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Bild zur Petition mit dem Thema: Die Gaststätte "Zum Steigkopf" in Heppenheim/Kirschhausen muss bleiben Die Gaststätte "Zum Steigkopf" in Heppenheim/Kirschhausen muss bleiben
Erfolg
  • Von: Walter Schmitt mehr
  • An: Bürgermeister Rainer Burelbach
  • Region: Heppenheim mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 2.381 Unterstützende
    Sammelziel erreicht

Die Gaststätte "Zum Steigkopf" in Heppenheim/Kirschhausen muss bleiben

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Die Stadt Heppenheim hat den Pachtvertrag für die Gaststätte „Zum Steigkopf“ außerordentlich gekündigt.

Als Argumente werden illegale Anbauten und Probleme mit der Abwasserentsorgung angeführt.

Wir fordern die Fortsetzung der Gastronomie auf dem Steigkopf durch die jetzigen Pächter Ira und Jochen Pfeifer die ihre Arbeit nicht nur sehr gut machen, sondern auch noch mit Herz.

Begründung:

Der Steigkopf ist beliebter Anlaufpunkt für viele Familien, Wanderer, Mountainbiker, Reiter, Kletterer und sonstige Freunde der Natur.

Ein wahres Aushängeschild Heppenheimer Gastlichkeit und bester Beweis, dass der Odenwald nicht zur Hölle wird.

Auf einer schönen Lichtung am Waldrand gelegen kann man entspannen, Eltern können ihre Kinder unbesorgt toben lassen und Ausflügler sich mit leckerem Essen und Trinken stärken.

Diese Idylle soll uns nun genommen werden!

Nach fast 40 Jahren droht das Aus!

Die Stadt Heppenheim will die Schließung.

Dabei werden Tatsachen verdreht.

Den jetzigen Pächtern wird die Errichtung illegaler Anbauten vorgeworfen. Tatsächlich wurden diese aber bereits beim Abschluss des Pachtvertrages mit übernommen.

Dies kann auch nicht hinter dem Rücken der Stadt geschehen sein, da der Pachtvertrag im Rahmen einer öffentlichen Magistratssitzung abgeschlossen wurde, die 2008 in den Räumen der Gaststätte stattfand.

Auch wiederlegt sich die Argumentation der Stadt Heppenheim selbst: In ihrer Begründung führt die Stadt aus, bereits beim Vorpächter sei Platz für „knapp über 100 Gäste“ gewesen. Das kann aber nur sein, wenn damals schon die jetzt beanstandeten Anbauten vorhanden waren, da in der Gaststätte selbst Platz für gerade 50 Gäste ist.

Auch der Platz unterm Vordach kann keine Schließung begründen. Dieser wurde den jetzigen Pächtern im Vertrag als „Freisitz mit variabler Bestuhlung“ verpachtet. Dass er im Winter zum Schutz der Gäste mit Folie abgeschlossen wird ist keine feste und dauerhafte Bebauung und kann jederzeit wieder entfernt werden.

Ebenso wenig kann argumentiert werden, man habe feststellen müssen, dass Küchenabwasser ungeklärt in den Wald geleitet wurde. Dieser Missstand wurde nicht von der Stadt festgestellt, sondern von den jetzigen Pächtern Ira und Jochen Pfeifer aufgedeckt und sofort der Stadt Heppenheim, die Eigentümerin des Anwesens ist, mitgeteilt.

Dennoch erfolgte jetzt die Kündigung des Pachtvertrages und die Gaststätte soll schließen!

Dies würde nicht nur die Pächter ruinieren, die durch Abfindung an den Vorpächter, Instandhaltung und Verschönerung der Gaststäte Kosten im sechsstelligem Bereich abtragen müssen, sondern auch zwei Festangestellte, eine Halbtagskraft und Aushilfen betreffen, die sich ihre Ausbildung oder das Studium durch die Arbeit dort mitfinanzieren.

Dabei hatten die Pächter Ira und Jochen Pfeifer der Stadt Heppenheim sogar die vollständige Übernahme der Kosten zur Abwassersanierung angeboten.

Hier droht eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!

Das wollen wir nicht hinnehmen! Wir fordern hiermit den Bürgermeister und die zuständigen Stellen der Stadt dazu auf sich mit den Pächtern Ira und Jochen Pfeifer zusammenzusetzen und eine Lösung der Probleme zu finden.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Heppenheim, 19.03.2014 (aktiv bis 15.04.2014)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer! Die Petition läuft nun nach erfolgreicher Stimmensammlung am 16. April aus. Die Übergabe an den Bürgermeister findet am 16. April um 12:00 Uhr vor dem Rathaus statt. Wer dabei sein möchte um seine Unterstützung noch einmal ...

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Debatte zur Petition

PRO: Für mich ist es irgendwie auffällig, das die Stadt scheinbar schon einen Nachpächter hat. Was ist da mit den Problemen? Ist für das Abwasser eine Lösung da? Sind die nicht genehmigten Bauten plötzlich legal? Wenn ja, warum könnten da eventuell vorhandene ...

PRO: Wo bleiben Stimmen der gewählten Vertreter aus den Gemeinden Kirschhausen, Sonderbach, Wald Erlenbach, Erbach. Stille !! Sie alle haben sich den Parteien untergeordnet statt die Interessen der Gemeinden zu vertreten. Da will man uns die schönste Gaststätte ...

CONTRA: Des Echo schreibt heut aussem Pachtvertrag: "Die gewerblichen, baurechtlichen und naturschutzrechtlichen Voraussetzungen für den Gaststättenbetrieb sind vom Unterpächter zu schaffen. Das gilt auch für andere erforderliche behördliche Genehmigungen." Wenn ...

CONTRA: Ich glaube man kann hier sehr wohl von Trutzburg sprechen. Die Paralellen sind erkennbar. Es wurde gebaut ohne die normalen, uns Bürgern bekannten, Schritte einzuhalten. Es kann doch nicht jeder machen was er will. Und das inmitten der Natur. Dann hätte ...

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