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Bild zur Petition mit dem Thema: Einführung der 2. Fremdsprache in der 7. statt in der 6. Jahrgangsstufe im neuen G9 Gymnasium Einführung der 2. Fremdsprache in der 7. statt in der 6. Jahrgangsstufe im neuen G9 Gymnasium
  • Von: Holger Nachtigall mehr
  • An: Bayerischer Landtag Petitionsausschuss
  • Region: Bayern mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 166 Tage verbleibend
  • 1.331 Unterstützer
    1.287 in Bayern
    4% erreicht von
    32.000  für Quorum  (?)

Einführung der 2. Fremdsprache in der 7. statt in der 6. Jahrgangsstufe im neuen G9 Gymnasium

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Ein Hauptproblem seit Einführung des G8 in Bayern ist die Tatsache, dass Schüler schon in der 6. Klasse die zweite Fremdsprache erlernen. Bei der Entscheidung über die Zukunft des Gymnasiums, die bald anliegt, wird zwar über die Länge des Gymnasiums diskutiert (G8 oder G9), die bestehende Regelung „2. Fremdsprache in der 6. Klasse“ soll aber offenbar beibehalten werden.

Wir fordern, dass die 2. Fremdsprache (wie früher im neunjährigen Gymnasium) wieder in der 7. Klasse eingeführt wird.

Begründung:

Fremdsprachenlehrer, Beratungsfachkräfte, Schüler und Eltern beobachten, dass Schüler nach der 5. Klasse in der 1. Fremdsprache noch nicht gefestigt sind. Kommt nun gleich in der 6. Klasse eine weitere Fremdsprache dazu, haben Schüler mehrheitlich das Problem, dass sie in der 1. Fremdsprache ins Wanken geraten und gleichzeitig noch kein Lernverhalten entwickelt haben, das stabil genug wäre, die 2. Fremdsprache konsequent zu erlernen und eine stabile Basis zu bilden.

Gerade Schulpsychologen und Beratungslehrer, die sich um Schüler mit Lernschwierigkeiten kümmern, machen die Erfahrung, dass die Hauptproblemfelder in der Unterstufe die beiden Fremdsprachen darstellen und erhalten von den Fremdsprachenlehrern dieselben Rückmeldungen.

Durch die angekündigte Verlängerung des Gymnasiums hätten die Schüler - bei einer Verschiebung von der 6. in die 7. Klasse - genauso viel Zeit zum Erlernen der 2. Fremdsprache wie bisher am G8. Die immer wieder angeführte Behauptung, dass das „Zeitfenster“ zum Erlernen einer Fremdsprache für eine frühe Einführung der Fremdsprachen spräche, ist wissenschaftlich nur für das AKZENTFREIE Sprechen beim Erlernen in einer NATÜRLICHEN UMGEBUNG (z.B. beim Umzug in ein fremdes Land) belegt, ist also auf das schulische Lernen nicht übertragbar. Außerdem zeigen die Erfolge der bisherigen Schulabsolventen, dass ein Erlernen von Fremdsprachen auch ab späteren Jahrgangsstufen (3. Fremdsprache im G9 ab 9. Klasse, spätbeginnende Fremdsprache ab 10. Klasse) problemlos möglich ist.

Ein weiterer Aspekt ist die Zweigwahl: In den meisten Schulen wird mit der Wahl der 2. Fremdsprache auch die Zweigwahl eingeschränkt. Nach einem halben Jahr Gymnasium ist jedoch eine Einschätzung, welcher Zweig der richtige für den Schüler wäre, nur sehr vage möglich - dies gilt im Übrigen auch für die Wahl der 2. Fremdsprache.

Wir sehen damit keine Nachteile bei einer Verschiebung des Beginns der 2. Fremdsprache in die 7. Klasse, aber viele Vorteile.

(Der Petitionsautor ist selbst Lehrer, Schulpsychologe und Vater von vier schulpflichtigen Kindern)

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Sachsenried, 08.03.2017 (aktiv bis 07.03.2018)


Neuigkeiten

Aufgrund aktueller politischer Neuerungen verlängere ich die Zeichnungsfrist erneut. Ich hoffe, bald genauere Informationen veröffentlichen zu können. Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

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Debatte zur Petition

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CONTRA: Gegen die absolute Notwendigkeit Ihrer Petition spricht folgendes Überlegung: Der Hinweis darauf, dass Sextaner "noch kein Lernverhalten entwickelt haben, das stabil genug wäre", dann in der Quinta wirklich erfolgreich zu sein, zeigt, dass bei solchen ...

CONTRA: Wie ich selbst als Schüler eines Gymnasiums merke, und wie es auch unzählige Studien bewiesen haben, sinkt mit dem Alter die Kompetenz, eine neue Sprache zu lernen. Englisch, dass ich seit der 5.Klasse (und etwas davor) lerne kann ich fast so gut wie ...

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Warum Menschen unterschreiben

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