Die Härtefallkommission des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Empfehlung ausgesprochen, dass die Familie Arifovic einen Aufenthaltstitel in Deutschland erhalten soll. Die Unterzeichner unterstützen die Empfehlung der Härtefallkommission NRW, dass die Familie Arifovic in Deutschland einen Aufenthaltstitel erhalten soll. Das Ausländeramt in Borken vertritt dagegen die Auffassung, dass es der Empfehlung der Härtefallkommission nicht folgen will.

Mit ihrer Unterschrift wollen die Unterzeichner bekräftigen, dass die Ausländerbehörde in Borken dem Ersuchen der Härtefallkommission folgt.

Begründung

Die Familie Arifovic hat drei Kinder im Alter von 16,14 und 4 Jahren, sie stammt aus Serbien und hat eine mehrjährige und belastete Fluchtgeschichte hinter sich. Die Familie wird in ihrer Heimat aufgrund ihrer Roma-Zugehörigkeit von Kriminellen bedroht, dabei sah und sieht die Familie keine Chance zu ihrem Recht zu kommen. Die Familie ist in Ahaus gut integriert. Alle Familienmitglieder beherrschen die deutsche Sprache. Herr Arifovic und Frau Arifovic gehen einer Beschäftigung nach und tragen so in weiten Teilen selbst zu ihrem Lebensunterhalt bei. Herr Arifovic hat zudem eine noch bessere Anstellung in Aussicht, mit der die Familie ihren Lebensunterhalt vollständig allein bestreiten kann.

Auch die Kinder sind sozial und schulisch gut integriert. Der Sohn Leonardo hat eine Lehrstelle in Aussicht. Die jüngere Tochter besucht die Klasse 9 und die jüngste Tochter den Kindergarten. Die Familie fördert die persönliche, soziale und schulische Entwicklung ihrer Kinder vorbildlich. Die Familie hat persönliche und freundschaftliche Kontakte in Ahaus geknüpft und engagiert sich zudem in der Flüchtlingshilfe.

Die Härtefallkommission hat daher einen Härtefall angenommen. Vor allem für die Kinder wäre die Abschiebung dramatisch, da sie schulisch und beruflich ins nichts fallen würden. Zudem ist insbesondere Frau Arifovic durch die mehrjährige Fluchtgeschichte und der Unsicherheit, - die Familie hat bereits zuvor ein erfolgloses Asylverfahren in der Schweiz durchleben müssen und wurde nach Serbien abgeschoben, bevor sie nach Deutschland kam - psychisch belastet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Unterstützer der Familie Arifovic aus Ahaus
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Dein Engagement hat sich gelohnt: Auch mit Deiner Unterschrift hast Du dazu beigetragen, dass die Familie Arifovic heute Vormittag ihren Duldungsbescheid beim Kreis Borken abholen konnte und nun in ihr gemietetes Haus zurückkehren darf. Mehr hier: der-ahauser.de/1145630?M=49863333

    Deshalb möchte sich der Unterstützerkreis nochmals bei allen bedanken, die mitgemacht haben. Engagement lohnt sich immer!

    Frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr,
    der Unterstützerkreis der Familie Arifovic

  • 698 Unterschriften sind in wenigen Tagen zusammen gekommen. Heute werden sie zusammen mit vielen anderen Unterschriften, die wir auch bei Wind und Wetter "offline" gesammelt haben (vgl. Bild) dem Landrat Dr. Zwicker vor der Kreistagssitzung (17 Uhr heute) kurz vorher übergeben.

    Die Familie hat aufmerksam verfolgt, wieviele Menschen sich für ihr Schicksal interessieren und wir sind immer noch sehr positiv, dass wir die Ausländerbehörde des Kreises Borken umstimmen können. Bitte drück die Daumen!

    Wenn Du verfolgen möchtest, wie es weitergeht, kannst Du www.der-Ahauser.de (auch als App und in Facebook) ansurfen... dort berichten wir regelmäßig weiter!

    Viele Grüße und nochmals ein großes Dankeschön im Namen des "Unterstützerkreises der Familie Arifovic"

Pro

Bleibe- und Abschieberecht ist für Laien schwierig zu durchschauen und Recht und Gesetz müssen natürlich auch in Deutschland gelten. Genau für solche Zweifelsfälle gibt es in NRW die Härtefallkommission, die extra dafür eingerichtet wurde. Die Fachleute dort machen es sich nicht leicht und entscheiden natürlich längst nicht jeden Fall als Härtefall. Hier haben sie es aber getan. Aus guten Gründen, die alle sehr detailliert ausgeführt wurden. Die Ausländerbehörde des Kreises Borken ignoriert die Empfehlung jedoch. Das müsste sie aber nicht, denn genau diesen Handlungsspielraum hat sie!

Contra

1. In der Schweiz abgelehnt. 2. Kommt mir nicht mit der Mär, dass Roma überall verfolgt werden. 3. Die Familie braucht sich wegen dem " In`S nichts fallen" nicht beklagen. Die Eltern sind verantwortlich, wenn sie immer wieder nicht nach Serbien wollen. - Hier geht es nur um eines: Die Einwanderung in einen westlichen Sozial und Wohlfahrtsstaat. Zuerst die Superreiche Schweiz und Nun die BRD... 4. Es liegt und lag nie ein Asylgrund vor- Allein die Kosten des Verfahrens sind der Bevölkerung nicht vermittelbar.