Die Linksfraktion hat vorgeschlagen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin in den Bundestag einzuladen - und ist damit umgehend auf Kritik gestoßen. Putin solle im Parlament in Berlin am 8. Mai die Gedenkrede zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges halten, sagte Links-Fraktionsvize Wolfgang Gehrcke dem Berliner "Tagesspiegel". Grüne und CDU lehnten den Vorschlag ab.

Der Präsident der russischen Förderation hat schon einmal im Bundestag gesprochen. Danach setzten merklich verbesserte Beziehungen zu Russland ein.

Begründung

Wegen der Ukraine-Krise ist das Verhältnis zwischen Russland und Deutschland sowie anderen westlichen Staaten seit Monaten angespannt. An den Gedenkfeiern in Frankreich zum 70. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie hatte Putin im vergangenen Jahr teilgenommen. Zu einer Veranstaltung am Dienstag in Auschwitz-Birkenau zum Gedenken an die Befreiung des einstigen NS-Konzentrations- und Vernichtungslagers vor 70 Jahren kam der Kreml-Chef hingegen nicht.

Wir, die Unterzeichner halten den Vorschlag für geeignet, um eine Verbesserungen der Beziehungen beider Staaten herbeizuführen.

Die außerordentliche Bedeutung dieses Jahrestages ist für die Völker der ehemaligen Sowjetunion nicht nur allein durch das Gedenken an einen siegreichen Krieg begründet, der allein auf sowjetischer Seite über 27 Millionen Menschenleben kostete und in dem praktisch jede Familie Angehörige verlor. Die Befreiung Hitler-Deutschlands und die Zerschlagung des menschenverachtenden Faschismus ist der wohl größte Erfolg der Sowjetunion überhaupt.

Die Zerschlagung des Faschismus wird von den Russen vor allem als Erfolg der Sowjetunion angesehen. Die Bedeutung der Sowjetmacht für die Beendigung des Naziterrors wird hingegen in den westlichen Ländern eher weniger in den Vordergrund gestellt. Auch in Deutschland herrscht in der Bevölkerung überwiegend die Auffassung vor, daß „uns“ vor allem Amerikaner und Briten befreit hätten. Der bedeutende Anteil der Roten Armee wurde nicht zuletzt in der Zeit des Kalten Krieges und im Wettkampf der Systeme aus ideologischen Gründen in den Hintergrund gedrängt. Und sicherlich trug auch der anglo-amerikanische Einfluß auf die deutsche und europäische Alltagskultur dazu bei, daß sich diese Auffassung festigen konnte. Doch ohne die Ostfront wäre die Befreiung Deutschlands durch die westlichen Allierten nicht möglich gewesen!

Wir gedenken der Völker der ehemaligen Sowjetunion, die im Krieg gekämpft haben. Die Schmerzen, Zerstörungen und das Leid waren gewaltig. Besonders riesig waren die Opferzahlen an der Ostfront. Der Beitrag ihrer Armeen zum Sieg über Nazideutschland war entscheidend".

Wichtig für unser aller Zukunft ist vor allem, daß wir aus der Geschichte lernen und unseren Beitrag dazu leisten, daß ein solcher Krieg nie wieder geführt werden muß.

Deshalb denken wir, dass Vladimir Putin als geählter Präsident von 144 Millionen Russen ermöglicht werden muss, zu diesem Anlass erneut im Bundestag sprechen zu können

Wir sind uns sicher, dass sich hier auch eine Möglichkeit ergibt, das angespannte Verhältnis beider Staaten zu verbessern

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andreas Hahn aus Augsburg
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  • Liebe Unterstützende,
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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
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  • Der Vorschlag kam von MdB Wolfgang Gehrcke
    Habe gestern (02.02) mit dem Abgeordnetenbüro telefoniert
    Dort sieht man die Sache positiv.
    Die Mitarbeiterin hat sich auf ein längeres Gespräch eingelassen, mich mit der zuständigen Kollegin vermittelt, die den Facebook-Auftritt betreut.
    Ich hoffe, dass auch dort die Petition an exponierter Stelle platziert wird.
    Mail auch an RTDeutsch, werde dort morgen anrufen
    Wir brauchen 120000 Stimmen
    Wenn sich die GRÜNEN und CDU(CSU über eine solche Eingabe hinwegsetzten, wissen wir zumindest, was wir von "unserer Demokratie" zu halten haben.

    Interessant wird auch die Haltung der SPD ...

    Also, bitte weiter teilen und mitmachen !

    Ihr wißt: Obama plant Waffenlieferungen in die Ukraine
    Das bedeutetet: tote Zivilisten, tote junge Ukrainer, die zwangskekrutiert werden, und tote Seperatisten.
    Waffen bringen keinen Frieden !

Pro

Rcihtig so, dann kann er gleich die ganzen Schwulen aus dem bundestag werfen und die ganzen Volksverräter!!

Contra

In der Petition ist das falsche Jahr angegeben. ( 2014 statt 2015 )