Ab dem 14.03.2019 liegt die Planung zur Aufstellung eines Bebauungsplans für die Blockinnenhof-Bebauung (Luisenhöfe) öffentlich aus. Die Planung entspricht nahezu dem Ergebnis des Planungswettbewerbs aus dem Sommer 2018. In der vorliegenden Planung sind die eingebrachten Vorstellungen der Anwohnenden und interessierten Bürgerinnen und Bürger deutlich zu wenig eingeflossen.

Die Bürgerinitiative Luisenhöfe hat folgende Kernpunkte zusammengefasst:

  1. Maßvolle Neubebauung
  2. Neuer Wohnraum muss bezahlbar sein
  3. Die vorhandene Bebauung des Kaldegeländes soll größtenteils erhalten bleiben
  4. Erhalt des Boxparks als Stadtoase (Kein Verkauf seitens der Stadt an Investoren)
  5. Keine Erweiterung des Luisenhospital Parkhauses
  6. Autofreier Innenblock
  7. Innovatives Mobilitätskonzept für das Quartier

Begründung

Wofür treten wir als BI | Anwohner an?

Die Initiative Luisenhöfe begleitet seit 2016 konstruktiv die Planungen des Bebauungs- vorhabens im Blockinnenbereich: Boxgraben | Südstraße | Reumontstraße| Mariabrunnstraße.

Wir vertreten eine Position, die eine Bebauung nicht verhindert, sondern sich für eine zukunftsfähige Entwicklung dieses Quartiers engagiert. Wir alle brauchen gutes Leben, Wohnen und Arbeiten in unserer Stadt!

Wir fordern?

  • Maßvolles Bauvolumen, das auch die Interessen der jetzigen Anwohner*innen berücksichtigt.

  • Die Chance für zukunftsweisende Quartiersentwicklung zu nutzen. Leben, Wohnen und Arbeiten in einem lebendigen Quartier mit gewachsenen Strukturen, bezahlbarem Wohnraum, schützenwertem Grün und zukunftsfähigen Mobilitätslösungen.

  • Aktiv gestalten statt Planungsmikado wie z.B. am Büchel etc. echte Bürgerbeteiligung statt Investorenbiotop.

Was unterstützen Sie?

Die Unterzeichnenden dieser Eingabe fordern gegenüber der vorliegenden Planung: Weniger ist mehr!

Die Dichte und die Art der neuen Wohnbebauung muss überdacht werden. Den 200 geplanten Wohnungen stehen ca. 480 bestehende Wohnungen im Blockrand gegenüber. Der Sieger im Wettbewerbsentwurf überschreitet die in der Auslobung auf 21.000 qm begrenzte Bruttogeschossfläche um 1661 qm. Die Unterzeichnenden fordern eine Reduzierung um weitere 3000 qm auf 18000 qm sowie eine strikte Einhaltung der Begrenzung der Gebäudehöhe (Traufhöhe). Die Gebäudehöhe im Baublockinneren ist selbstverständlich dem Geländeverlauf anzupassen.

Wohnen muss bezahlbar bleiben!

Der eigentlich dringend benötigte Wohnraum für Menschen mit niedrigeren und mittleren Einkommen wird anhand der bestehenden Planung wohl nicht geschaffen! Die wahrscheinlich zum größeren Teil höherpreisigen Wohnungen, werden die Sozialstruktur des Quartiers verändern. Die Unterzeichnenden fordern die Erhöhung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus von 30 auf 40 %.

Mut für innovative Konzepte - Aachen legt vor!

Das sogenannte Kaldegelände bietet die einmalige Chance für eine Funktionsmischung aus Arbeiten und Wohnen. Das Areal hat das Potential für ein identitätsstiftendes Zentrum des Quartiers. Die Unterzeichnenden fordern den Erhalt bzw. eine rücksichtsvolle Ergänzung.

Stadtoase statt Betonwüste: Grün bleibt!

Der sog. Boxpark muss als Stadtoase erhalten bleiben und in seiner Funktion für das Kleinklima im Block und darüber hinaus gestärkt werden. Weitgehender Erhalt der Bäume im gesamten Plangebiet. Die Unterzeichnenden fordern, dass die Stadt Aachen den Boxpark nicht an den Investor verkauft.

Mobilität neu gedacht!

Ein zeitgemäßes Mobilitätskonzept muss her. Das Auto als Maß der individuellen Mobilität ist ein Auslaufmodell. Die Unterzeichnenden fordern: Weniger Autos, keine Erweiterung des bereits jetzt schon viel zu massiven Parkhauses am Luisenhospital. Autofreier Block. Mehr Vorrangrouten für Fahrräder in Kombination mit Carsharing und verbessertem ÖPNV.

Dies alles hat innovatives Potenzial, Aachen kann statt Stillstand auch mal einen Schritt machen. Eine Chance, die wir als Bürgerinnen und Bürger nicht vergeben sollten!

Nur wenn wir uns einmischen können wir mitgestalten.

Neben dieser Online Petition wird eine Unterschriftenaktion in den umliegenden Geschäften und Einrichtungen durchgeführt. Die Listen werden dort von Mitgliedern der Bürgerinitiative an den Ausgabestellen eingesammelt:

Karsten Schellmat, Heike Schütz, Joachim Palm, Hans Poth, Christian Bauer, Ingrid Getz, Paul Dunkel, Karl Hamacher, Christian Scholz.

Mehr Hintergrund Infos unter luisenhoefe-aachen.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Karsten Schellmat aus Aachen
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Noch kein PRO Argument.

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Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Tagen

    Stadtraum darf nicht überfrachtet werden mit zuviel Wohnungen. Urbane Qualität entseteht durch Durchmischung aller sozialer Gruppierungen. Stadt braucht grün und keine Autos. Das allerwichtigste ist, dass Kinder wieder in der Stadt willkommen sind und lebenswerter förderlicher Wohnraum entsteht. Wenn globale und gesellschaftliche Probleme gelöst werden sollen, müssen wir bei uns in unserer Stadt anfangen und ein positives und ausgewogenes Lebensumfeld entstehen lassen.

  • vor 8 Tagen

    Erhält des Baumbestandes bezahlbare Wohnraum und nicht nur teurer Wohnraum geschaffen wird.

  • vor 8 Tagen

    Diese Petition ist absolut wichtig für mich, weil in meiner Heimatstadt seit vielen Jahren rücksichtslos immer mehr Bäume gefällt, Sträucher, Gebüsche und Rasenflächen zerstört werden, einfach "verschwinden", dessen Sinn und Zweck sich mir und vielen anderen BürgerInnen in dieser Dimension nicht mehr erschließen. Für mich hat diese Naturzerstörung in diesem unerträglichen Ausmaß Züge von politischem Vandalismus... Dem müssen wir entgegentreten, da man uns sukzessive die Luft zum Atmen nimmt, uns damit immer mehr den krankmachenden Abgasen aussetzt und vielen Tieren ihren Lebensraum und Nahrungweg nimmt und sie dadurch vom Aussterben bedroht sind.

  • vor 8 Tagen

    Meisten muss die Natur darunter leiden, wenn solche Flächen bebaut werden und auch die bisherigen Anwohner müssen während der Bauphase Lärm ertragen. Und es wird dann auch nicht leiser, wenn dort neue Wohnhäuser stehen. Im Gegenteil - es wird lauter, sehr viel lauter!

  • vor 8 Tagen

    weil die Bürger "vor Ort" die Situation besser kennen, als sog. "Experten" und ich deshalb die Bedenken der betroffenen Bürger unterstütze

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