Für eine Neugestaltung des Max-Joseph-Platzes im Herzen Münchens

Begründung

Der Max-Joseph-Platz in München: im Zentrum der „nördlichsten Stadt Italiens“, eingerahmt von wunderbarer Architektur wie der herrschaftlichen Residenzfassade, den Säulen der Alten Post, den Bürgerhäusern und dem Nationaltheater. Es könnte der schönste Platz der Landeshauptstadt sein! Stattdessen zeigt sich die Münchner Innenstadt hier von ihrer hässlichsten Seite. Eine unglücklich geführte Einfahrt zur Tiefgarage macht das Überqueren des Platzes gefährlich, das „Opernhaus des Jahres“, die Staatsoper, und das Residenztheater sowie der Eingang zur Residenz verschwinden tagsüber hinter einer Touristenbushaltestelle – der Platz gleicht einem Rangierbahnhof. Nichts, keine Sitzgelegenheit, kein Straßencafé lädt zum Verweilen ein – und selbst das unbequeme Pflaster aus Isarkieseln ist besser mit Bergwanderschuhen zu überqueren.

Daher fordern wir die Landeshauptstadt München auf, eine Neugestaltung des Max-Joseph-Platzes baldmöglichst in die Wege zu leiten, damit sich im Herzen der Stadt, der Max-Joseph-Platz von der Verkehrshölle zu einem belebten, vitalen und sicheren Ort für die Münchner und alle Besucher unserer wunderschönen Stadt wandelt: „Ein Platz für alle“!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Petitionszeichnerinnen und Petitionszeichner,

    vielen Dank, dass Sie unser Anliegen „Ein Platz für alle!“ unterstützt haben. Mit 2.939 Unterschriften ist ein eindrucksvolles Zeichen für die Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes gesetzt – leider jedoch haben wir das ursprüngliche Ziel von 4.000 Unterzeichnern nicht ganz erreicht. In der Zwischenzeit hat sich allerdings im Stadtrat eine breite, fraktionsübergreifende Basis gebildet, die den Umbau des Max-Joseph-Platzes befürwortet. Insofern sind wir zuversichtlich, dass die Umgestaltung in naher Zukunft in Angriff genommen wird – und mit der Übergabe unserer Unterschriftenliste an die Landeshauptstadt München wird dieses Anliegen nochmals bestärkt werden.

    Vielen Dank nochmals für Ihre Unterstützung!

    Falls Sie schon einmal erleben wollen, wie schön der Platz sein könnte: Die Bayerische Staatsoper gestaltet am 30. Mai den Max-Joseph-Platz zu einem „Wohnzimmer für alle“ um und macht ihn damit zum entspannten Treffpunkt für München. Gemütliche Wohnzimmerlandschaften mit Sofas laden dann ein, den Platz vor der Staatsoper einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben. In der Sonne fläzen, mit Freunden plaudern, entspannt verweilen – was sonst auf dem holprigen Pflaster rund um das Max-Joseph-Denkmal unmöglich ist, soll für einen Tag und einen Abend im Frühsommer Realität werden.

    Kommen Sie, genießen Sie mit uns die Sonne – und träumen Sie für einen Tag davon, wie schön der Max-Joseph-Platz sein könnte!

    Mit den besten Grüßen
    Ferdinand Hirmer

Pro

Die Zeit des Autos ist in der Stadt bald vorbei. Das einige Busse und wenige Privatautos dem gesamten Platz dominieren ist unzeitgemäß. Autos raus aus dem Altstadtkern!

Contra

Ich halte es für eine schlechte Idee, die besagte, wundervolle Architektur dann hinter Bäumen zu verstecken, die an diesem Platz nichts verloren haben. Es stimmt, dass die Einfahrt zur Tiefgarage und die Parksituation geändert werden sollten, jedoch sollte der Platz in seiner historischen Gestaltung -zu der auch die Kiesel gehören(es ist nunmal ein Denkmal und keine Sitzgelegenheit)-erhalten bleiben. Zum Café: Die Residenz sollte nicht zum Ausflugslokal verkommen und ich bin recht froh, dass man sich dort in die Sonne setzen kann, ohne etwas bestellen zu müssen.