Wir wollen in und für Sachsen-Anhalt viel erreichen und wir möchten, wir wollen hier bleiben – bitte geben Sie uns eine Chance!

Jedes Jahr bildet u.a. die Universität Halle-Wittenberg Lehreramtsanwärter aus, die im weiteren Verlauf keine Anstellung vom Land Sachsen-Anhalt erhalten. Zum September dieses Jahres gab es über 700 Bewerberinnen und Bewerber auf einen von 50(!) Referendariatsplätzen – allein für Gymnasien.

Viele der Referendariatsbewerber haben während ihrer Ausbildung an der Universität ein hohes ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Sportarten und Vereinen gezeigt. Dadurch lernten sie den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in besonderer Weise kennen und erbrachten ihre Studienleistungen dennoch in einem ordentlichen Rahmen. Das ein solches Engagement einen hohen Zeitaufwand erfordert ist bekannt und kann trotzdem zu guten Abschlussergebnissen führen. Allerdings sind bei 50 zu vergebenen Referendariatsstellen und deren strikter Vergabe nach Staatsexamensnoten im Bereich von 1,0 bis 1,5 Bewerber mit einem umfangreichen sportlichen Engagement und einem mit einigen Zehnteln schlechteren Abschlussergebnis im erheblichen Nachteil.

Wir sind aktive Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer, Vereins- und Verbandsfunktionäre. Wir arbeiten hart und viel.

Begründung

Wir sind Studenten, Absolventen, Referendare sowie Angestellte, die mit ihrem Heimatland Sachsen-Anhalt stark verbunden sind. Unser Gemeinsinn beruht auf familiären Wurzeln aber vor allem und insbesondere auf breitem sportlichem Engagement, welche dieses Land für uns als etwas Besonderes auszeichnet. Wir sind Leistungs- und Breitensportler mit voller Überzeugung und begeistern Kinder und Jugendliche als Übungsleiter, Trainer sowie Betreuer für Spiel, Sport und Bewegung. Wir fühlen uns in Sachsen-Anhalt wohl und würden alles dafür geben, hier zu bleiben, hier zu arbeiten, uns insbesondere im sportlichen Bereich zu engagieren auch mit dem Ziel, Höchstleistungen „zu erzeugen“ und hier natürlich auch eine eigene Familie zu gründen. Leider sprechen die unterschiedlichsten Gründe dagegen. Das teilweise in Sachsen-Anhalt ausgebildete Fachpersonal wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in benachbarte Bundesländer oder Nationen „auswandern“ müssen, um den gewünschten und notwendigen Arbeitsplatz zu erhalten, obwohl es hier dringend gebraucht wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Wie vergleichen Sie Ehrenämter? Soziale Dienste, Freiwillige Feuerwehr oder THW, politische Jugendarbeit, soziale Jugendarbeit, Altenpflege ...wie vergleichen sie freiwillige leistungen für Angehörige oder Leistungen für andere? Oder wollen sie nur die Sportler bevorzugen? Fakt ist nun mal, das weit über den eigenen Bedarf ausgebildet wurde und wird. Und jegliches Einbeziehen anderer, nicht vergleichbarer Fähigkeiten, verstieße gegen das ART 33 GG.