Die Liberalisierung des Namenrechts nach norwegischem Vorbild

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

2 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Die Namensgebung in Deutschland sieht vor, dass Ehepartner ihre vorherigen Nachnamen behalten, per Bindestrich ergänzen oder den Namen eines Partners gemeinsam führen können. Gemeinsame Kinder dürfen nur den gemeinsamen Namen der Partner oder - falls ein Doppelname oder einzelne Namen bestehen - den Namen eines Elternteils führen.

Norwegen zeigt, wie ein liberalisiertes Namensrecht tatsächliche Gleichberechtigung möglich macht. Dort können Nachnamen miteinander verschmolzen werden. Aus Frau Schmidt und Herrn Müller können nicht länger nur Familie Schmidt, Familie Müller, Frau Schmidt-Müller und Herr Müller-Schmidt werden, es könnten die Schüllers sein. Ein Paar oder eine Familie, die namentlich zueinander und nicht einander gehört!

Setzen wir uns gemeinsam für die Liberalisierung des Namensrechtes ein!

Begründung

  • Seit 1957 "dürfen" Frauen einen Doppelnamen führen.
  • Seit 1977 können beide Ehepartner den Namen der Frau führen.
  • Seit 1991 ist ein gemeinsamer Nachname zur Eheschließung nicht mehr erforderlich.
  • Seit 1991 hat sich in der Namensgebung nichts mehr getan.

Noch immer stecken meist die Frauen zurück, wenn es um den Nachnamen nach der Eheschließung geht. Sie sind es, die ihre Namen aufgeben oder per Bindestrich ergänzen. "Sie" unterwirft "ihn" in der öffentlichen Wahrnehmung förmlich, wenn sie ihren Namen behält, während er "sich aufgibt", wenn er den ihren trägt. "Normal" ist auch heute noch, wenn sie Teil "seiner" Familie wird.

Gleichgeschlechtliche Ehen werden auch deshalb mit "klassischen" Rollenbildern belegt, weil womöglich eine/r von beiden die Namenswahl "gewonnen" hat.

Kommen Kinder dazu, wird diese "gleichberechtigte" Namenswahl nochmals ad absurdum geführt: Hier muss man sich bei der Eheschließung entscheiden, wessen Name hier für alle vergeben werden soll.

Das alles, obwohl wir per Sozialversicherungsnummer und nicht per Nachname geführt und identifiziert werden.

Lassen Sie uns - in einer Zeit, in der der Müller, der Schmidt und der Fischer schon lange nicht mehr als solche tätig sind - eigene Familien und Partnerschaften begründen! Mit Namen, die nicht auf längst vergangenen Professionen und dem Patriarchat beruhen! Lassen Sie uns neue Geschichten mit neuen Namen schreiben!

Auf dass wir zueinander und nicht einander gehören!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.12.2020
Sammlung endet: 06.02.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Verwaltung

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
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