4 Unterschriften
Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Mittlerweile ist die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender zu gesellschaftlichen Schlüsselthemen für den aufgeklärten Bürger nicht mehr hinnehmbar. Ein Großteil des Budgets, welches fast ausschließlich durch Steuermittel, die GEZ, manche sagen Zwangsabgaben finanziert wird, wird für seichte Unterhaltung ausgegeben wohin gegen immer weniger Ausgaben für Dokumentationen oder anderes Bildungsfernsehen getätigt werden. Im Informationszeitalter und in Zeiten der Globalisierung ist es gesellschaftlich unverantwortlich die Qualität des bürgerfinanzierten Fernsehens qualitativ so stark ab zu bauen. Es muss ein neuer Prozeß der Qualitätsicherung implementiert und gesetzlich verankert werden. Der Einfluß der Wissenschaft auf die Gestaltung des Programms muß erhöht und gesetzlich verankert werden. Die Kompetenzen müssen neu verteilt werden. Die Aufsichtsräte müssen jünger und politisch gemischter aufgestellt werden. Ich habe bewußt darauf verzichtet Beweise für meine Aussagen hier an zu führen. Esgibt zu viele und es würden den Rahmen hier sprengen. Wer wirklich noch Beweise dafür braucht das Reformen zwingend notwendig sind würde eine Seite wie openpetition.de nicht mal besuchen. Wer die Jauch Runde zum Thema Snowden, sowie die gesamte Gestaltung des Abendprogramms am 26.01.2014 als auch die Marcus Lanz Debatte vefolgt hat, sollte gemerkt haben das spätestens jetzt die Zeit gekommen ist sich zu positionieren.
Begründung
Wir sind alle Teil der selben Gesellschaft. Ich glaube nicht das ich noch sonderlich begründen muss warum diese Petition zu unterstützen ist. Die Installation von Boulevard Moderatoren in seriösen Formaten, wie Günther Jauch oder Marcus Lanz, als auch die mangelnde Expertise in solchen Sendungen sind nur ein Beispiel. Weiterhin kann man auf die Schwerpunktsetzung des ARD und des ZDF verweisen. Die Dominanz von Politikern der beiden "Volksparteien" SPD und CDU/CSU in den Aufsichtsräten, sowie die Tatsache das so gut wie kein Mitglied in diesen Aufsichtsräten unter 50 Jahren ist, lässt große Zweifel an der Unvoreingenommheit aber auch an der Kompetenz, dieser Aufsichtsräte, Entscheidungen gegen die eigenen Interessen zu treffen. In Zeiten der Bankenkrise hat sich ganz klar offenbart das in der Krise die Linie der Volksparteien die einzige Linie ist die in diesen Sender argumentativ vertreten werden darf ohne polemisiert, demontiert oder stigmatisiert zu werden. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Der aufgeklärte Bürger fühlt sich betrogen. Ich fühle mich betrogen. Ich sehe voller Trauer wie gebildete Menschen in meinem Umfeld nicht in der Lage sind politische und gesellschaftliche Entwicklungen ein zu ordnen weil sie sich auf den öffentlich-rechtlichen Sendern als ihre zentrale Informationsquelle vertrauen. Die meisten Bürger haben ähnliche Moralvorstellungen wenn es um zentrale Fragen geht, die unterschiedliche Positionierung zu bestimmten Themen besteht mittlerweile häufiger auf Grund von unterschiedlichen Informationsständen als auf unterschiedliche Meinungen.
Im Informationszeitalter ist diese Art der suggestiven Berichterstattung nicht mehr hinnehmbar. Um dies zu ändern muss über eine grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gesprochen werden. Ich denke das auf den Entscheidungsebenen dieser Sender politsche Interessen vor den Interessen der Bevölkerung wahrgenommen werden. Wie soll ein Sender ausgewogen über große politische Krisen oder Skandale berichten wenn als Konsequenz der halbe Aufsichtsrat zurücktreten müsste? Im Informationszeitalter wirken die Strukturen verkrustet, veraltet und autoritär. Es gilt sich hier auf die Wissenschaft und die poltische Vielfalt zu besinnen damit wir weiterhin Teil einer aufgeklärten Gesellschaft sein können.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
27.01.2014
Sammlung endet:
26.03.2014
Region:
Deutschland
Kategorie:
Medien