimensionierte Fliegen in einem Kirchenfenster halte ich persönlich für unästhetisch.

Why people sign

  • 1 hours ago

    siehe Text der Petition

  • Not public Hannover

    12 hours ago

    Weil das Reformationsfenster die Reformation konterkariert.

  • 13 hours ago

    Die Marktkirche ist in Hannover ein besonderer Ort, an den immer wieder viele unterschiedliche Menschen kommen, weil dieser Raum in seiner Größe und Schlichtheit so viele verschiedene Möglichkeiten an Kunst und Kultur zulässt. Die Fenster, so wie sie sind, sind auch ein Stück unserer Geschichte, an die zu erinnern nicht aufhören soll. In der heutigen Zeit ist es m.E. wichtig, eine solch gravierende Veränderung dieses öffentlichen Raumes auf die Basis einer breiten Zustimmung zu stellen!

  • 23 hours ago

    Das zur Debatte stehende Kirchenfenster ist nicht akzeptabel. Es ist sogar kontraproduktiv, um nicht zu sagen blasphämisch. Was sollen diese Fliegen ausdrücken? Die Würde einer kirchlichen Einrichtung muss auch in "modernen Zeiten" eingehalten werden, gerade in diesen Zeiten. Man kann nicht alles zu Kunst erklären. Das infrage stehende Fenster wirkt auf jeden Gläubigen, der die Kirche insgesamt betrachtet, abstossend.

  • 2 days ago

    Ich habe in Hannover meine Studienzeit verbracht. Als Musikstudentin war ich oft in der Marktkirche zu Konzerten und auch immer mal gern zwischendurch für einen Moment der Ruhe. Das mache ich auch heute noch, wenn ich in Hannover bin. Die Marktkirche ist ein wunderbarer Ort in ihrer Schlichtheit und mit einer wohltuenden Wärme, die durch das rötliche Mauer- und Fliesenwerk und die hellen, unaufdringlichen Fenster entsteht. Das von Herrn Schröder in Auftrag gegebene Fenster kann ich mir in der Fensterreihe der Marktkirche nur als große Störung vorstellen. Es würde die friedliche Stimmung zerbrechen und zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Denn alles, was stört, wird besonders deutlich wahrgenommen. Außerdem ist die Motivik eine abstoßende. So wie die Marktkirche konzipiert ist, lenken die schlichten Fenster auf den Altarbereich als Zentrum hin, und so soll es ja auch sein.

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